Messsoftware für die Lautsprecherentwicklung

  • Dieses Programm killt mich mit seiner seltsamen Darstellung wirklich irgendwann... ;)

    Das ist eine Geschmacks- bzw. Gewöhnungsache, denke ich. Ich komme halt mit ARTA nicht sonderlich gut klar, auf mich wirkt REW intuitiver. Aber vielleicht sollte ich mich nochmal mit ARTA auseinandersetzen, eine Lizenz hätte ich ja jedenfalls. ARTA hat auch ein paar nette Gimmicks, die REW so nicht oder in andere Weise hat (und vice versa 8) ).

    Wichtig bleibt am Ende, dass man mit beiden Programmen gute Ergebnisse erziehlen kann. :)

    Viele Grüße,

    Michael

  • Klar ist das eine Sache der Gewöhnung, und dass beide Programme sich in der Qualität der Resultate nichts nehmen, haben wir auch irgendwann schonmal abgehakt. Da gibt es keine Diskussionspunkte.

    Persönlich gefällt es mir nicht, weil ich schon allein die Fensterung mit dieser "blauen Glocke" seltsam finde. Und warum solltest du dich in ARTA reinwurschteln, wenn du mit REW klar kommst. Da zählt nur das Ergebnis. :)

  • Und warum solltest du dich in ARTA reinwurschteln, wenn du mit REW klar kommst.

    Ein Beispiel, dass mir spontan einfällt: wenn ich ein Sonogramm des Abstrahlverhaltens erstellen will, muss ich das in VituixCAD machen, in REW gibt's das nicht. Das reicht zwar in der Regel, doch scheint mir ARTA hier mehr Einstellmöglichkeiten zu haben.

    Wenn ich das richtig sehe, sehen so Dinge wie Wasserfalldiagramme auch was besser aus.

    Aber das sind eher Kleinigkeiten, du hast im Grund ja Recht. :)

    Viele Grüße,

    Michael

  • Ah, dass REW keine Sonogramme erstellen kann, war mir nicht bewusst. Wie gesagt, ich habe mich nie näher mit dem Programm befasst. Ich war schon von Anfang an mit ARTA dabei, so dass es keine Notwendigkeit für mich gab. Ehrlich gesagt weiß ich aber nicht, welches Programm zuerst verfügbar war.

  • Und dann ist da noch CLIO Pocket, welches Teile aus beiden Welten vereint, selbst aber wiederum seine Eigenheiten mitbringt. Was in REW halt einfach super ist: man misst alles durch und exportiert dann alle Messungen auf einmal. Das würde ich mir sowohl für ARTA, als auch für CLIO Pocket wünschen.

  • Das ist in der Tat ein geiles Feature in REW. Ist es aber nicht so, dass dieses Datenpaket im .mdat Format exportiert wird und dann doch jede einzelne Messung ins .frd, .zma oder .txt Format umgewandelt werden muss?

    EDIT: Mir fällt gerade auf, dass wir hier den Thread kapern. Bei weiterem Interesse an einer Diskussion zu den Vorzügen und Nachteilen der einzelnen Programme können wir dafür gerne einen separaten Thread eröffnen.

  • Ich habe mir erlaubt, diesen Thread hier dafür auf zu machen und die Beiträge zu verschieben.

    Zu REW: .mdat ist das proprietäre Format, in dem REW das komplette Datenpaket speichert. Man kann entweder jede Messung einzeln exportieren oder aber über den entsprechenden Menüpunkt alle auf einmal. Heißt: alles messen und dann mit nur 2 Klicks alle exportieren und man erhält je nach Anzahl der Messungen eben dieselbe Anzahl an exportierten Dateien. Und genau das ist halt eigentlich vom Arbeitsablauf her sehr geil. In CLIO Pocket kann ich zwar auch alle Messungen direkt hintereinander machen, muss sie aber dann einzeln exportieren. In ARTA kann ich nur unmittelbar nach der Messung exportieren.

  • Ist es aber nicht so, dass dieses Datenpaket im .mdat Format exportiert wird und dann doch jede einzelne Messung ins .frd, .zma oder .txt Format umgewandelt werden muss?

    Nein, man kann alle Messungen in einem Rutsch im ASCII-Format exportieren. REW hat auch eine nette "Halbautomatik", die einem das händische Eintippen der einzelnen Dateinamen einer kompletten Mess-Session unter verschiedenen Winkeln abnehmen kann. Würde mich wundern, wenn es sowas in ARTA nicht auch gäbe.

    Viele Grüße,

    Michael

  • Gibt es in ARTA tatsächlich leider nicht. Mir persönlich gefällt die Darstellung und der gesamte Aufbau von ARTA deutlich besser, als es in REW der Fall ist. Ist eine Sache der Gewöhnung. ARTA war die erste Messsoftware, mit der ich mich beschäftigt habe und da ist einfach jeder Ablauf so in meinem Hirn gespeichert, dass ich das blind bedienen kann. Nur der Datenexport ist in REW einfach super. Und mit CLIO Pocket musste ich mich nochmals komplett umstellen. Im Moment muss ich hin und wieder noch in die Anleitung schauen.

  • Hm, stimmt, ganz so automatisch geht es in ARTA wohl tatsächlich nicht: zumindest die Winkel scheint man immer manuell eingeben zu müssen, wohingegen der Rest des Dateinamens für alle Messungen vorgegeben werden kann, wenn ich das richtig verstanden habe (ich habe im Dokument "Response measurements for crossover simulation with VituixCAD" nachgesehen).

    Bei REW kann man neben dem Basistext für den Dateinamen (z.B. "Treibername hor" oder auch "Treibername ver") halt den Winkel angeben, mit dem man starten will ("Next number"), und die Winkelschrittweite ("Increment").

    Es ist dann während der Mess-Session für einen Treiber gar nicht mehr nötig, irgendwelchen Text einzutippen. Die ganzen Messungen kann man anschließend wie gesagt in einem Rutsch in ASCII-Dateien exportieren (Siehe das Dokument "Measurements with Room EQ Wizard (REW) for crossover simulation with VituixCAD 2").

    Viele Grüße,

    Michael

    Einmal editiert, zuletzt von Azrael (3. August 2023 um 13:13)

  • Da ich meine Dateien immer nach dem Schema "HT_00", "TMT_15", "TT_90" etc. benenne, ist auch das irgendwie schon so automatisiert, dass es wirklich keine Zeit kostet. Ist dann auch egal, ob man was voreinstellen kann oder nicht. Eine Möglichkeit wie in REW wäre aber trotzdem schöner. Aber über was reden wir am Ende? 2-3 Minuten, die es schneller geht. Und wer für ordentliche Messungen keine Zeit hat, sollte vielleicht nochmal überlegen, ob er entwickeln möchte ;)

  • Hallo zusammen,

    vielleicht habe ich die ganze Zeit etwas übersehen, aber ich exportiere meine Daten immer in einem Rutsch.

    Nach der ersten Messung setzte ich das Gate und speichere dieses als Overlay ab. Dann gehe ich direkt aus dem Overlay Menü zum Button „Record“, um die nächste Messung mit dem gleichen Gate aufzunehmen.

    Wenn ich alle Overlays (SPL + Phase) im Kasten habe

    exportiere ich alle in einem Rutsch als ASCI II in den Destination-Folder


    oder bin ich auf dem Holzweg?

    Viele Grüße

    Dietmar

  • Hm, hört sich interessant an, und scheint zu funktionieren. Das probniere ich mal. Allerdings bietet das aber in meinen Augen keine Zeitersparnis, da man die Dateien auch einzeln benennen und abspeichern muss. Da kann ich auch nach jeder einzelnen Messung eine txt oder frd Datei abspeichern, ohne den Umweg über die Overlays zu gehen.

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