REW - SPL Kalibrierung?

  • Hallo zusammen,

    in meiner Messkette steht noch die Kalibrierung des SPL aus:

    Ich weiß, dass man einen Referenzchassis (oder Lautsprecher), welches man zur Hand hat, messen kann und dann so lange einstellt, bis man den bekannten SPL-Level aus dem FG hat.

    Ich hätte ja z.B. die LYC hier "rumstehen", allerdings mit größerem Volumen. Also ist sie vom SPL-Level nicht mit Alex SPL-Angaben seiner Doku vergleichbar.

    Es gibt ja auch noch andere Wege: Schalldruckmessgerät oder entsprechende App nutzen, in REW manuell einpflegen...

    Frage:

    Wie habt ihr euer Setup so SPL-kalibriert, dass es für die Entwicklung daheim hinreichend genau eingestellt ist (also keine Raketen- oder Visatonmessraumtechnik :-))?

    Für kurze Hinweise wäre ich dankbar!

    PS: ein kalibriertes Mic liegt vor. Ob dieses aus SPL-mäßig kalibriert ist, müsste ich checken. Denn das könnte man lt REW-Doku manuell in die Mic-Cal-Datei eintragen.

    Beste Grüße

    Ansgar

  • Das größere Volumen der LYC bei gleicher Weiche bedingt ja nicht, dass sie im mittleren bis oberen Frequenzbereich lauter oder leiser ist. Daher würde ich die Messung von Alex nehmen und den Pegel im Setup genau an diese angleichen. Ob es am Ende 1 dB mehr oder weniger ist, ist völlig egal. In ARTA ist die Kalibrierung ein wenig komplexer aufgebaut. Als ich zwischendrin mein Setup nochmals neu kalibrieren musste, habe ich diese Schritte weg gelassen und ebenfalls die LYC genommen und alles so angepasst, dass es einigermaßen deckungsgleich mit der Messung von Alex war.

  • Wenn der LS sich auf dem Winkelmessbrett dreht, ändert sich auch der Abstand zum Mic. Das bedeutet, dass der SPL abnimmt.

    Das ist doch logisch und dem "Standard" entsprechend, oder?

    Wenn man meint, man habe es alles korrekt und gecheckt, dann fällt einem doch noch eine Kleinigkeit auf... :)

  • PS: ein kalibriertes Mic liegt vor. Ob dieses aus SPL-mäßig kalibriert ist, müsste ich checken.

    Es ist grundsätzlich unmöglich, für ein nacktes Messmikrofon eine Pegelkalibrierung anzubieten. Sie muss immer über die gesamte Messkette hinweg geschehen. Vorstellbar wäre das allenfalls für Messmikrofone, die ein Audio-Interface eingebaut haben, aber solche Mikrofone bringen wiederum andere Probleme mit sich.

    Ich selber benutze dafür einen Pegelkalibrator, den hier:

    Den Lack meines damals verwendeten IMG ECM-40 musste ich etwas abschmirgeln, er scheint die Spitze des Mikros einen Ticken dicker zu machen, als 1/2 Zoll. Für mein Isemcon EMX-7150 habe ich mir bei Isemcon einen Adapter auf 1/4 Zoll bestellt, da passt alles quasi saugend. 8)

    Viele Grüße,

    Michael

    2 Mal editiert, zuletzt von Azrael (1. August 2023 um 09:07)

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