Projektname I.B.M. - Inspired by Menhir

  • Hallo Alex,

    das sind schon ms: Siehe jetzt zusätzlich eingeblendetes Fester:

    Ich hab irgendwie such noch meinen Carhifiendstufe (class D) an einem PC Netzteil im Verdacht ....Oder die Chassiseinfräsung 313mm Durchmesser ... Das Chassis sitzt mit dem Schaumstoff bündig in der Front.. der Alukorb ist etwas weniger hoch...

  • Alles klar, dann ist die Angabe geklärt, und es handelt sich wirklich um Millisekunden. Der Impuls ist seltsam. Man sieht keine wirklichen Reflektionen, und das wundert mich. Das erschließt sich mir einfach nicht. Wenn du meinen obigen ARTA Screenshot ansiehst, ist hinter dem roten Marker, den ich gesetzt habe, ein Meer an Reflektionen sichtbar.

    Am Chassiseinbau kann es nicht liegen. Ich vermute, dass bei deinem Setup irgendwas nicht stimmt. Ich glaube auch nicht, dass es dir Car HiFi Endstufe ist, denn der Impuls sieht grundsätzlich sauber und nicht verzappelt aus. Einzig, wenn der Verstärker aus gebrückten Endstufen mit einer sogenannten Phantommasse besteht, kann es Probleme geben. Aber die beziehen sich auch nicht auf Reflektionen.

  • Okay mein Messetup besteht aus:

    1) Dats V3 für die Impedanzen

    2) Behringer UMC 202HD - über ASIO Treiber -Funktioniert bei mir mit 48V Phantomspeisung

    3) Micro - Sonarworks Sound Reference mit Werkskalibrierung

    Hypothese (Wunschdenken ;) - der Baffelstep führt die Steigung fort und daher nicht zu sehen? - die Monacor Messung hat im Bereich 313Hz ja auch noch ne Delle:

    2 Mal editiert, zuletzt von Manuel S. (22. Juli 2023 um 18:57)

  • Mein Trace der K+T Messung mit angefügtem Nahfeld zeigt auch nur einen milden Baffle Step. Jedoch verläuft der ganze Frequenzgang steigend, was bei dir nicht der Fall ist. Aber bei manchen Chassis kann das durchaus so sein. Alles sehr seltsam irgendwie...

  • Bei meinem Breitbänder Projekt konnten man ca. 6dB Baffle Step erahnen ... aber auch da wars nicht so einfach... mit 33,5mm Schallwand...

    Bringt es was einfach mal eine Weiche zu bauen und das Ergebnis zu messen?

    Falls ja habe ich mal noch 3dB von Alex´s Version "abgezogen" aber noch nicht geschaut obs die Teile so zu kaufen gibt:

  • So langsam glaube ich auch, dass der SP-12A/302PA einen nur sehr sanften Baffle Step Effekt zeigt. An der Stelle, wo er in deinem Gehäuse einen Anstieg um ca. 6dB verursachen müsste, zeigt die K+T Messung eine leichte Senke. Das kann dazu führen, dass sich der Baffle Step als recht linearer Anstieg zeigt. Das ist beim Sica 6.5H1.5CP aus der Italian Stallion auch so.

    Du hast eine absolut blitzsaubere Simu hingelegt. Besser kann man es kaum machen. Ich denke aber, dass die 3dB, die du noch runtergezaubert hast, zu einem viel zu lauten Bass führen. Ich meine laut, nicht tief. Das kann bei wandnaher Aufstellung rumsig klingen und ganz schön auf den Sck gehen..

    Ungeachtet der sehr guten Simu, die du oben zeigst, würde ich den Kennschalldruck nicht weiter runterziehen.

  • Die Menhir zeigt im Bass ja einen Wirkungsgrad von rund 90dB. Deine Abstimmung ist zwar anders, aber am Wirkungsgrad ändert das nicht allzu viel - ich würde daher auch mit einem Kennschalldruck von ca. 90dB bei der Abstimmung arbeiten, so wie es eben Alex in seiner Simu gemacht hat.

    Gibt es einen Grund für die Batterien an parallel geschalteten Widerständen in deinem letzten Entwurf? Die 4 Stück 12 Ohm könnte man z.B. 1:1 gegen Einen mit 3 Ohm tauschen.

    Viele Grüße,
    Oli

  • Oli, die Menhir liegt sogar im Mittel bei 95dB. Manuels Setup fehlt aber eine Pegelkalibrierung. Die K+T Messung und auch die Messung der Menhir aus dem Monacor Datenblatt habe ich weiter oben verlinkt. Manuel misst etwa 5-6dB weniger Pegel. So habe ich meine Simu mit seinen Messungen in den 90dB Bereich gezogen. Das dürfte hinreichend genau sein. Ein halbes dB rauf oder runter macht keinen Unterschied in bezug auf den Pegel im Bass mit Roomgain.

  • Ja habe ich gesehen, die 95dB macht sie aber laut der K&T erst ab rund 500Hz - ich denke, hier wurde einfach der Baffle Step nicht korrigiert.

    Auch die Messung in der K+T 06/08 erreicht um 95dB.

    90-91dB Kennschalldruck sind für einen 12" PA TMT im BR-Gehäuse auch ziemlich normal.

    Viele Grüße,
    Oli

  • Damit könntest du natürlich auch richtig liegen, andererseits misst K+T in der Turnhalle ohne Nahfeldfügung. Die messen durch, und da fehlt Roomgain.

    EDIT: D. h. wenn Manuel auf 87dB simuliert und seine Messungen etwa 5-6dB zu leise sind, kämen da letztlich ca. 92dB Kennschalldruck bei raus. Könnte durchaus hinkommen...

  • So ich hab noch +0,5db mit realen Teilewerten aus dem Quint Store draufgepackt und das so bestellt:

    Eventuell hab ich bei den Widerständen zu Gunsten der Betriebssicherheit etwas übertrieben ;)

    Elkos im Tiefton Zweig.

    MKP im Hochton.

    Widerstände 20W im Tiefton und 10W Mox im Hochton bis auf die 47Ohm im Hochton die sind auch 20W...

    So jetzt heissts warten und sich überraschen lassen ob das passt :P

    Einmal editiert, zuletzt von Manuel S. (24. Juli 2023 um 22:15)

  • Klar mache ich das! ... bin gespannt wie es funktioniert und wenn es nicht auf Anhieb passt muss ich halt weitermachen bis es passt... Das gehört dann auch dazu.

    Schonmal zwischendurch ein dickes Lob an dieses Forum und vor allem euch vom D.A.U. Es ist einfach super wie Ihr hier euer Wissen teilt und die Neulinge auf ihrem Weg begleitet - Dankeschön!

    Nach dem Test mit der Weiche bin ich auf jeden Fall schlauer und und mit etwas Glück steht nur noch die BR-Position an...

    LG,

    Manuel

  • Die Simu sieht auf jeden Fall schon mal sehr vielversprechend aus. Hut ab!

    Du hast einige Widerstände und Kondensatoren parallel geschaltet. Ich verstehe, dass du das auch aus Gründen der Betriebssicherheit gemacht hast. Es ist aber nicht so, dass die Widerstände tatsächlich so viel abkönnen müssen, wie man vielleicht glaubt. Du ziehst ja nichts bis auf "0" herunter und würdest damit die komplette Leistung über den Widerstand schicken. Und je höher der Kennschalldruck des Lautsprechers, desto weniger Leistung ist nötig, um auf Pegel zu kommen. Deine Simu zeigt einen Kennschalldruck von 87 dB - dieser gilt für 1W/1m. Für ein Plus von 3 dB ist eine Verdoppelung der Leistung nötig:

    1 W = 87 dB

    2 W = 90 dB

    4 W = 93 dB

    8 W = 96 dB

    16 W = 99 dB

    32 W = 102 dB

    64 W = 105 dB

    128 W = 108 dB

    usw...

    Und das gilt für 1 Lautsprecher. Stereo sinds +6 dB. Ich würde meinen, dass 10% der maximalen Leistung ausreichen. Wahrscheinlich eher sogar weniger. Man darf auch nicht vergessen: man schickt kein durchgängiges Sinussignal über die Weiche. Du hast lautere und leisere Frequenzbereiche in der Musik und ebenso lautere und leisere Passagen. Es wird also in keinem Fall durchgängig immer dieselbe Leistung über das gesamte Frequenzband abgegeben.

    Ich für meinen Teil wäre völlig schmerzbefreit und würde maximal 20 W Keramik im TMT-Zweig einsetzen und entweder 5 W oder 10 W MOX im HT-Zweig. Schau dir die Weiche der Mona Kea oder vom Kaventsmann an: auch da wirst du maximal 20 W Widerstände finden und das ausschließlich im TT-Zweig. Bei der Asathor hat Oli zum Beispiel überall "nur" 10 W MOX eingesetzt - sowohl im HT- als auch im TMT-Zweig.

  • Hallo Alex,

    das sind schon ms: Siehe jetzt zusätzlich eingeblendetes Fester:

    Hallo Manuel,

    ich fürchte, die Anzeige in "m" entspricht irgendeiner Entfernung in Meter. Die Millisekunden werden wohl oberhalb des "Fensters" angezeigt. Dazu habe ich mal eine Grafik des Users Avenue22 geklaut. Den Bereich mit der Anzeige in ms habe ich grün eingekreist.

  • Das sind schon Millisekunden. Der grün eingekreiste Wert entspricht dem Abstand zwischen dem "Ref"-Marker und dem Ende des Fensters.

    Man sieht aber, dass der Impuls bei Manuel etwas seltsam aussieht. Eigentlich sollte positiver und negativer Ausschlag in etwa gleich groß sein, bevor es sich langsam beruhigt. Ist ja klar, denn das Signal besteht aus Wechselspannung und ist daher erst vorbei, wenn das Chassis in beide Richtungen geschwungen ist. Bei Manuels Impuls ist aber schon nach dem positiven Ausschlag "Ende" und die Impulsspitze ist auch nicht richtig sauber.

    Irgendetwas passt da noch nicht ganz.

    Viele Grüße,
    Oli

  • Man sieht aber, dass der Impuls bei Manuel etwas seltsam aussieht. Eigentlich sollte positiver und negativer Ausschlag in etwa gleich groß sein, bevor es sich langsam beruhigt.

    Das stimmt so leider nicht.

    Die Impulsantwort eines idealen Lautsprechers mit folgendem Frequenzgang:

    Hat folgende Form:

    Wenn du über die Kurve Integrierst erhältst du trotzdem einen Wert von 0, also ist der Gleichanteil 0.

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