"RADO" 2,5 Wege für den Nachbarn

  • Bei der Membranfläche von rund 280cm² rate ich AUF JEDEN FALL zu dem größeren Querschnitt. Miss bitte mal den Durchmesser am hinteren Ende. Ich schätze was um 60mm...


    EDIT: Habe es schon gesehen. Das von TLHP entspricht dem Intertechnik HP70 und das größere dem Monacor BR-70. Letzteres hat am Ende 67mm Durchmesser. Ich habe meine Simu mit 3,2mm Radius gemacht. Mit dem minimal größeren Durchmesser darf der Port noch um 1-2cm länger werden.

    Das THPL hat vorne 67 mm, hinten 56 mm

    Das andere vorne 75mm, hinten 70mm

    Ich hätte noch eins hier mit den Maßen, vorne 95mm, hinten 90 mm und 195 mm lang

  • Nimm das mittlere. Steck es rein, und miss die Impedanz. Kürzen kannst du immer noch. Der Port in der weiter oben gezeigten Simu ist bei 3,2cm Durchmesser 8cm lang. Nehme ich das 70er Rohr, muss es für die identische Performance 9cm lang sein.

  • Ich hab heute Abend die Chassis (TMT ohne HT), mal nackt angeschlossen um zu schauen, wo die Reise Basstechnisch hingeht. Das hörte sich schon mal ganz gut an.

    Mal schauen wann ich zum messen komme. Dazu muss das Wohnzimmer wieder etwas umgestaltet werden.

    Edit: ne Ansgar, soweit bin ich noch nicht.

  • Mir ist vorhin was aufgefallen. Dummer Fehler. Ich/Wir hatte ja um die 60 Liter Gehäusevolumen simuliert. Nu ist alles fertig und mir fällt auf, das ich Honk, nicht mit den Innenmassen, sondern mit den Aussenmassen geplant hab. Somit komme ich auf gut 40 Liter, statt die geplanten 60 Liter.

    Laut WINISD ist die Simu immer noch recht glatt, reicht nur nicht mehr so tief.

  • Klar, 5Hz weniger Tiefgang ist bei manchen Stücken sicher hörbar, aber in der Regel reichen die 42Hz f3 für fast Alles.

    Die 60L scheinen auch etwas viel gewesen zu sein, deshalb gibt es am unteren Ende diesen kleinen Überschwinger. Gut möglich, dass es so sogar besser klingt.

    Viele Grüße,
    Oli

  • Da es mich doch sehr in den Fingern gejuckt hat heute, hab ich heute Nachmittag einen quick an dirty Messaufbau gemacht. Ich habe die Winkelmessungen einzeln vom HT, und TMT gemacht (TT nicht nötig?). Zusätzlich eine Nahfeldmessung sowie eine Portmessung. Ganz sauber sieht es noch nicht aus. Aber um schon mal etwas weiterzukommen und zu lernen ok.

    Wie würde es bei einem 2,5 Weger jetzt weitergehen?

    Ich hab das Diffractionstool mal bedient um zu schauen, wo der Bafflestep in etwa beginnt. Wird dieser nicht durch das 2 Chassis aufgefüllt? Wie sieht es mit einem Mergin aus, muss dies auch gemacht werden? Hab es mal gemacht (nach Alex Anleitung), aber ob das alles so korrekt ist für dieses Projekt?

    Bei den Messungen finde ich die Impedanzkurve seltsam , wenn ich die TMT einzeln messe (Bild 1). Wenn ich diese zusammen messe, sieht es für mich schlüssiger aus. (Bild 2)

    Bei den Winkelmessungen des HT stört mich der Bereich um 3 kHz sowie der Buckel um 5 kHz. Bei meiner Shelly ist der HT auch verbaut und die Schallwand sehr ähnlich. Kann eine Veränderung so eine drastische Auswirkung haben?

  • Bei den Messungen finde ich die Impedanzkurve seltsam , wenn ich die TMT einzeln messe (Bild 1). [...]

    Dass die Impedanzkurve so aussieht wie sie aussieht, wenn du nur ein TMT einzeln betreibst, liegt daran, dass der nicht angetriebene TMT als Passivmembran arbeitet.

    Somit hast du dann neben dem Bassreflexrohr einen zusätzlichen Resonator, weshalb sich dann ein zusätzliche Peak ergibt.


    Aber interessant das mal zu sehen, da ich es selbst noch nie ausprobiert habe

    Einmal editiert, zuletzt von TBM (13. März 2025 um 22:10)

  • Wenn die TMT auf ein Gehäuse arbeiten, musst du bei der Messung eines der beiden Chassis das andere kurzschließen. Messen musst du selbstverständlich beide, da zwischen den beiden Chassis Laufzeitunterschiede bis zur Mikrofonposition auftreten, sprich, die Phaseninformationen weichen ab. Auch auf akustischer Ebene verhalten sich die beiden Chassis durch ihre unterschiedlichen Einbaupositionen leicht anders.

  • Wenn die TMT auf ein Gehäuse arbeiten, musst du bei der Messung eines der beiden Chassis das andere kurzschließen.

    Aber auch dann wäre das Ergebnis deutlich anders als wenn beide TMTs ein Signal bekämen.

    Die Wirkung als Passivmembran wäre durch das Kurzschließen zwar deutlich reduziert (erhöhte Dämpfung), aber die Einbauresonanz ist beim einzeln spielenden TMT deutlich niedriger als wenn beide TMTs spielen.

  • Wie kann das dann gelöst werden? Ich könnte eine passende Scheibe fräsen, um das Chassisloch zu schliessen.

    Wie sieht es mit einem Merging aus. Muss das genutzt werden für die Weichensimulation?

    Wenn ja, mit einem oder mit beiden TMTs? Einzeln oder zusammen?

  • Das stimmt, aber "näher" kommt man in der Praxis kaum an realistischere Werte. Klar könnte man sie jeweils einzeln messen und die jeweils andere Öffnung verschließen. In der Praxis habe ich festgestellt, dass es mit dem Kurzschluß ganz gut funktioniert. Letztlich geht's fast nur um die Abstimmfrequenz, und diese kann man final so tunen, wie man es möchte.

  • Letztlich geht's fast nur um die Abstimmfrequenz, und diese kann man final so tunen, wie man es möchte.

    Ich bin mir leider nicht ganz sicher was du jetzt genau mit der Aussage meinst, aber wenn man die Impedanz im eingebauten Zustand haben möchte, ergibt es doch am meisten beide Treiber parallelgeschaltet zu messen und das Ergebnis zu verdoppeln, Natürlich vorausgesetzt, dass beide Treiber später im Betrieb im Bereich der Einbauresonanz das gleiche Signal erhalten, was ja bei einer 2,5 Weege Konstruktion eigentlich gegeben sein sollte.


    Zum Merging wäre es wahrscheinlich am einfachsten den simulierten Frequenzgang zum Anfügen zu nehmen. Dabei die Simulationsparameter so anpassen, dass die Impedanzkurve möglichst gut getroffen wird

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