Dann erstmal nichts abschleifen. Ich hatte mir sowas schon gedacht. Meist muss man es nur fest genug verschrauben...
Beiträge von donhighend
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Das sieht zwar schön aus, bringt dich aber nicht weiter. Nahfeldmessungen sind für eine Bewertung nicht geeignet. Zieh das Mic mal einen Meter weg... 😉
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Dann schleif die Verschaubungsnüppel am Horn etwas runter...
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Ist kein Dichtungsband um die Öffnung des Treibers herumgeklebt?
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Schöne Idee! Sowas habe ich vor Jahren auch einmal gemacht. Ich könnte mit aber vorstellen, dass deine Fräsung zu steil ist, und dass es dadurch zu Interferenzen kommt. Ich bin jedenfalls gespannt.
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Ich habe ein wenig probiert, und man kommt auch auf einen nahezu deckungsgleichen Verlauf. Allerdings bleiben Artefakte im unteren Bereich der Flanke. Ich denke nicht, dass sich dadurch ein signifikanter Unterschied ergeben würde, aber es besteht keine Frage, dass es mit 18dB Filterung insgesamt besser ist. Beim Preis der beteiligten Chassis würde ich darüber keineswegs diskutieren wollen.
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Herzlichen Dank!
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Ah, verstehe. Über das Vituix Projekt würde ich mich freuen.
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Das sieht doch insgesamt sehr gut aus. Die kleine Senke im EFG scheint gewollt zu sein, und die führt häufig zu einem entspannteren Klang. Sehr interessantes Böxlein übrigens.
Wie bewertest du denn die Arcosia Geschichten? Lohnt sich der finanzielle Aufwand?
Der Trick mit der kleinen Spule funktioniert in fast allen Fällen. Es gibt aber Konstellationen, bei denen das einfach nicht so ohne weiteres funktioniert. Vielleicht bekomme ich mal irgendwann ein solches Chassis in die Hand. Dann versuche ich es mal. Es hängt teilweise auch von der Topologie des Tiefpasses ab.
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Ok, das ist der Sica 8H1.5CS, und der hat in der Tat recht ungünstige TSP
für die gängigen Gehäuseprinzipien. In einer TQWT kann man das versuchen. Es wird aber nicht einfach bis schwierig. Das gilt ebenso für eine TML, die mit größeren Unzulänglichkeiten behaftet ist. Beide Prinzipien würden aber zu recht großen Gehäusen führen. Ein Qts von 0,77 ist halt sehr schwierig zu handeln. Wenn die weiteren Komponenten des TSP Satzes aber bestimmte Kriterien erfüllen, kann man mit einem solch gearteten Chassis eine brauchbare bis gute Performance erzielen. Die beiden dafür wichtigen Komponenten sind Fs und Vas. Die Resonanzfrequenz von rund 52 Hz führt im Zusammenwirken mit dem kleinen Vas von nur 24,5 Litern dazu, dass der Ripple (Überhöhung im Bass) bei einem Einbau in ein geschlossenes Gehäuse brauchbarer Größe nicht zu stark ausfällt. Leider liegt die untere Grenzfrequenz aber nicht sehr tief. Fügt man nun einen HPC hinzu, egalisiert dieser den Ripple, und die untere Grenzfrequenz sinkt auf unter 45 Hz. 
Dazu sind 50 Liter Volumen erforderlich. Der Wert des HPC muss ca. 500µF betragen. Man kann auch noch 5 Liter abzwacken, wobei dann der Ripple nicht vollständig verschwindet und die untere Grenzfrequenz 2-3 Hz höher liegt. Kondensatoren gibt's mit den Werten 470µF und 560µF. Die sind inzwischen nicht mehr so ganz preiswert. Man kann aber aus zwei unipolaren 1000µF Elkos mit mindestens 100V Spannungsfestigkeit durch Reihenschaltung an den Minuspolen einen Quasi-bipolaren Kondensator mit 500µF basteln. Die beiden Pluspole bilden dann die Anschlüsse.
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Es muss ja noch Dämpfungsmaterial an die Seitenwände gepappt werden. I. a. R. ist das Fibsorb50 oder vergleichbares komprimiertes Polyestervlies mit ~500gr/m². Das ist 1,5 - 2cm dick und kann im Bereich des Korbs ein wenig gequetscht werden. Deswegen würde ich an jeder Seite etwa 1cm zugeben. Das wären dann 29,05cm. Mit glatt 29cm ist die Kiste immer noch schön schlank.
Mach dir wegen der "Belüftungsvorteile" keine allzu großen Gedanken. Bei sehr kleinen 3-5" Chassis sollte man den Chassisausschnitt anfasen, weil die ggfs. 22mm dicke Schallwand ansonsten die Korbfenster fast verschließt. Bei einem 10 Zöller ist das Makulatur. Zudem kannst du das Chassis beim Einbau so ausrichten, dass jeweils 2 Korbstreben in Richtung der Seitenwände zeigen. An den Stellen geht ohnehin nix in Richtung rückwartige Abstrahlung.

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Deine Zweifel kann ich zerschlagen. Die Simulation gilt für die Abstimmung eines Bassgehäuses. Da der Sica aber ein reiner MItteltöner ist und auch als reiner Mitteltöner laufen wird, ist das Volumen nicht wirklich wichtig. Du siehst, dass Qtc bei 0,826 liegt, also etwas höher als der ideale Kompromiss von 0,707. Dadurch erkaufst du dir im Oberbass um 200Hz einen Ripple von etwa 0,5dB. Da die Trennung aber irgendwo im Bereich 500-600 Hz liegen wird, ist das total wumpe...
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Naja, das ist eine kleine 19mm Kalotte, die in der Rocky gut aufgehoben ist. In einer Kombination, deren andere Chassis auch ordentlich Pegel erlauben, wäre die Kalotte nicht gut aufgehoben.
Deine Idee, die Schallwand zu drehen, um die unterschiedlichen Anordnungen von MT und HT testen zu können, ist zwar gewieft, aber nicht wirklich sinnvoll. Bei der unterschiedlichen Anordnung geht es ja darum, jeweils eines der beiden Chassis nah an de Oberkante der Schallwand zu positionieren. Durch einfaches Drehen der Schallwand lässt sich dieser Zustand natürlich nicht herstellen...

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So, nun bin ich wieder daheim und habe eine Tastatur vor mir...
Ein IHA dient dazu, die Störungen durch eine stehende Längswelle und/oder Portresonanzen zu eliminieren. Portresonanzen kann man z. B. mit WinISD simulieren. Dort werden sie für die gewählten Portdimensionen unter dem Reiter "Vent" bei 1st Port Resonance angezeigt. Der Wert ist bei unterschiedlichen Portdimensionen trotz identischer Abstimmfrequenz unterschiedlich. Stehende Wellen bilden sich in ihrer stärksten Ausprägung zwischen parallelen Wänden. Je weiter diese voneinander entfernt sind, desto tiefer liegt die Frequenz, bei der sich die Welle ausbreitet. Errechnen kannst du die Frequenz über die Formel c/2/h, wobei c die Schallgeschwindigkeit (343m/s) markiert. Mit h ist die Innenhöhe des Gehäuses in Metern gemeint. Natürlich müsste man das auch für die jeweilige Gehäusetiefe und Breite abchecken. Bei üblichen schmalen Lautsprechern reicht aber die Berechnung der Höhe. Wenn man also, wie ich es gerne mache, einen Meter hohe Lautsprecher baut und 19mm Material verwendet, verbleiben 0,962 Meter. Daraus resultiert eine Wirkfrequenz der stehenden Welle bei rechnerischen 178,27 Hz. Natürlich ist das kein in Stein gemeißelter Wert. Wenn man nun einen IHA dimensionieren möchte, berechnet man den auf 180 Hz, und gut ist. Mit dem Volumen hat das also in erster Linie nichts zu tun, sondern mit den Dimensionen. Natürlich führen größere Volumina i. a. R. auch zu größeren Ausmaßen.
Nehmen wir nun als Beispiel einen Lautsprecher, der innen 0,962 m hoch und 0,1715 m breit ist, ergibt sich eine zusätzliche stehende Welle bei 1000 Hz. Diese ist in ihrer Intensität deutlich einfacher in den Griff zu bekommen. Da reicht Fibsorb oder ähnlicher Kram an den Wänden.
Bauen wir nun einen Kompaktmonitor in Stil der 80er, der eine Innenhöhe von rund 0,43 m aufweist, rappelt es bei etwa 400 Hz. Will man nun oberhalb von 400 Hz trennen, kann man über einen IHA nachdenken. Trennt man z. B. bei einem F.A.S.T. etwas tiefer als 400 Hz, spielt die Störung keine Rolle mehr. 400 Hz kann man sicher auch mit konventioneller Bedämpfung in den Griff bekommen. In erster Linie sind IHA bei hohen Lautsprechern sinnvoll.
Nun zu deinem SB Schätzchen und den avisierten 42 Litern. Dat is zu klein. Dat Ding braucht ne Scheune, oder halt CB/GHP. Mit den TSP
von dibirama errechnet Vituix in der Funktion "Auto Align" ohne weiteren Vorwiderstand ein Volumen von 63 Litern. Ich würde sogar noch etwas zugeben und 70 Liter nehmen. Für nen 8 Zöller ist das starker Tobak. In den 42 Litern spielt das Chassis auch, aber ohne den Tiefbass, den es in mehr Volumen wiedergeben kann. Hier eine kleine Grafik des Verhaltens bei 42, 63 und 70 Litern. 
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Nochmal kurz aus dem Off. Ein IHA ist immer dann verzichtbar, wenn die Trennfrequenz unterhalb der Störungen/ Resonanzen liegt, die durch Portresonanzen bzw. stehende Wellen verursacht werden. Das Volumen spielt dabei gar keine Rolle.
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Bin unterwegs, deswegen nur ein schnelles "Das Gehäuse ist zu klein."
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Ähnliches ist mir auch schon passiert. Man denkt, in der Klebenaht würde man ggfs. Rückstände nicht so stark sehen. Es ist genau umgekehrt. Bitte nie machen. Besser mit etwas Abstand auf die Membran pappen, oder auf die Dustcap selbst.
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Nachtrag:
Wenn du das so aufbauen solltest, musst du beim Sauger darauf achten, dass die Widerstandswerte der Spule und des physisch vorhandenen Widerstands in Addition ca. 39 Ohm ergeben. Die Widerstände der Kernspulen sind geringer.
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Da ich Rouvens Messungen aus der Entwicklungsphase der Juna auch hier auf meinem Rechner habe, konnte ich mich mal eben versuchen. Da gerade die 18mH Spule aus dem Sauger recht teuer ist, habe ich versucht, deren Wert zu reduzieren und dafür den Wert des Kondensators zu erhöhen. Das funktioniert ganz gut, wenn man auch den Wert der zweiten Spule im Tiefpass und die Werte der Impedanzlinearisierung anpasst. Das Resultat ist ein nahezu mit dem Original deckungsgleicher Frequenzgang, der nur in kleinen Nuancen abweicht.

Die durchgezogene dunkelblaue Kurve entspricht dem Original. Die rote Einzelkurve des TMT im linken oberen Bild zeigt die marginalen Unterschiede. Klanglich dürfte das eher nicht auffallen, denn die Abweichungen sind so gering, dass die mit den ohnehin vorhandenen Chassistoleranzen verschmilzen werden. Die Weichenschaltung sieht so aus:

Als 6,8mH Spule habe ich eine Luftspule mit 0,5mm Draht aus dem Jantzen Programm vom Quint-Store gewählt. Das ist die günstigste Spule mit diesem Wert. Es schadet aber auch nicht, eine der beiden angebotenen Kernspulen (H-Kern und I-Kern) mit 0,7mm Draht zu nehmen. Diese kosten jeweils nur ein paar Cent mehr. Bei den anderen beteiligten Spulen habe ich mich bei den Widerstandswerten nicht an den real angegebenen Werten aus Rouvens Weichenplan gehalten. Da sollten auch I-Kernspulen mit 0,7mm Draht passen. Rouven? Einwände?
Vielleicht hat Rouven noch eine einfachere Schaltung in Petto. Mal sehen, was er meint...
I
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Hallo Christoph, ich denke, die Entscheidung ist nicht falsch. Ich freue mich, hier deine Entwicklungsschritte zu sehen.