Welche Säge benutzt Ihr?

  • Moin,

    mich würde interessieren welche Säge ihr benutzt um eure Platten auf Maß zu bringen, Bislang hab ich zum Teil mit einer Makita Handkreissäge, einer langen Wasserwaage und Schraubzwingen gearbeitet. Geduldsspiel sag ich euch. Dann aber nur Stoß auf Stoß. Leider kommt mit der Zeit, egal welches Oberflächenfinish ( lackiert, furniert, gespachtelt), immer die Stoßkante zur Geltung. Ich habe mir jetzt eine Bosch Gts 10xc gegönnt und das erste mal auf Gehrung damit geschnitten. Das klappt doch besser als erwartet. Noch etwas Feinjustierung und das Ergebnis sollte noch besser werden.

  • Ich nutze ebenfalls die GTS 10XC. Das jetzt schon seit über 3 Jahren. Mit den richtigen Sägeblättern und der richtigen Einstellung läuft das Teil Top! Manchmal vielleicht ein bisschen zu kompakt für größere Platten, aber man bekommt das hin.

    Allerdings: den integrierten Schiebeschlitten kann man vergessen. Der ist so wackelig und ungenau - damit zu sägen ist recht sinnfrei. Aber ein eigener Schiebeschlitten war schnell gebaut.

  • Bisher habe ich nur mit einer sehr alten Scheppach Baukreissäge gearbeitet, die mein Vater damals von meinem Opa geerbt hat. Gehrungsschnitte waren da nicht drin, weil nicht verstellbar.

    Durch einen sehr glücklichen Zufall konnte ich allerdings vor gut 4 Jahren nach einer Geschäftsauflösung eine gebrauchte Metabo TK1688 für lau "abstauben". Ich musste sie nur abholen. (man glaubt kaum, was in so einen Focus Kombi alles rein passt).

    Die stand nun aber lange in der Scheune eines guten Freundes, weil erst kürzlich meine Garage fertig wurde. Nach dem Verputzen wird die im Frühjahr dann endlich einziehen und dank Verschiebeschlitten sind dann auch saubere Gehrungen endlich möglich. 8)

    Viele Grüße,
    Oli

  • Bei mir ist es eine Metabo PKU 250, und ich bekomme einfach keine geraden Schnitte mit dem Gerät hin. Da hat auch die bekannte 5 Schnitt Methode nicht geholfen. Es wird nie wirklich winklig.

    das ist doch eigentlich eine ganz gute Säge. Damit sollte es gut funktionieren. Zumindest erwarten von so einem Teil. Vielleicht ist es auch wie mit dem Bauern und der Badebuxe :D Ich kann gerne mal rumkommen und gucken ;)

  • Bisher bin ich, auch vorallem aus Platzgründen, über die fertiggesägten MDF-Platten aus einen Shop im Internet nicht hinausgekommen. Dadurch werden aber nur Stoßverbindungen "verwendet". Hoffe, dass es da mit dem Durchscheinen der Fuge, noch eine Weile dauert.

    Ansonsten, bei mehr Mut, käme dann eine Handkreissäge Bosch PKS55A zum Einsatz. Kein teures und wahrscheinlich hoch genaues Gerät. Da werd ich auch erstmal viel versuchen müssen!

  • Ich habe eine Makita HS7611K Kreissäge und eine Einhell Gehrungssäge, die aber nicht sehr genau ist (ich überprüfe die Winkel vor einem Schnitt gut). Ich hasse die Stichsäge, ich benutze sie nie!

    Ich würde mir gerne eine Dewalt DWE7485 Tischkreissäge kaufen, aber ich habe nicht genug Platz zu Hause.

  • Ich habe die Bosch GTS 635. Für größere Platten ist die eher ungeeignet, für kleinere Sachen und für Gehrungsschnitte allerdings super.

    Für größere Sachen nutze ich eine Metabo Handkreissäge, aber für Lautsprecher kaufe ich die MDF bzw. Holzzuschnitte online. Das ist aus meiner Sicht relativ preiswert und genauer, als ich es jemals hinbekommen würde.

    Gruß

    Fabian

  • ist halt die Frage, ob sich das lohnt, daheim auf Gehrung zu sägen?!

    Auf jeden Fall! Seit ich die Tischkreissäge habe, mache ich das nur noch. Einerseits ist das Verleimen mit der Klebebandmethode viel einfacher (keine Zwingen, kein Verrutschen) und unabhängig vom späteren Finish wird man nie irgendwelche Kanten zu sehen bekommen. Weder im Lack, noch im Furnier oder sonst wo.

  • Moin,

    klar, das ist eleganter, keine Frage. Ist aber auch viel Geraffel, was man stellen können muss / will.

    Bei aufgesetzter Schallwand wären bei Verleimung auf Stoß aber auch nur die Kanten auf der Box, die sich durchdrücken könnten. (Hinter der Box wäre egal.) Das würde ich daher vermutlich nur machen, wenn ich das Teil neben HiFi auch für andere Dinge nutzte.

    Aber ich trage nicht wirklich zum Thema bei, denn das ist ja "welche" und nicht "ob".

    LG Gazza

  • Ich selbst habe zu Hause gar kein Platz für eine Tischkreissäge. Ich habe es einmal bei den Daumino S auf Arbeit gemacht, ansonsten ist der Rest immer auf Stoß bis jetzt.

    Wenn ich Mal meine ganzen Projekte erledigt habe wollte ich es Mal mit fräsen probieren. Das sollte gerade bei kleineren Gehäusen kein Problem sein, man könnte sogar so einen Fräser mit Zinken benutzen.

  • Das mit dem Fräsen habe ich mir auch schon öfter überlegt. Eigentlich hat mich nur die enorme Staubentwicklung dabei davon abgehalten. Dafür wäre ein Frästisch mit guter Absaugung ideal.

    Es gibt ja auch spezielle Gehrungs- bzw. Verleimfräser, hier mal ein Beispiel:

    Gehrungs- u. Verleimfräser
     Gehrungs-Verleimfräser HW (HM) 45° Zum stabilen Verleimen für 90°-Gehrungen. Aber auch gerade Verbindungen sind möglich, wenn man die Endstücke dreht.…
    www.sautershop.de

    Doch das MDF ist heutzutage oft so weich (minderwertig), dass ich da ein wenig Bedenken habe.

    Viele Grüße,
    Oli

  • Das mit dem Fräsen habe ich mir auch schon öfter überlegt. Eigentlich hat mich nur die enorme Staubentwicklung dabei davon abgehalten. Dafür wäre ein Frästisch mit guter Absaugung ideal.

    Es gibt ja auch spezielle Gehrungs- bzw. Verleimfräser, hier mal ein Beispiel:

    https://www.sautershop.de/gehrungs-u.-verleimfraeser-e-16380

    Doch das MDF ist heutzutage oft so weich (minderwertig), dass ich da ein wenig Bedenken habe.

    Genau, so was ähnliches meinte ich. Ich muss mir erst Mal einen vernünftigen Frästisch da bauen wo ich auch gleich die Absaugung mit dran machen kann.

  • Moin,

    ich hatte mal eine Tischkreissäge und habe damit viel angestellt, aber ich bin dazu übergegangen einfach alles im Baumarkt mir zuschneiden zu lassen und auf Stoß zu verleimen. Die Seiten furniere ich dann. Was Viele machen ist eine Schattenfuge zu fräsen, ich habe das noch nie gemacht, da ich zu viel Pipi in der Hose hatte, einmal abgerutscht mit der Oberfräse und alles ist für die Tonne. Auch finde ich es optisch nicht so ansprechend.

    Was ich auch mal gemacht habe, Box auf Stoß verleimt und noch einmal 3mm MDF vollflächig draufgeleimt und die Kanten ganz leicht angefast. Problem ist die vollflächige Verleimung. Das ist gar nicht so einfach, da das Brett auf dem Leim immer ein wenig schwimmt und somit verrutscht. Das Ergebnis war aber gar nicht so schlecht.

    Die Kiste habe ich damals auf meiner Kreissäge geschnitten und danach furniert, das sieht bis heute gut aus.

  • Ich habe die Tauchkreissäge Makita SP6000 und eine dazu passende Führungsschiene. Damit habe ich mittels wilden Konstruktionen auch mal Bretter gesägt, um eine Box zu bauen, bei der Seitenwände, Boden und Deckel auf Gehrung verleimt waren:

    Wenn man keinen Platz hat, um eine Tischkreissäge zu stellen, dann ist so eine Tauchkreissäge mit Führungsschiene wohl die nächstbeste Lösung. Die SP6000 hat freundlicherweise auch einen Kippschutz, der die Säge daran hindert, bei derartiger Schrägstellung aus der Schiene zu kippen. :)

    Ich muss aber zugeben, dass ich seither keine Gehrungen mehr verwendet habe, sondern auf Stoß mit aufgesetzter Schallwand gefertigt habe. Ich fand damals das Verleimen halt nervig, aber ich kannte da auch die Klebebandmethode noch nicht (jetzt schon). Wird wohl Zeit, die mal auszuprobieren.

    Viele Grüße,

    Michael

    Einmal editiert, zuletzt von Azrael (16. Mai 2023 um 18:57)

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