3-Wege Standlautsprecher mit Horn & Druckkammertreiber

  • Hallo zusammen,

    ich plane einen 2,5- oder 3-Wege Standlautsprecher mit folgenden Chassis:

    SB20 PFCR 30.8

    SB16 PFCR 25.8

    SICA LP 110.28 im selbstgedruckten Waveguide a la WG-300 -> Durchmesser an TMT angepasst.

    Wenn ich den SB20 als BR simuliere, kommt Folgendes heraus:

    Bei einer Portlänge von 39 cm und ca 10 cm Durchmesser.

    Ich möchte / kann einen IHA vermeiden, wenn ich das Bassabteil mit den folgenden Maßen baue (B: 26 cm H: 54,2 T: 44,4 Außenmaße bei 22mm Multiplex)

    Die erste Höhenmode / stehende Welle (grün) läge hier bei 347 Hz und die Längsmode bei 433 Hz.

    Frage:

    Sind stehende Wellen bei diesen Frequenzen problematisch? Ich weiß, dass ca. 170 Hz (Männerstimmen) schwierig sind und einen IHA erfordern, aber was ist hier notwendig?

    Danke für eure Hilfe!

    Ansgar

    PS: Die Chassisbestückung ist nicht in Stein gemeißelt, vielleicht ändert sich noch was... Aber da ich das Bassabteil grundsätzlich in der Art zu bauen gedenke, würden die Moden ja immer so ähnlich entstehen...

  • Die Gehäuseinnenhöhe beträgt 498 mm, was einer Frequenz von 344 Hz entspricht. Ich würde da sowohl unter dem Deckel, als auch auf dem Boden 10 cm dickes Basotect oder einen Mix aus 5cm Basotect und jeweils einer Lage Fibsorb 50 einsetzen. Das Fibsorb 50 kannst du dann auch für die Seitenwände nutzen.

    Aber was anderes: schau dir bitte deine Simu nochmal an. Im Parametersatz fehlt die Schwingspuleninduktivität. Hast du in WinISD auch einen Vorwiderstand eingegeben? Der sollte bei einer passiv beschalteten Box bei etwa 0,5-0,8 Ohm liegen. WinISD stellt im Standard 0,1 Ohm ein. Bei dem Qts und dem Vas würde ich vermuten, dass das Dingen eher 50 und mehr Liter benötigt, um sauber zu laufen. In der Regel kann man sagen: bei einem Qts von 0,4 beträgt das benötigte Gehäusevolumen ziemlich genau Vas. Bei einem Qts von 0,37 und dem Vorwiderstand, der die Güte erhöht, solltest du auch in etwa dort rauskommen. Zudem scheinen mir das bei den glatten Zahlen die Daten aus dem Datenblatt zu sein.

    EDIT: ich habe mir erlaubt, die TSP von Diego (Dibirama) heranzuziehen und das mal nachzusimulieren.

    Mit den von dir simulierten 42 Hz läuft es nicht ganz ideal, könnte man aber eventuell verschmerzen. Ich persönlich würde eher in Richtung 60 Liter gehen. Aber das ist persönlicher Geschmack. Ich mag es im Bass eher linear oder gar etwas abfallend.

  • Ich lasse mal die Hose runter :D

    Mit einem Tag Abstand hätte meine Frage lauten sollen: Ab welcher Frequenz einer stehenden Welle im Gehäuse benötigt man einen IHA?

    Das habe ich in eurem ansonsten tollen Artikel zum IHA nicht gefunden.

    Dibirama kenne und nutze ich natürlich. Eigentlich immer, habe aber dieses Mal Dons Ausführung zu seiner Tristar nicht gut gelesen, dass es nämlich auch Dibiramas Werte benutzt hat. Sorry.

    Zu meinem Volumen: WIN-ISD schlägt knapp 48 Liter vor (mit den Datenblatt TSP - werde ich aber ersetzen):

    Den Vorwiderstand hatte ich bereits auf 0,5 Ohm gesetzt. Gedacht hatte ich mir (jetzt kommt der Fehler =O), dass ich einfach von 48 auf 40 Liter reduziere, was im FG kaum etwas ändert, um so auf den IHA verzichten zu können. Über IHAs habe ich auch schon Negatives gelesen - keine Ahnung, ob das stimmt (sie seien "sogar kontraproduktiv" - Quelle habe ich nicht mehr auf dem Schirm).

    Mir schwebte ein einfaches Bassreflexabteil innerhalb der Standbox vor, so wie der Don es bei der Italian Stallion umgesetzt hat:

    Quelle: Auszug aus Alex Bauplan der Italian Stallion

    Wenn es tatsächlich auf 60 Liter o.ä. hinauslaufen sollte, werde ich wohl nicht um einen IHA herumkommen. Auch nicht schlimm, dann lerne ich das eben...

    Es tut mir leid, dass die Frage nicht so richtig klar herauskam! Die Projektidee an sich steht (2,5- oder 3-Weger mit Waveguide), die Chassis selbst noch nicht zu 100%, da ich am liebsten einen Tieftöner mit gleichem Durchmesser wie der des TMT einsetzen würde (aus ästhetischen Gründen). Ich bin eigentlich noch auf der Suche nach einem 8er, der sowohl als TT, als auch als TMT laut genug und auch in höheren Frequenzen gut spielt. Die entsprechenden Kandidaten sind ja alle schon verbaut: FBASS08, SPH200KE und ich möchte ja nicht immer Konzepte von euch klauen (Alta Voce => LaGarage) :).

    Wenn ich die Frage noch einmal hervorheben darf: Ab welcher Frequenz einer stehenden Welle im Gehäuse benötigt man einen IHA?

    Ansgar

    PS: Danke für die ganzen Hinweise und Simus, Rouven!

  • Zum Thema IHA und dessen Wirkung möchte dieses Gif aus der Bau- und Entwicklungsphase meiner Resterampe beisteuern.

    Stehende Welle knapp über 200Hz, die auf der Portmessung gut zu sehen ist. Die Animation geht von spärlicher Bedämpfung, über akustischen Sumpf bis zum IHA.

    Ich habe bisher 3 mal einen IHA eingesetzt, bei keinem davon wurde das Ergebnis verschlechtert.

    Es ist mit „Hausmitteln“ immer recht Tricky mit Störungen zwischen 200Hz und 400Hz zu arbeiten, da diese im unschärfe Bereich des Messfensters liegen, von daher sollte man solche Störungen am besten direkt vermeiden, so gut es eben geht.

    In meinen Augen ist Abwägung zwischen zu kleinem Volumen und richtigem Volumen nicht Zielführend, wenn es nur darum geht, einen IHA (also ein Brett mit Loch drin) zu vermeiden - insbesondere dann, wenn der Gewinn eine mangelhafte Bassperfomance ist.

  • Ich gebe mich geschlagen und vertraue deiner Erfahrung und der des DAU, dass IHAs, korrekt berechnet und bedämpft, unproblematisch sind bzw. die Performance im Bassbereich verbessern. Super, dass du diese Vergleichsmessungen gemacht hast! Die stehende Welle bei ca. 200 Hz ist gut zu sehen.

    Dann werde ich die Gehäuseplanung entsprechend "flexibler" angehen. Aber zuerst schaue ich nochmal nach einem vielleicht passenderen Tieftöner.

    Bester Dank und Gruß! Ansgar

  • Nochmal kurz aus dem Off. Ein IHA ist immer dann verzichtbar, wenn die Trennfrequenz unterhalb der Störungen/ Resonanzen liegt, die durch Portresonanzen bzw. stehende Wellen verursacht werden. Das Volumen spielt dabei gar keine Rolle.

  • So, nun bin ich wieder daheim und habe eine Tastatur vor mir...

    Ein IHA dient dazu, die Störungen durch eine stehende Längswelle und/oder Portresonanzen zu eliminieren. Portresonanzen kann man z. B. mit WinISD simulieren. Dort werden sie für die gewählten Portdimensionen unter dem Reiter "Vent" bei 1st Port Resonance angezeigt. Der Wert ist bei unterschiedlichen Portdimensionen trotz identischer Abstimmfrequenz unterschiedlich. Stehende Wellen bilden sich in ihrer stärksten Ausprägung zwischen parallelen Wänden. Je weiter diese voneinander entfernt sind, desto tiefer liegt die Frequenz, bei der sich die Welle ausbreitet. Errechnen kannst du die Frequenz über die Formel c/2/h, wobei c die Schallgeschwindigkeit (343m/s) markiert. Mit h ist die Innenhöhe des Gehäuses in Metern gemeint. Natürlich müsste man das auch für die jeweilige Gehäusetiefe und Breite abchecken. Bei üblichen schmalen Lautsprechern reicht aber die Berechnung der Höhe. Wenn man also, wie ich es gerne mache, einen Meter hohe Lautsprecher baut und 19mm Material verwendet, verbleiben 0,962 Meter. Daraus resultiert eine Wirkfrequenz der stehenden Welle bei rechnerischen 178,27 Hz. Natürlich ist das kein in Stein gemeißelter Wert. Wenn man nun einen IHA dimensionieren möchte, berechnet man den auf 180 Hz, und gut ist. Mit dem Volumen hat das also in erster Linie nichts zu tun, sondern mit den Dimensionen. Natürlich führen größere Volumina i. a. R. auch zu größeren Ausmaßen.

    Nehmen wir nun als Beispiel einen Lautsprecher, der innen 0,962 m hoch und 0,1715 m breit ist, ergibt sich eine zusätzliche stehende Welle bei 1000 Hz. Diese ist in ihrer Intensität deutlich einfacher in den Griff zu bekommen. Da reicht Fibsorb oder ähnlicher Kram an den Wänden.

    Bauen wir nun einen Kompaktmonitor in Stil der 80er, der eine Innenhöhe von rund 0,43 m aufweist, rappelt es bei etwa 400 Hz. Will man nun oberhalb von 400 Hz trennen, kann man über einen IHA nachdenken. Trennt man z. B. bei einem F.A.S.T. etwas tiefer als 400 Hz, spielt die Störung keine Rolle mehr. 400 Hz kann man sicher auch mit konventioneller Bedämpfung in den Griff bekommen. In erster Linie sind IHA bei hohen Lautsprechern sinnvoll.

    Nun zu deinem SB Schätzchen und den avisierten 42 Litern. Dat is zu klein. Dat Ding braucht ne Scheune, oder halt CB/GHP. Mit den TSP von dibirama errechnet Vituix in der Funktion "Auto Align" ohne weiteren Vorwiderstand ein Volumen von 63 Litern. Ich würde sogar noch etwas zugeben und 70 Liter nehmen. Für nen 8 Zöller ist das starker Tobak. In den 42 Litern spielt das Chassis auch, aber ohne den Tiefbass, den es in mehr Volumen wiedergeben kann. Hier eine kleine Grafik des Verhaltens bei 42, 63 und 70 Litern.

  • Hi Alex und Wilke,

    ich danke euch sehr für die tollen Ausführungen! Ich hatte mich ja zu Beginn des Lautsprecherbaus ein bisschen in Wellentheorie eingearbeitet und kenne die Berechnungen bzw. habe sie schon mal angewendet. Aber in der Lautsprecherbaupraxis ist es dann doch was anderes (IHA, Ports,...), deswegen meine (korrigierte) Frage!

    Den SB20 habe ich nur als möglichen TT genommen und deswegen nicht so gewissenhaft simuliert, wie ich es sonst immer tue ^^.

    Natürlich komme ich auf eine ähnliche Gehäusegröße:

    Allerdings ist die Chassisauswahl nicht trivial. Ich habe schon einige 8-Zöller von Dibiramas Seite in Erwägung gezogen (z.B. SICA 8E2-1.5CS-8). Wenn alle Parameter passten (FG, Verzerrungen, waterfall... ), dann war die Simu nichts. So auch bei dem SICA.

    Also dauert es noch ein bisschen.

    Euch sage ich Danke und einen schönen Abend!

    Ansgar

  • avenue22 13. November 2025 um 22:20

    Hat den Titel des Themas von „2,5- / 3-Wege Standlautsprecher mit Waveguide“ zu „3-Wege Standlautsprecher mit Horn & Druckkammertreiber“ geändert.
  • Guten Abend an meine Lieblingsentwickler!

    hier kommt ein kleiner Spoiler :).

    In einem Gespräch mit Alex haben wir mein Konzept besprochen, gefeilt und so stimmig gestaltet, wie es in diesem Entwicklungszustand möglich und notwendig ist:

    Knapp 300 € für beide Lautsprecher finde ich für einen 3-Weger sehr moderat! Die Chassis hat natürlich Alex vorgeschlagen. Überlegt und simuliert hatte ich vorher auch schon, aber es ist nur logisch, dass zuerst das Gesamtkonzept stimmig sein sollte. Dann wird auch aus der Chassiswahl eher ein Schuh ;).

    Die Chassis sind bestellt und teilweise bereits geliefert. Allerdings fehlt noch der Kompressionstreiber, der im Januar lieferbar ist.

    In nächsten Schritt werden Schallwände für Testmessungen angefertigt, da man aufgrund vieler Unwägbarkeiten nicht simulieren kann, welche Anordnung von TMT und HT besser ist (d.h. welcher oben sein wird). Wahrscheinlich wird die Testschallwand einfach gedreht und dann gemessen.

    Die Schallwand wird ca. 28 cm breit (Korbgröße NBASS + 2x19mm Multiplex), oberhalb des NBASS wird es Fasen geben, die natürlich auf der Testschallwand ebenfalls sein werden.

    Eine Frage: ich habe spaßeshalber die Hochtöner aus der "Rocky" bestellt und könnte mit diesen Testmessungen machen. Um das unterschiedliche Abstrahlverhalten zu beurteilen dürfte das doch funktionieren, oder? Oder benötige ich für das Horn unbedingt den später verwendeten Kompressionstreiber?

    Beste Grüße und später mehr (TT-Simu etc.).

    Ansgar

  • Naja, das ist eine kleine 19mm Kalotte, die in der Rocky gut aufgehoben ist. In einer Kombination, deren andere Chassis auch ordentlich Pegel erlauben, wäre die Kalotte nicht gut aufgehoben.

    Deine Idee, die Schallwand zu drehen, um die unterschiedlichen Anordnungen von MT und HT testen zu können, ist zwar gewieft, aber nicht wirklich sinnvoll. Bei der unterschiedlichen Anordnung geht es ja darum, jeweils eines der beiden Chassis nah an de Oberkante der Schallwand zu positionieren. Durch einfaches Drehen der Schallwand lässt sich dieser Zustand natürlich nicht herstellen... ;)

  • Hi Alex,

    die Idee stammt von unserem kleveren Klaus Kleber ;):thumbup:

    Wenn ich aber ein drehbares Element für HT und TMT (mit gleichem Abstand der runden Chassis-Fräsungen zur Ober und -unterseite) fräse, an das ich eine Verlängerung (in der der gedachte TT sitzen würde) für den unteren Bereich schrauben kann (ebenfalls mit seitlicher Fase), dann dürfte es doch funktionieren?!

    Sorry, ist sprachlich leider etwas kompliziert zu beschreiben...

    Nachtrag: bevor wir uns die Finger wundschreiben, können wir auch über die Industriefräse eben 2 Schallwände aus MDF fräsen...

    Einmal editiert, zuletzt von avenue22 (26. November 2025 um 17:05)

  • Guten Morgen zusammen,

    Der NBASS10_20 von Lavoce spielt in einem 55 Liter-Gehäuse f3 bis 47 Hz herunter. Das reicht vollkommen aus - auch für eine "vollmundige" und laute Bassperformance n unserem großen Hörraum (ca. 5x10 m). So habe ich es auch bei der LaGarage in diesem Raum wahrgenommen, ebenfalls bei Alex, als uns sein Kaventsmann vom Sofa geblasen hat ^^... das dürfte also für den Tieftöner passen (55 Liter inklusive IHA):

    Um vorher die oben beschrieben Testmessungen für die beste Anordnung von TMT und HT anfertigen zu können, benötige ich noch das "korrekte" Volumen für den geschlossen spielenden TMT von SICA. Alex sagte, dass ich ihm so 7 oder 8 Liter geben sollte. Wenn ich das in WinISD simuliere (Dibirama-Daten), erhalte ich folgende Werte / Diagramme für die von WinISD vorgeschlagenen 17 Liter und die von Alex gesagten 8 Liter.

    Was meinen die 3-Wege-Erfahrenen: also 8 Liter? Nicht, dass ich Alex Ansage irgendwie anzweifeln möchte, aber vielleicht habe ich mich ja auch verhört. Außerdem können andere die Entwicklung besser nachvollziehen.

    Danke für ein kurzes Feedback! Schönen Samstag, Ansgar

    Sica 6M1.5CS:

  • Deine Zweifel kann ich zerschlagen. Die Simulation gilt für die Abstimmung eines Bassgehäuses. Da der Sica aber ein reiner MItteltöner ist und auch als reiner Mitteltöner laufen wird, ist das Volumen nicht wirklich wichtig. Du siehst, dass Qtc bei 0,826 liegt, also etwas höher als der ideale Kompromiss von 0,707. Dadurch erkaufst du dir im Oberbass um 200Hz einen Ripple von etwa 0,5dB. Da die Trennung aber irgendwo im Bereich 500-600 Hz liegen wird, ist das total wumpe...

  • Hallo,

    kurze Frage:

    ich plane gerade die Umsetzung des Volumens (55 Liter / NBASS 10-20 - Simulation s.o.) in die Gehäusemaße.

    Der NBASS hat folgende Dimensionen:

    Frage: Wieviel cm sollte ich mindestens Platz lassen zwischen Korb und Seitenwand des Gehäuses?

    Korb = 23,25 cm lt. der Bemaßung oben (nur, dass wir uns nicht missverstehen ;))

    Ich frage wegen der häufig zu lesenden "Belüftungsvorteile" durch gewisse Korbstrukturen einiger Chassis; dann wäre ordentlich Platz logischerweise ebenfalls von Vorteil, oder?

    Falls 0,5 cm ausreichend wären, käme ich auf eine Gesamtbreite der Front von 28,05 cm (noch schön schlank)

    cm
    23,25 Chassis Korb
    0,5 Platz
    0,5 Platz
    1,9 MDF Seitenwand
    1,9 MDF Seitenwand
    28,05 CM der Front

    Für eine kurze Antwort wäre ich dankbar :)

    Beste Grüße

    Ansgar

  • Es muss ja noch Dämpfungsmaterial an die Seitenwände gepappt werden. I. a. R. ist das Fibsorb50 oder vergleichbares komprimiertes Polyestervlies mit ~500gr/m². Das ist 1,5 - 2cm dick und kann im Bereich des Korbs ein wenig gequetscht werden. Deswegen würde ich an jeder Seite etwa 1cm zugeben. Das wären dann 29,05cm. Mit glatt 29cm ist die Kiste immer noch schön schlank.

    Mach dir wegen der "Belüftungsvorteile" keine allzu großen Gedanken. Bei sehr kleinen 3-5" Chassis sollte man den Chassisausschnitt anfasen, weil die ggfs. 22mm dicke Schallwand ansonsten die Korbfenster fast verschließt. Bei einem 10 Zöller ist das Makulatur. Zudem kannst du das Chassis beim Einbau so ausrichten, dass jeweils 2 Korbstreben in Richtung der Seitenwände zeigen. An den Stellen geht ohnehin nix in Richtung rückwartige Abstrahlung.

  • Hi Alex,

    Danke für deine klaren Ausführungen! Die Ausrichtung des Chassis, wie abgebildet, ist eine top Idee für so beengte Verhältnisse. Die rückseitigen Chassisöffnungen in der Schallwand fräse ich grundsätzlich mit einem 45 Grad Fräser an. Geht ja fix.

    Werde weiterplanen. Bis dahin, highfidele Freuden mit euren Lautsprechern!

    Ansgar

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