Beiträge von wBo93

    Um einen Kommentar auf Youtube zu zitieren:

    Wenn du nicht weißt welche Musikrichtung du spielen sollst, und deshalb einfach alle spielst.

    Ich komme ohnehin aus der Ecke, die schräge oder merkwürdige Musik gern mal genauer anhört, wo sie der Mainstream ohne zu zögern abschalten würde. Manchmal brauchen einige Lieder eine gewisse Zeit, bis sie einrasten.

    Was ich bisher von diesem Künstler hören konnte finde ich interessant. Ob es mir gefällt kann ich nicht sagen, da sind teilweise soviele verschiedene Stile in ein paar Minuten untergebracht, dass es erstmal unmöglich scheint sich auf einen Song festzulegen 😂

    Bei einigen Liedern ist der erste Impuls:

    Versteh ich nicht, aber ich lass das mal laufen, scheint ganz interessant zu sein.

    Es waren aber auch ein paar dazwischen, die ich mir kein zweites mal anhören würde.

    Das ist schön zu lesen, dass sich unsere Erfahrungen da decken. Ich sammle meine Erfahrung auch lieber empirisch, oder wende mich an Jemanden, ders schonmal gemacht hat und gut erklären kann. Ich danke euch für eure Tips.

    Mir gings mit der Messerei übrigens auch so, irgendwie war da sone Facebook Gruppe und schwups hatte ich Messequipmemt zuhause.


    Die physikalischen und mathematischen Vorgänge hinter der ganzen Technik finde ich aber doch auch sehr interessant. Ich werde mal mit „Dichtung und Wahrheit“ anfangen, und gucken was dabei so rumkommt.

    Das wird sicher interessant, den bisherigen Erfahrungen zur Folge aber wohl nicht so effektiv die „learning by doing“.

    Diesen Auszug möchte ich noch kurz mit euch teilen, da musste ich ein wenig schmunzeln:

    Moin zusammen,

    in diesem Forum, auf den Seiten der Entwickler und in der Facebook Gruppe gibt es ja reichlich Input. Oft werden die Sachen auch so gut und so nah am Objekt erklärt, dass der Wunsch nach „leicht verdaulicher“ Fachliteratur eigentlich gar nicht erst aufkommt, zumindest hat mir diese Community aus praktischer Sicht mehr gebracht als Berndt Starks Lautsprecher Handbuch (Ich möchte das genannte Buch hier in keiner Form bewerten, diesen Umstand habe ich lediglich für mich festgestellt).

    Daher mal meine Frage an die Fortgeschrittenen hier: Welche Fachliteratur im Bezug auf das Erlernen der Lautsprecherentwicklung ist wirklich empfehlenswert?

    Oder anders ausgedrückt: Welche Bücher habt ihr euch einverleibt welche davon haltet ihr für gut?


    Ich komme im Moment so Zeit und Raumtechnisch leider nicht dazu weiter zu tüfteln, daher würd ich mir gern mal wieder n Lehrreiches Buch gönnen, das ich mir auch mal unter den Arm klemmen kann, um es mitzunehmen.


    Danke für die Antworten im voraus ✌🏻

    So das Dritte Exemplar ist eingetroffen, auch hier sind noch Abweichungen festzustellen, die sich größtenteils oberhalb von 10Khz und unter Winkeln abspielen, auch der Impedanzschrieb zeigt noch Unterschiede. Dennoch sind die wirklich wichtigen Bereiche annähernd deckungsgleich. Ob man den Unterschied jetzt hört sei mal dahingestellt, ich habe probiert Unterschiede zu hören, da kommt aber auch schon wieder der unberechenbare Faktor der Suggestion einer Einzelperson ins Spiel, und ab da wird die ganze Sache so schwammig, dass ich da kein Urteil mit Gewissheit fällen könnte. .

    Dass das so ist, finde ich noch immer nicht toll, ist aber für einen Hochtöner mit Waveguide, der schlappe 18 Euro kostet, schon okay. Wichtiger ist, dass die Weiche keiner Anpassung bedarf.

    Hab die grad mal unter die Lupe genommen, einer der Waveguides scheint schief auf den Hochtöner gesetzt worden zu sein.

    Kann leider nicht präzise sagen, ob die Einbrüche unter Winkeln daher kommen, es erscheint mir aber möglich.

    Ich habe Fotos gemacht, die mit möglichst gleich bleibenden Winkeln und Abständen aufgenommen wurden, der Unterschied ist auch mit bloßem Auge erkennbar, allerdings nicht, wenn man nur von oben drauf schaut.

    Gemeint ist die dicke des Luftspalts von der Sicke zum Waveguide. Der Farbklecks entspricht den Farben der Messungen, und ist der Zuordnung der Hochtöner zu den jeweiligen Messungen dienlich.

    Die Hochtöner wurden bei möglichst gleichbleibender senkrechter Achse für jedes Foto um 180° gedreht.

    Nochmals vielen Dank für die ganzen Zusendungen.

    Ich hatte ja bereits in der Vergangenheit Nahfeldmessungen der Hochtöner gepostet. Heute bin ich dann endlich mal dazu gekommen, die Kiste auf den Drehteller zu schmeißen, und die Hochtöner auch unter Winkeln zu vermessen. Und hier wurde es dann so richtig interessant.

    Ich habe dies zunächst für einen Fehler gehalten, aber die Messungen sind Wiederholgenau. Beschaltung, Aufbau, Eingansleistung, alles identisch. Messabstand liegt bei ca. 1 Meter.

    Die Farbgebung ist die gleiche, wie im Eröffnungspost.

    Die Störungen unter Winkeln treten bei 5,8Khz und bei 11,7Khz auf, das ist schon recht verdächtig, da es ziemlich dicht an einer exakten Verdopplung der Frequenz liegt.

    Danke für dein Kompliment 👌🏻

    Diesem Projekt ist ja die Entwicklung mit dem Dayton RS225-8 und dem Peerless Hochtöner in dem WG300 vorangegangen, wobei da noch viel Hilfestellung bei der Treiberwahl und der Abstimmung nötig war.

    Bei dem aktuellen Projekt konnte ich wohl tatsächlich zum ersten mal völlig eigenständig eine Treiberauswahl und eine entsprechende Entwicklung arrangieren.

    Dieses Projekt ist im Grunde die Umsetzung aller Erfahrungen aus dem letzten Projekt, bei dem ich viel ausprobiert habe und oft auf die Nase gefallen bin, bis es zu einem schlüssigem und gut klingendem Konzept geworden ist. Letztes mal war es noch viel Versuch und Irrtum, bis es gepasst hat. Da war auch viel Entwicklung zu Fuß dabei, defintiv ein steiniger und beschwerlicher Weg, der aber zu einem guten Ergebnis führte. So richtig ausgezahlt hat sich diese Vorgehensweise dann bei diesem Projekt. Dieses mal lief die Entwicklung viel Reibungsloser ab.

    Aber auch bei diesem schlanken Lautsprecher war wieder unglaublich viel Lerneffekt zu verzeichnen.

    Ihr leistet mit eurer vielfältigen Unterstützung sehr gute Arbeit, besonders wenn es darum geht Einsteiger an die Entwicklung heranzuführen. Nun habt ihr sogar dieses Forum eröffnet, da finde ich es wichtig ein bisschen was zurück zu geben, sei in Form von entsprechendem Content, einer weiteren Entwicklung oder Ähnlichem.

    Ein kleines Nebenprojekt hierbei war tatsächlich die Entwicklung mit gänzlich freier Software. Alle Messungen wurden mit REW unter Linux Ubuntu gemacht, und via Wine mit Boxsim simuliert. Ein paar Dinge liefen noch über andere Betriebssysteme, die sich aber auch auf Linux Distributionen umsetzen lassen.

    Das sollte so ein wenig prüfen, ob man gescheite Lautsprecher entwickeln kann, ohne auf kommerziell orientierte Betriebssysteme zurückgreifen zu müssen. Und ja, es geht.

    Ich danke euch für die positiven Rückmeldungen.

    Es stimmt, dass der Hochtöner im Mittel etwas lauter ist. Das fällt noch unter persönliche Präferenz, da ich den Lautsprecher sowieso leicht eingewinkelt betreiben werde und es so insgesamt stimmig wirkte. Es soll aber ohnehin mehrere Möglichkeiten geben, die Weiche nach persönlicher Präferenz anzupassen. Unteranderem durch den Kondensator und den Spannungsteiler.

    Wer Lust auf einen leicht betonten Brillianzbereich hat, könnte auch noch eine kleine Spule hinter den Parallelwiderstand des Spannungsteilers klemmen, das soll aber alles später kommen, das Grundgerüst muss erstmal stehen, dazu gehören auch die bereits diskutierten Fertigungstoleranzen vom Hochtöner möglichst gut zu untersuchen. Mittlerweile habe ich einige Impedanzschriebe bekommen, die Entscheidung wird dann nach dem Eintreffen eines dritten Exemplars getroffen. Zu penible Nachkommastellenarbeit wird sich da vermutlich nicht lohnen, trotzdem

    hätte ich das gern so gut es geht im Griff bei meiner Entwicklung.

    Filter 2. Ordnung hatte ich probiert, allerdings nicht mit Impedanzlinearisierung. Ich bekomme diesen Tipp nun zum zweiten mal, und muss beim nächsten Lautsprecher unbedingt dran denken, das bei meinen Versuchen eine Weiche zu stricken zu berücksichtigen.


    Das mit dem Ikeakissen ist ein super Tipp, ich war beim Kik, da lag das Zeug rum, da hab ichs mitgenommen.

    Ähnlich erging es mir bei den Fichtenleimholzplatten.

    Der Lautsprecher weiß für das eingesetzte Geld durchaus zu überzeugen, grad der Kontrast zwischen dem, was man von der Bauform erwartet, und dem, was er tatsächlich abliefert ist immerwieder klasse.

    Moin zusammen,

    schon etwas länger steht bei mir ein Zweiwege Standlautsprecher als Projekt rum, an dem eigentlich immer etwas gemacht wurde, wenn es Zeitlich passte. Allerdings hab ich mir auch viel Zeit gelassen, beim sammeln von Eindrücken und verschiedenen Abstimmungen. Da ich selbst noch am Anfang stehe, ist es mir wichtig die Dinge auch zu Fuß zu erledigen, um zu wissen, was ich dort eigentlich simuliere und abstimme. Einen Namen für das Projekt gibt es noch nicht.

    Dabei gehts um die Hochzeit von einem Peerless SDS-P830656 und einem Dayton Audio ND25-FW (von dem ich wohl die obere und untere Grenze der Fertigungstoleranz bekommen habe).

    Trotzdem möchte ich den bisherigen Werdegang des Projekts hier mal mit euch im Forum teilen.

    Die Idee:

    Da einer meiner ersten Lautsprecher die Needle mit dem Visaton FRS8-4 war, und ich die Form dieses Lautsprechers sehr ansprechend fand, sollte etwas ähnliches her. Der Lautsprecher sollte hoch sein, eine möglichst schmale Schallwand besitzen und eine moderate Tiefe aufweisen.

    Irgendwann stand ich mal im Baumarkt rum, und hab da Fichtenleimholzplatten gesichtet, bei denen der intuitive "Anfasstest" und "Klopftest" in meinem Kopf die Idee auslöste, dass das eine ansprechende Schallwand für ein Lowbudget Projekt sein könnte. Wenn die Maße nicht zu groß werden, genügend verstrebt wurde, und genug Halt durch ein MDF-Gehäuse vorhanden ist, könnte das funktionieren. Nur mit der weichen Oberfläche müsste man Vorsicht walten lassen. Die hab ich also mitgenommen, in 18mm Materialstärke, zwei Schallwände nach Wunschmaß gefräst und mal ein wenig rumgetestet, wie sich das Material so verhält. Es blieb dabei, das könnte passen. Von daher ist und bleibt das ganz experimentell, wer das Ganze mit einer Schallwand aus MDF machen möchte, kann dies natürlich tun, schlechter wirds dadurch definitiv nicht. Persönlich hab ich da Spaß dran, mal sowas abseits der Norm auszuprobieren.

    Im Grunde haben die Lautsprecher die Maße(HxBxT): 832mm x 160mm x 304mm, da die Bauhöhe für meine Ohrhöhe allerdings zu gering ist, beschloss ich, diese Lautsprecher auf 106cm anzuheben und unten einfach einen leeren Raum zu lassen, der mehr als genügend Platz bietet, um die Weichen zu befestigen. Da die Innenhöhe bei 80cm liegt, ist ein auf 212Hz abgestimmter IHA vorprogrammiert, der zusätzlichen mit einem Trennbrett ein kleines Gehäuse für den Hochtöner bilden soll. Standlautsprecher mit annähernd gleicher Breite und Tiefe zu bauen, ist für mich optisch nicht ansprechend.

    Das ist das schönste am DIY, man kann sich seine Lautsprecher nach persönlicher Präferenz bauen.


    Bis auf die Schallwand, soll der Rest des Lautsprechers weiß werden.

    Nach dem der Plan stand, wurden die Gehäuse auch schon zusammengeleimt, mit der üblichen Menge Bedämpfung ausgestattet, die Chassis angeklemmt und vermessen:

    Der erste Weichenentwurf sah eine etwas zu geringe Trennfrequenz vor, lieferte aber sonst gute Ergebnisse. Aber im Sinne der Betriebssicherheit habe ich noch eine Trennfrequenz um die 2,9Khz angestrebt. Die nötige Senke auf Achse, die vom Dayton Audio ND25-FW nur all zu bekannt sein dürfte, sorgt für einen ausgewogenen Energiehaushalt. Im Grunde, lässt sich die tiefe der Senke über den ersten Kondensator im Hochpass nach Geschmack einstellen. Von 3,3uF bis 4,7uF lässt sich alles von einer sehr tiefen Senke auf Achse, bis zu einem möglichst linearen Achsfrequenzgang justieren. Mein Gehör hat sich hier tatsächlich für die tiefste Senke entschieden, was sich auch in einem besseren Verhalten untern Winkeln zeigt.

    Hier sind die Messungen der unbeschalteten Chassis:

    Es folgen Messungen und der aktuelle Weichenentwurf:

    Hier sieht man auch die eingebaute Senke auf Achse, diese lässt sich durch den ersten Kondensator im Hochpass beliebig anpassen.



    Neben den Filtern 3. Ordnung sind noch zwei Korrekturen zum Einsatz gekommen: Sperrkreis zur Frequenzgangkorrektur des Hochtöners, Saugkreis zur Behandlung der Membranresonanz des Tiefmitteltöners.


    Die Impedanz zeigt die zum Zeitpunkt der Messung noch etwas zu tiefe Abstimmung bei einem Rohr mit 7cm Länge, außerdem weißt der Impedanzverlauf noch eine Störung zwischen 500Hz und 600Hz auf, diese ist bisher aber Tonal nicht negativ aufgefallen.

    Die bisherige Bedämpfung sieht Noppenschaumstoff an den Wänden vor, und eine lockere Füllung mit Sonofil hinter dem Tiefmitteltöner. Der IHA wurde mit 40g Polyester Watte vom Textildiscounter gefüllt, das kostet dann 1,49€.

    Der Peerless SDS830656 spielt in dieser Konstruktion in etwa 25Litern Bassreflex, abgestimmt auf etwa 43Hz. Verwendet wurde ein BR-HP50/145, welches auf 6cm gekürzt wurde. Hier zeigte sich auch wieder die virtuelle Verlängerung des Ports durch angrenzende Wände. Es Stand auch zur Wahl, einen Port mit 70mm Durchmesser zunehmen. Nach akustischen Messungen und ein wenig Probehören ist es jedoch beim BR-HP50 geblieben.

    Hier die Simulation mit selbst gemessenen [definition='1','0'] TSP "> TSP [/definition]:


    Weshalb die Entwicklung noch nicht fertig ist:

    1. Probleme mit einem der Dayton Audio Hochtöner, welcher genau hier der schwierige Kandidat ist, wird sich noch herausstellen.

    2. Alle Weichenbauteile stammen aus dem Fundus und wurden teilweise gestückelt, um auf entsprechende Induktivitäten und Widerstände aus den E-Reihen zu kommen. Parallelgeschaltete Spulen wurden sorgfältig auf ihre Parameter geprüft, um die Abweichung von standartisierten Bauteilen möglichst gering zu halten.

    Zur Acoustic Timing Refence möchte ich gern kurz meinen Senf dazu geben.

    Wichtig ist, dass alle Fehlerquellen sorgfältig eliminiert werden:

    1. Lautstärke der Signalquelle:

    Signalquelle für die Timing Refence darf nicht zu leise sein, ansonsten gibt REW auch die Fehlermeldung aus, dass das Signal möglicherweise nicht korrekt erfasst wurde. Unter Ubuntu gibt die aktuelle Version REW auch zwei Timing Signale aus, eins am Anfang der Messung und eins am Ende.

    2. Lautsprecher mit genügend hoher oberer Grenzfrequenz als Referenz wählen:

    Ich verwende dafür einen alten Tweeter von Mivoc, da die obere Grenzfrequenz wichtig ist, damit das Referenzsignal korrekt erfasst wurde.

    (Zitat REW Manual:

    "The timing signal is a sweep from 5 kHz to 20 kHz lasting about 700 ms. It must be directed to a speaker that can reproduce high frequencies, one that has a tweeter.")

    Zwei oder Mehrwege Lautsprecher zur erfassung können funktionieren, wenn allerdings zwei Chassis das Referenzsignal Wiedergeben, kann die Erfassung auch verschleiert werden.

    3. Nicht über Negative Delays wundern, Zitat von REW Manual:

    "Measurements will have a time delay that corresponds to the difference in their distance from the microphone compared to the distance of the reference speaker - if the reference speaker is further away the delay would be negative. The delay can be shifted using the Timing offset. When an acoustic timing reference is used individual measurements taken from the same mic position will have the same relative timing, allowing trace arithmetic to be carried out on the traces in the All SPL graph. Note that multiple sweeps cannot be used when using an acoustic timing reference."

    Wenn du dir deiner Sache bzgl. der Timing Refence nicht sicher bist, teste ruhig praktisch und theoretisch die korrektheit deiner Simulationen, um sicher zu gehen, dass auch alles relativ Zeitrichtig erfasst wurde. Durch die Umkehrung der Polung, wie du es ja bereits getan hast, oder ein paar Versuche, kann man das gut herausfinden.

    Ich habe mal fix die letzte Simulationen und die letzte Messung, die auf Basis der Acoustic Reference gemacht worden sind, als Screenshot angehängt. Es sind durchaus noch Abweichungen zu verzeichnen, die aber nicht zweifelsfrei auf eine unkorrekte Erfassung des relativen Zeitverhaltens schließen lassen. Ich kann leider nicht immer alles so stehen lassen wie es ist, daher sind meine Messpunkte so genau wie möglich markiert und daher recht genau reproduzierbar. Boxsim importiert "nur" 600 Datenpunkte, was ebenfalls zu geringfügigen Abweichung führen kann. Alles in allem kann man damit durchaus brauchbare Simulationen anfertigen.

    ich hoffe ich konnte hier noch ein bisschen was dazu betragen und dir dabei helfen, deine Simulation möglichst präzise zu gestalten.

    Dazu muss ich auch gestehen, dass ich die Darstellung so verbockt habe, mit dem Gedanken, dass sich die nennenswerten Unterschiede der beiden Hochtöner so zeigen und gut ablesbar wären.

    An die mangelnde Vergleichbarkeit mit den Messungen anderer hab ich allerdings schlicht nicht gedacht.

    In sofern - nächstes mal besser.

    Moin, und willkommen an dieser Stelle im Forum.

    Ich glaube, da fehlen noch ein paar Informationen:

    1. Wie verhalten sich die Lautsprecher unter Winkeln, gibt es dazu Messungen?

    2. Hast du Impedanzmessungen, oder kannst du welche Anfertigen? (Chassis sowohl innerhalb, als auch außerhalb des Gehäuses).

    - Wenn nicht, dann ist die Impedanzmessbox schnell zusammelgebrutzelt, und auch durchaus günstig.

    3. Kannst du mit korrekter Phase messen? Sprich Zweikanalig, oder mit einer anderen funktionieren Zeitreferenz?

    Interessant wäre auch dein Messpunkt, hast du alle drei Chassis von einer Mikrofonposition erfasst, oder hast du jedes Chassis auf seiner eigenen Achse vermessen? Bei vielen hat es sich so „eingebürgert“, die Messungen direkt mit korrekter Phase auf höhe des Lautsprechers zu machen, der sich auch Ohrhöhe befindet, was meistens den Hochtöner betrifft.

    Da könnte man jetzt versuchen nach den Achsferquenzgängen ein Urteil zu fällen - das ist an sich aber eine ziemlich schwierige Sache. Selbst wenn jetzt Jemand sagt, dass das durchaus machbar sei, wissen wir noch nichts über das Verhalten unter Winkeln, eben jenes Verhalten stellt für eine gleichmäßige Energieabgabe aber einen sehr relevanten Faktor dar.

    So ein Impedanzschrieb ist auch nicht verkehrt, der kann auch auf etwaige Störungen hinweisen, die Gehäusebedingt entstehen könnten, abgesehen davon ist er für korrekte Simulationen unumgänglich, ebenso wie Zeitrichtige Messungen des Frequenzgangs. Ich persönlich habe jetzt nicht genügend Erfahrung, um so sagen zu können, ob sich deine Chassis zu einem harmonischen Zusammespiel überreden lassen.

    Will sagen: mit mehr Informationen ist auch auch präzisere Beurteilung möglich


    Aufjedenfall finde ich es verdammt cool, dass du auf deine Rententage noch solche Projekte startest.

    Das mit dem Werkzeug möchte ich an dieser Stelle nochmal bestätigen, gutes Werkzeug spart einem manchmal schon ne Menge nerven. Und bei rotierenden Teilen ist die Arbeitssicherheit ein Faktor den man bei Fragwürdig verarbeitetem Werkzeug nicht vernachlässigen sollte.

    Um mal ein Beispiel zu nennen: Hier beim Niedrigpreis1Euro sowieso Discounter gibt es Bohrer, bei denen als Sicherheitsanweisung darauf verwiesen wird Handschuhe zu tragen.
    _

    Ich finde es richtig gut, da ich ebenfalls ein Anfänger bin, dass du alles erwähnt hast, was schiefglaufen ist. Für den nächsten Einsteiger, der sein Erstlingswerk zusammenbaut, sind diese Informationen deutlich mehr Wert, als ein Bericht eines Reibungslosen zusammenbaus.

    Ich hoffe du hast viel Spaß mit deinem Erstlingswerk, jeder hier kann dieses Schlüsselerlebnis nachvollziehen.

    Da muss ich mir gründlich überlegen, ob ich das dann noch Umsetze. Einerseits ist das mit ner USB Soundkarte schon praktisch wegen Plug and Play und die Impedanzmessbox ist auch leichter zusammenzubraten, als die Arta Messbox.

    Andererseits schadet es sicher nicht, das selbe Geld in eine Arta Messbox zu stecken.

    Außerdem bastel ich gern mal sowas zusammen, von daher denk ich da mal drüber nach.

    Es scheint auch so, als hätte ich hier die Ober- und die Untergrenze der Toleranz geliefert bekommen.

    Ich werde bei Zeiten noch einen dritten bestellen, einfach weil mich das interessiert. Gegebenfalls passe ich den Spannungsteiler dann auf den Mittelwert der Fertigungstoleranzen an.

    An sich gefällt mir der Hochtöner schon fürs Geld, da ist eine Abweichung von +/-1db von einer gedachten Mittellinie schon okay.

    Ich hab jetzt als erstes mit REW geschimpft, was diesem Programm einfällt, diese Darstellung an den Tag zu legen, ich hoffe das wirkt.

    Dass sich da beim Hochtönerwechsel geringfügige Unterschiede eingeschlichen haben, ist im Bereich des Möglichen. Ich hab allerdings mehr als einmal getauscht, und die Abweichung lag immer in den selben Bereichen.

    Ist für mich okay, ob ich den Unterschied wirklich hören kann, kann ich ehrlich gesagt nicht so genau sagen.

    Man vernimmt ja immer irgendeinen Unterschied, wenn man weiß, dass was geändert wurde.

    Ich werds bei Gelegenheit mal mit der Behringer USB-Soundkarte versuchen, wenn ich die mal in die Finger bekomme. Ich muss da aber erstmal Kosten/Nutzen abwägen, weil ich noch nicht weiß, wie viele eine Arta Messbox im Selbstbau kostet.

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    Die Soundkarte, die gescheitert ist, hängt jetzt am Raspberry Pi, für normale Ausgangssignale ist sie ausreichend.

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    Ich bin hinsichtlich der Technik dieser Soundkarte leider nicht genügend bewandert, um sagen zu können, was das Problem verursacht.

    Ja ein wenig ärgerlich ist das schon, nun soll das für den Preis und die sonstige Haptik, die der Hochtöner an den Tag legt, noch okay sein.

    Ich danke dir für deine Antwort, ich war echt Ratlos.

    Ich werd sehen, wie sich das im Alltagsbetrieb überhaupt bemerkbar macht. Bauteiltoleranzen von der Weiche kommen ja auch noch oben drauf.

    Moin zusammen,

    ich habe hier zwei Dayton Audio ND25FW-4, bei denen mir schon anfänglich eine Abweichung beim Impedanzschrieb aufgefallen ist. Da ich keinen dritten habe, habe ich die Messungen von der Daumino S zu Rate gezogen, wo sich der ND25-FW-4 ähnlich verhält, wie es auf meiner Messung die blaue kurve zeigt. Nun bin ich aber eben auf den Test von Dibirama gestoßen, der mich wieder zweifeln lässt.

    Meine Frage ist nun, sind das Fertigungstoleranzen, ist einer von beiden ein Montagsmodell, und wenn ja: welcher Hochtöner ist nun nicht in Ordnung?

    Meine Messung (Kurven sind für jedes Chassis farblich übereinstimmend, akustische Messungen in 40cm Abstand mit Beschaltung unter gleichen Bedingungen):


    Messung von der Daumino S (Quelle: https://www.der-akustische-untergrund.de/speakers/proje…rs/daumino-s/):

    Messung von Dibirama (Quelle: https://www.dibirama.altervista.org/home-page/twee…-40-wmax.html):