Hi Ansgar,
ich muss mich wiederholen. Es geht nicht um Kernspaltung, wir bauen nur Lautsprecher. Es kommt bei den Dingen nicht aufs µ an, und die Grenzen zwischen den einzelnen Werten sind fließend.
Ql beschreibt eine Art Verlustfaktor, der durch verschiedene Dinge, wie Dichtigkeit des Gehäuses, Bedämpfung, Dämmung und Reibungsverluste definiert wird. Als Standardwert wird gerne Ql 7 verwendet. Dieser Wert ist "gut" für mittlere Volumina. Bei sehr kleinen Lautsprechern mit prozentual zum Volumen höherer Bedämpfung und entsprechend größeren Verlusten kann man kleinere Werte bis hinab zu Ql 3 wählen. Bei großen Lautsprechern ist ein Ql von 10 und bei Überseecontainern durchaus bis 15 ok. Das ist alles recht theoretisch und nicht als greifbarer Wert erfassbar.
Ähnlich ist es mit dem Korrekturfaktor bei Ports. Da hat sich 0,73 als Standardwert durchgesetzt. Auch hier geht es um Verluste, die man nicht greifbar erfassen kann.
In deinem letzten Beispiel würde ich die Abstimmfrequenz noch minimal absenken, so dass sich in etwa eine Performance einstellt, wie sie die gestrichelte Kurve deiner letzten Grafik zeigt. Das ist aber nur theoretisches Kaffeesatzlesen. Die simulierten Unterschiede sind so marginal, dass ein warmer Furz in der Praxis mehr Unterschied macht, als ein um 1cm längerer oder kürzerer Port.