Das habe ich auch zurrst gedacht, Oli. Du wirst immer eine Stelle haben, die besser wird, wobei es an anderer Stelle schlechter wird. Insgesamt finde ich das aber schon besser als vorher.
Die Restekiste und das Impulsverhalten
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Ja die Ports sind auf der Rückseite, der Pegelzuwachs ist mir auch aufgefallen.
Ich hab das ganze mal vergleichend angehängt: Rot ist das ursprüngliche Verhalten in der Summe, Grün das aktuelle und Blau eine Division der Frequenzgänge (manuell um 90db nach oben verschoben), die die Pegelunterschiede vom derzeitigen Zustand im Vergleich zum ursprünglichen Zustand zeigt (Sprich: wo ist der aktuelle Frequenzgang um welchen Betrag lauter oder leiser als der alte Frequenzgang).Vorher war das eine ziemliche Achterbahnfahrt zwischen 200Hz und 600Hz, auch wenn der Pegelzuwachs bei 300Hz recht großzügig ausfällt, sollte das derzeitige Verhalten besser in Griff bekommen zu sein.
Ich bin gespannt, wie sich das äußert, wenn ich die Messungen auf 1 Meter wiederhole.
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Da in dem Bereich ohnehin der Baffle-Step einsetzten dürfte, kannst du den Anstieg bei 300Hz vermutlich recht einfach ausgleichen. Es ist also in meinen Augen auch die deutlich beste Variante mit IHA.
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Genau deswegen. Zwei Fliegen mit einer Klatsche...
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So, in dem aktuellen Umzugsstress konnte ich "die Gunst der Stunde" nutzen und die Küche für ein paar Messungen kapern.
Wenn auch grade noch das Umik-1 vorhanden ist, musste ich die Gelegenheit nutzen.Die Modifikationen mit der Bedämpfung und dem IHA hatte zweifellos auch Effekte auf die Fernfeldmessungen.
Das Impulsverhalten des Tieftöners hat sich nicht geändert, was allerdings zu erwarten war.Dennoch kann ich jetzt mit größerer Sicherheit sagen, dass das Gezappel des Kappa12A >2khz wohl nicht auf Reflektionen von außerhalb zurückzuführen ist, da die Zappler 1:1 auch in der Nahfeldmessung vorhanden sind.
Zusätzlich mäßigt sich das Gezappel bei kürzerem Messfenster, vermutlich durch die zeitliche Beschneidung des impulses selbst, was die Amplitude von länger stehenden Membranresonanzen oder Partialschwingungen mindert.Ich habe mich beim Messfenster an der Erstreflektion vom Hochtöner orientiert, da der Tieftöner im Messaufbau kein wirklich näheres Objekt im Reflektionsbereich hat. Natürlich bleibt der lange Impuls des Kappa 12 ein Unschärfekriterium, das ich so nicht beseitigen kann.
Wo ich allerdings noch am Rätseln bin, ist die Tatsache dass die Nahfeldmessung an sich zappeliger ist, als die Fernfeldmessung, wenn auch nur schmalbandig aber dennoch Konform mit dem Gezappel der Portmessung im selben Frequenzbereich. Da hilft auch noch näher an die Membran nicht, das bleibt wohl einfach so...
Kappa12A 1m:

Kappa 12A Nahfeld:

Oberton 2544/RCF H100:

Impedanzen:

Aktuelle Gehversuche in Vituix - Frequenzgänge gemerged bei 250Hz. Laut Datenblatt geht der D2544 mit 12db/Okt ab 1,5Khz.
Das sieht zwar vom Richtverhalten her gut aus, ich trau der noch etwas tieferen Trennfrequenz aber nicht und der Flankensteilheit auch nicht.
Nachtrag, zweiter Geversuch mit Vituix:

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Hi Wilke,
das sieht doch bis hierhin sehr ordentlich aus. Hast du das schon einmal gesteckt und angehört?
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Hi Wilke,
das sieht doch bis hierhin sehr ordentlich aus. Hast du das schon einmal gesteckt und angehört?
Leider noch nicht - ich habe nicht alle Teile im Fundus.
Dennoch habe ich mir die Stellschrauben an der Weiche schon ausgeguckt, damit ich später weiß an welchen Stellen ich ansetzen kann.
Ich werde auch wohl noch ein bisschen warten müssen, bis ich eine Beschaltung praktisch umsetzen kann, es ist sowohl räumlich als auch zeitlich zurzeit ziemlich eng. Zum Glück hat Hobby genug Zeit.
Nachtrag: Ich hab einfach mal geguckt was bei mir so im Fundus rumfliegt, und noch eine weitere Beschaltung entwickelt, die sich ganz im Interesse der Resteverwertung an den vorhandenen Bauteilen orientiert und das Projekt günstig hält.
Eine signifikante Verschlechterung zu bisherigen Entwürfen war für mich inakzeptabel.
Die Kosten für die Weichen lägen, wenn ich nur Elkos benutzen würde, bei 150€. Das ist für eine Restrampe, deren eigentlicher Zweck eher ein Lernprozess ist, defintiv zu viel.
Von der folgenden Beschaltung sind einige Teile bereits vorhanden, was den Preis auf 70€ drückt. Auch, wenn der Achsfrequenzgang minimal gelitten hat, bleibt der Energiefrequenzgang identisch. Beim Richtverhalten muss man wegen der höheren Trennfrequenz ein paar "Abstriche" ab 60°Hor machen, die aber kaum der Rede wert sein dürften.
Über die Stellschrauben des Vorwiderstandes, des Hochpasskondensators und des Querkondensators lassen sich noch einige anpassungen Vornehmen, die recht unterschiedlich ausfallen können.
So ist der direkte Vergleich mit der (für mich) doppelt so teuren Beschaltung:
Etwas weniger Energie im Hochton insgesamt, was sich aber durch den Vorwiderstand und den Querkondensator angleichen lässt.
Da ich aktuell kaum dazu komme, mich auf praktischer Ebene mit meinen Ls zu beschäftigen, spiele ich einfach viel mit Vituix rum, und bei dem Projekt habe ich mich etwas hinreissen lassen, einfach verschiedenste Ansätze zu testen. -
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