Messungen der Datenblätter von SB-Acoustics

  • Das Thema wurde aus einem Entwicklungsthread ausgelagert. Es geht um Unregelmäßigkeiten bei Messungen aus den Datenblättern von SB-Acoustic.
    Hier zeigen sich unter 200Hz Störungen, die hier Diskutiert werden.

    Moin,


    Oli, ich möchte Dir zumindest in Teilen widersprechen bzgl. der Messungen des Chassis. Der Hersteller gibt die Messentfernung an:

    ...

    LG Gazza

    Moin!

    Clement ging es ja um den wenig linearen Verlauf zwischen 80 und 200Hz, das hat er im Diagramm entsprechend markiert. Dass der Satori bei rund 1,5kHz eine Störung hat, ist klar. Spielt für dieses Konzept ja aber keine Rolle, da drei Wege und der Satori damit nicht bis zu dieser Störung hinauf laufen muss.

    Bernd Timmermanns hat den Satori in Heft 4/18 übrigens ebenfalls getestet, da gibt es keinerlei Auffälligkeiten unter 1kHz. Als Tieftöner daher für mich nach wie vor interessant.

    Gleiches gilt für den Dayton in meinen Augen. Ja, der Wirkungsgrad ist sehr gering, aber hier sollen zwei Tieftöner zum Einsatz kommen. Da könnten welche mit höherem Wirkungsgrad unter Umständen für den Mitteltöner schon zu laut sein.

    Technisch sind die Daytons echte Leckerbissen - sie als "Schlammschieber" zu bezeichnen, ist vielleicht etwas voreilig. Vance Dickason und auch die Leute bei Hifi-Selbstbau scheinen von den Chassis ziemlich angetan zu sein. Hifi-Selbstbau schreibt als Fazit über den kleinen Bruder E150:
    "Der Dayton Epique ist ein erstaunliches, kleines Chassis das sich keine Fehler leistet. Wenn hoher Maximalschalldruck im Bass aus kleinem Gehäusevolumen und 2-Wege-Tauglichkeit bis 3kHz gefragt sind, gibt es keine Konkurrenz..."

    Klingt eher nicht wie die Beschreibung eines Schlammschiebers. ;)

    Es gibt aber mit Sicherheit noch viele weitere, interessante Kandidaten.

    Wo ich absolut zustimmen muss, ist das Thema [definition='4','0']GHP[/definition]. Ich werfe geschlossene Gehäuse und [definition='4','0']GHP[/definition] gedanklich immer in einen Topf, was dann natürlich verwirrend sein kann. Sorry dafür. Also ja, [definition='4','0']GHP[/definition] würde ich auf jeden Fall in Erwägung ziehen.

    Viele Grüße,
    Oli

  • Moin,

    Zitat

    Clement ging es ja um den wenig linearen Verlauf um zwischen 80 und 200Hz, das hat er im Diagramm entsprechend markiert. Dass der Satori bei rund 1,5kHz eine Störung hat, ist klar. Spielt für dieses Konzept ja aber keine Rolle, da drei Wege und der Satori damit nicht bis zu dieser Störung hinauf laufen muss.

    dass das Chassis evtl. interessant sein kann, will ich gar nicht bestreiten; allerdings sind die Messungen, die angeführt waren eher mau bzw. erklären nicht unbedingt die Probleme, die Clement damit hatte. Anhand der Messungen drängt sich der Treiber dem potenziellen Kunden nicht unbedingt auf. Bei zweifachem Membrandurchmesser als Messentfernung auf DIN-Wand dürfte die Entfernung zu klein sein, alsdass dies der Raum wäre. Machte auch nicht unbedingt Sinn, dem Kunden Messungen mit Raumeinfluss zu präsentieren. Im Arta Handbuch ist dazu das Kapitel 6 ganz aufschlussreich. Wenn ich dann davon ausgehe, dass die Hersteller nicht im Bastelkeller messen, wäre die Messentfernung von gut 30cm noch nicht im Fernfeld und immer noch so, dass Raumeinflüsse nicht dominant sind.

    @Clement: Du willst eine wertige Box entwickeln; ich würde daher nicht nach Treibern mit Blechkorb schauen.

    LG Gazza

  • Das ist theoretisch alles richtig, aber schau dir bitte die anderen Messungen von SB an. Fast alle Chassis (deren Messungen vom Datenblatt von 2020 oder später stammen) haben genau die gleichen "Probleme" unter 200Hz:

    https://sbacoustics.com/wp-content/uploads/2023/01/95-SATORI-WO24TX-8-curve.jpg

    https://sbacoustics.com/wp-content/uploads/2020/02/75-SATORI-MW19PNW-4-GRAFIK.jpg

    https://sbacoustics.com/wp-content/uploads/2020/02/5-SATORI-MW13P-8-GRAFIK.jpg

    https://sbacoustics.com/wp-content/uploads/2020/02/6-SB17NRX2C35-8-GRAFIK.jpg

    Egal welche Größe, egal welches Membranmaterial und egal welche Preisklasse, immer gibt es eine scharfe Kerbe bei 50Hz und eine Überhöhung bei 140Hz. Das können in meinen Augen nur die Raumeinflüsse sein, alles Andere macht wenig Sinn.

    Ist für SB natürlich keine Ruhmesblatt, da könnte man, auch im Hinblick auf die Preise der Satori-Chassis, bessere Messungen erwarten.

    Aber ich kenne ehrlich gesagt keine vernünftigen Chassis, die in dem Frequenzbereich tatsächlich ernsthafte Probleme haben.

    Viele Grüße,
    Oli

  • Moin,

    Zitat


    Das können in meinen Augen nur die Raumeinflüsse sein, alles Andere macht wenig Sinn.

    Ich könnte das verstehen, bei Messungen in 1m Entfernung. Schau mal im Arta Kompendium die Kapitel für Messentfernung und Definitionen der Messfelder. Da kannst Du in einem recht kleinem Wohnraum schon bis 24 cm Entfernung Messen, ohne dass der Wohnraum zu dominant wird. Mach das in einem für die LS-Industrie üblichen Raum und Du kannst die Entfernung noch großzügiger wählen.

    Die Messungen im Arta Kompendium zeigen auch deutlich, dass es an den Stellen, wo der Raum Artefakte produziert, zu Überhöhungen nicht Auslöschungen kommt.

    Das in Verbindung damit, dass ich SB durchaus zutraue, den Kunden Messungen zu bieten, die weitgehend Freifeldbedingungen entsprechen, lässt für mich die These von Raumeinflüssen unwahrscheinlich erscheinen. Ich könnte mir eher vorstellen, dass das Volumen, auf welches die Treiber spielen bei den Messungen ggf. ein Problem verursacht.

    Die Chassis müssen nicht schlecht sein, aber ich als Kunde denke dabei, welche Qualität ich bekomme, wenn die ihre Chassis schon nicht gescheit messen können, bzw. wir Hobbyisten schaffen das in Wohnräumen ordentlich zu messen und diejenigen, die damit ihr Geld verdienen, sollen daran scheitern? Wie gesagt bei größerer Messentfernung wäre ich ggf. noch bei Dir; aber bei Messabstand gerademal doppelter Membrandurchmesser müssten die in einer Garage messen, damit das der Raum ist. Dass können wir theoretisch beim nächsten Treffen auch nachstellen. Der Wintergarten dürfte dafür reichen.

    LG Gazza

  • Da ich das Thema recht spannend finde, habe ich ein wenig recherchiert.

    Schau dir mal das Video an, bei 0:45 sieht man, wie gemessen wird.

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    Sieht für mich nach einer Messkammer aus, die nicht besonders groß und innen wohl stark bedämpft, aber schlussendlich gegen die Hauptmoden nicht 100%ig wirksam ist.

    Selbst in sehr großen Messräumen wie z.B. bei Visaton können die Moden im Tiefbass nicht gänzlich eliminiert werden.

    Und natürlich können Moden auch destruktiv sein. Das sieht man ja bei jeder Raummessung.

    In Dänemark bei den Danesian-Leuten, die für die Entwicklung der Chassis zuständig sind, gibt es ebenfalls eine solche Kammer:

    Breite und Höhe der Kammer schätze ich auf rund 3m, das würde also eine Mode bei rund 57Hz nach sich ziehen. Mit starker Bedämpfung eher etwas tiefer. Die Messungen zeigen bei 50Hz den scharfen Einbruch...

    Das ist alles natürlich ein wenig spekulativ, aber für mich durchaus schlüssig.

    Viele Grüße,
    Oli

  • Moin,


    Wie ich schon schrieb, kannst Du bei dem Design selbst unter Wohnraumbedingungen bei doppeltem Membrandurchmesser noch halbwegs vernünftig messen. Und hier hast Du über das Design eine Kammer, die an sich keine Nachhallzeit hat. Die haben diese Kammer absichtlich gebaut, damit sie keine Raumreflexionen haben. Dazu dann die geringe Messentfernung. Du kannst im Arta Kompendium auch deutlich sehen, dass sich der Raumeinfluss nicht auf irgendeine Mode beschränkt sondern den ganzen FG beeinflusst und verzappeln lässt.

    Daher hier den Raumeinfluss geltend machen zu machen, während man sich ja über Messabstand und speziell konstruierte Kammer größte Mühe gibt, den auszublenden, macht schlicht keinen Sinn. Es sei denn, die schaffen das tatsächlich nicht; dann wären aber die Messungen insgesamt davon betroffen und dementsprechend mit Vorsicht zu genießen. Wenn deren kammer nicht taugte, bliebe denen doch dann immer noch den Bereich über das Nahefeld zu erfassen.

    Ich würde eher in die Richtung gehen zu überlegen, was es ausmacht, dass der Treiber auf ein unendlich großes Volumen spielt.

    LG Gazza

  • Schau mal:


    Selbst unter Wohnraumbedingungen kannst Du bis doppeltem Membrandurchmesser messen und bekommst allenfalls schmalbandige Resos. Wenn Du das noch in einem reflexionsfreien Raum machst, ist das top. Im reflexionsfreien Raum einen breitbandigen Einbruch von 40-60 Hz über Raumreflexionen zu erklären, wenn der Messabstand gerademal doppelter Membrandurchmesser sei, ist nicht plausibel, wenn ich das in meinem Keller schon besser hinkriege bzw. dann könnte ich denen auch meinen Keller vermieten für die Messungen, denn der wäre ja offensichtlich besser geeignet als deren Kammer.


    LG Gazza

  • Y-King66 31. Januar 2023 um 18:53

    Hat den Titel des Themas von „Messungen der Datenblätter SB-Acoustics“ zu „Messungen der Datenblätter von SB-Acoustics“ geändert.
  • Vielleicht sollten wir mal SB fragen, warum die Messungen so "bescheiden" aussehen? Hat da jemand einen Kontakt?

    Zumindest in Boxen messen die sich anders, den MW16P und WO24P hat zum Beispiel Udo kürzlich publiziert, beide findet man auch in Designs von Bagby (Kairo, Adelphos, Helios). Auch die Messungen an den nackten Treibern sehen bei beiden Entwicklern deutlich anders aus.

    Und in der Realität finde ich die beiden Treiber grandios, Adelphos spielte bis vor kurzem in der Zweitwohnung, Helios im Musikzimmer. Und am Ende macht der Raum bis 200 Hz ohnehin mit dem Bass, was er so will.

    Grüsse

    Thomas

  • Danke Thomas, das hatte ich mir gestern Abend auch schon überlegt.

    Sehr schön sehen kann man auch beim Bericht zur Kairo auf Seite 3, dass bei den alten Messungen von SB diese Störungen im Bass nicht enthalten sind. x

    Ich vermute, die oben gezeigte Messkammer kam erst ab ca. 2020 zum Einsatz. Viele Datenblätter von SB ab diesem Zeitpunkt zeigen das seltsame Verhalten.

    Die 50Hz Kerbe könnte auch von der Netzfrequenz kommen - auch in Indonesien gibt es ein 230V Stromnetz mit 50Hz Netzfrequenz. Evtl. arbeitet ein Gerät oder eine Maschine in der Messumgebung und löst diese Störungen aus.

    Ich werde da mal nachfragen.

    Viele Grüße,
    Oli

  • Moin,

    ich habe das mal nachgestellt in einem normalen Wohnraum. Testobjekt ein Monacor SPH-60X in [definition='2','0']BR[/definition] Abstimmung. Dann habe ich auf halber Raumhöhe komplett ohne Gate mit vollem Raumeinfluss in verschiedenen Entfernungen gemessen:

    Es bildet sich hier ziemlich genau das ab, was das Arta Kompendium angibt. Der FG verzappelt eher schmalbandig über das gesamte Frequenzband verteilt. Wenn ich das jetzt in einem hohen Raum mit liegendem LS messe (z.B. Alex' Wintergarten), wären Begrenzungsflächen des Raumes nicht ca. 1,2m entfernt sondern 2,5-3m.

    Es ist plausibel, dass diese Messkammer ggf. nicht wirklich das gelbe vom Ei ist. Das würde mit dem von Oli genannten Time-Frame einhergehen. Aber es ist eher kein Raumeinfluss, denn der müsste sich im weitgehend unbedämpften Wohnraum noch deutlicher niederschlagen als in einer 'non-reflective chamber'. Ist an sich auch nicht ganz unlogisch, denn das ist keine Hörplatzmessung, bei der Direktschall und Reflexionen sich (auch in der Lautstärke) überdecken, sondern eine Messung im Übergang von Nahe-Feld zu Fern-Feld, bei welcher der Direktschall noch deutlich dominant ist.

    Das Vorgehen bei SEAS scheint an der Stelle im Vorteil zu sein: Messentfernung so, dass es als Fernfeldmessung taugt und über die Skalierung den FG auf 1m anpassen. So erhält der Kunde eine realistische Vorstellung davon, wie sich das Chassis, was er kauft, verhält. Da sind die Hersteller tatsächlich unterschiedlich gut aufgestellt. Ebenfalls wenig aussagekräftig ist z.B. auch Tangband mit 100er Range und Smoothing. Auch dort, die Chassis sind nicht unbedingt schlecht, aber als Kunde fange ich mit dem 100dB-Range Mäusekino nicht wirklich viel an.

    LG Gazza

  • Interessant wäre sowas, wenn die Testschallwand so hoch und breit wie möglich wäre. Wenn dann noch das Volumen dahinter möglichst groß sein könnte, hätte man bei der kurzen Messentfernung quasi die Bedingungen einer unendlichen Schallwand.

    BTW: Ich habe noch die SB Ovalis aus der DAUmino L. Deren [definition='1','0'] TSP "> TSP [/definition] sind übrigens sehr nah am Datenblatt. Im Nahfeld habe ich die zwar nicht gemessen, aber meine gefensterten Messungen zeigen im gültigen Bereich keine Probleme. Sie sind ebenfalls glatter als im Datenblatt.

  • Roul

    Ich bin sehr interessiert, da ich mit meiner Auswahl schon etwas weiter bin und zwischen 3 Modellen (2 parallel geschaltet) schwanke:

    -SB MW16P-8 (Vb 40.9L ->F3 =60.8Hz -> Fc=52.2Hz)

    -SB MW19P-8 (Vb 42.6L -> F3=65.7Hz -> Fc=58Hz)

    -Scanspeak 18W/8531G00 (Vb 45.8L -> F3=52.1.7Hz -> Fc=52.1Hz )

    Die Satori scheinen den Revelator sehr ähnlich zu sein, kosten aber weniger 80€ (MW16P) und 60€ (MW19P). Daher überlege ich stark, die MW16P zu nehmen.

  • Moin,

    nteressant wäre sowas, wenn die Testschallwand so hoch und breit wie möglich wäre. Wenn dann noch das Volumen dahinter möglichst groß sein könnte, hätte man bei der kurzen Messentfernung quasi die Bedingungen einer unendlichen Schallwand.

    Ja, genau. Ich hatte das für HT schonmal überlegt. In eine große Platte schrauben und dann in einem großen Raum mit hängendem Micro messen. Wenn das läuft, wäre der nächste Schritt über ein Volumen hinter der Platte nachzudenken. Da muss man nur noch schauen, den richtigen Abstand zu wählen und dann entsprechend hochskalieren.

    Du hast übrigens ein sehr großes Volumen, in dem wir ehemals planschen waren;-) Selbst im Wintergarten könntest man damit vermutlich sehr anständig messen. Das hätte dann für Simus schon auch einen gewissen Charme.

    LG Gazza

  • Wenn dann noch das Volumen dahinter möglichst groß sein könnte, hätte man bei der kurzen Messentfernung quasi die Bedingungen einer unendlichen Schallwand.

    vielleicht denke ich da falsch, aber würde es denn nicht reichen, das Chassis auf eine möglichst große SW zu packen und im Raum zu messen? Der Raum ergäbe doch theoretisch ein praktisch unendlich großes Volumen (zumindest in Relation zu dem, was das Chassis benötigt). Der rückwärtig abgestrahlte Schallanteil dürfte doch im Nahfeld keine Rolle spielen, oder?

    Oder sprecht ihr von Messungen > Nahfeld, also 1 x MD und mehr?

  • Moin,

    genau, wir sprechen von Messungen, wie Seas sie z.B. macht oder Messungen, die zumindest weithehend Fernfeld-Bedingungen entsprechen.

    Ein ideales Scenario dafür wäre z.B. wenn Du in der Mitte einer Dreifachturnhalla ein Chassis im Boden hättest. Dann wäre der Hallenboden quasi die unendliche Schallwand. Beim Micro in Fernfeldbedingungen käme ich auch hier mit 50cm Entfernung mehr als aus. Die dann nähste Begrenzungsfläche wäre die Decke mit 8-12 Metern. Ein möglichst großes Volumen, auf welches die Chassis spielen wäre zur Messung von Tieftönern dann hilfreich; allerdings auch nicht so übertrieben groß, dass es nicht mehr zum Chassis passt, weil ich sonst den Bereich ab ca. unterhalb 350-400 nicht ganz aussagekräftig erfasse.

    Das ist am Ende alles etwas Spinnerei, aber wenn man sieht, wie gut man selbst in ganz normalen Wohnräumen im Übergang von Nahe- zum Fernfeld Chassis noch weitgehend ordentlich ohne Fenster, etc. erfassen kann, ist Alex Überlegung schon charmant.

    LG Gazza

  • Ja, genauso wie Tom es noch einmal veranschaulicht hat, könnte sowas aussehen. Das ist natürlich das ideale Szenario, eine Turnhalle wird dennoch niemand daheim haben. Selbst der manchmal mögliche Zugriff erlaubt kein nachvollziehbares und reproduzierbares Ergebnis.

    Wenn ich aber an meinen Wintergarten denke, könnte ich mir eine rollbare, ggfs. in Teilen steckbare Konstruktion vorstellen, die definierte Maße, wie z. B. den Messabstand immer gleich hält. Auf diese Weise entstünden Messungen, die denen auf unendlicher Schallwand quasi gleichen, und die deswegen in den gängigen Simuprogrammen untereinander kombinierbar sind. Da könnte man zu gegebener Zeit ggfs. überlegen, die zum Download zur Verfügung zu stellen.

    Muss ich mal drüber nachdenken.

  • Moin,

    Zitat


    und die deswegen in den gängigen Simuprogrammen untereinander kombinierbar sind.

    Genau das ist ja so etwas der Charme bei Visaton, obwohl gerade die neueren Chassis eher etwas mau und angestaubt daherkommen.

    Das für die eigenen Chassis sozusagen 'crossbench' zu haben, wäre was Feines.

    LG Gazza

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