Beiträge von wBo93

    Moin ClementP,

    mit dem Umik 1 (und auch mit jedem anderen USB Mikro) lässt sich die relative Phase der gemessenen Lautsprecher nur erfassen, wenn eine unabhängige Timingreferenz genutzt wird. (Daraus kann REW dann auch die Minimalphase errechnen.)

    Das kann man bspw. mit einem Tweeter auf einem anderen Kanal realisieren, über den dann ein Timing Signal gesendet wird. Der Tweeter darf seine Postion während der Messung nicht verändern.

    Ich habe z.B einen alten Mivoc Kalottenhochtöner am anderen Ende meines Mikrofonständers befestigt, damit lassen sich z.B dann auch Nahfeldmessungen Phasenrichtig addieren.

    Ich habe zwei Bilder angehängt, bei denen ich die Summekurve von TMT und HT habe errechnen lassen, das Ergebnis ist nur dann exakt Deckungsgleich wenn die Phase richtig erfasst wurde.

    Im diesem Bild habe ich Kurve 2dB nach oben verschoben, damit man überhaupt erkennt, dass es zwei verschiedene Summen-Kurven sind.

    Evtl. mach ich dazu mal eine Anleitung, ich habe mein Umik 1 damals geschenkt bekommen, die Erfassung des Frequenzgangs selbst funktioniert da Out of the Box sehr gut. Es wird aber immer mit der Möglichkeit beworben, man könne damit auch schön einfach die Phase messen, aber es steht wirklich nirgendwo, wie das tatsächlich zuverlässig einzurichten ist.


    Btw. zu laut Messen ist schwierig, die Messungen werden eher bei zu geringem Pegel unzuverlässig. Ich achte immer darauf, dass mein Timingsignal auch laut genug ist.
    Allerdings erklärt das alles nicht die Unregelmäßigkeiten und Störungen in deinen Messungen.


    Hilfreich wäre für uns vermutlich noch die Impulse Antwort und eine Schilderung des Messaufbaus, dann lässt sich die Problematik eingrenzen.

    Einmal als kleines Lebenszeichen:

    Baubericht:

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    Zeichnung:

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    Moin,

    ich danke euch für die Antworten.

    Mögliche Probleme mit Potis und/oder anderen Bauteilen, die im Alterungsprozess an Funktionsfähigkeit einbüßen, sind bei sonst soliden aber älteren Geräten leider ein echtes Problem.

    Ich kenne das noch aus der Werkstatt meines Vaters, der hatte solche Exemplare häufig in der Reparatur.

    Ältere Verstärker habe ich tatsächlich noch rumfliegen. Grundsätzlich funktionstüchtig, aber mit macken hier und dort.

    Von daher würde ich gerne, vermutlich zum ersten mal, ein Neugerät anschaffen.

    Pioneer A-40AE, Cambridge AXA 25, Yamaha A-S301

    Ich würde aber Stand heute nur noch was mit HDMI kaufen.

    Danke, den Cambridge hatte ich auch entdeckt, ich werd mir die anderen mal angucken. 👍🏻

    Moin zusammen, und frohe Weihnachten.

    Ich suche derzeit einen neuen Stereo Vollverstärker. Vielleicht hat hier noch Jemand ein paar Tips, ich suche ein sehr simples Gerät.

    -Preisrahmen bis 300€

    -Nach Möglichkeit kein Class-D, ich hab da Grundsätzlich nichts gegen, aber der Amp soll auch für Messungen herhalten und da kann ich keine (mögliche) Empfindlichkeit bei Impedanzschwankungen gebrauchen.

    -Bluetooth, Lan etc. wird auch nicht benötigt

    -Im Grunde also ein ganz ein einfacher Vollverstärker ohne irgendwelchen SchnickSchnack.

    Mein derzeitiger Yamaha Verstärker ist ein gebrauchter 5.1, allerdings kommt der in die Jahre und hat nun seine ersten Defekte. Er knallt beim Kanalwechsel, oder wenn man die Lautsprecher konfiguriert, und das nicht zu knapp, da liegt scheinbar für einen kurzen Augenblick ordentlich Leistung an den Ausgängen.

    Ich danke im Voraus für die Mühe.

    So ich habs mal als PDF-Datei hochgeladen, und hoffentlich jetzt auch die auch die letzten Erbsen erwischt.

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    Erbsen zählen find ich übrigens klasse, dabei bemerkt man manchmal, dass einige dieser Hülsenfrüchte gar keine Erbsen sind, sondern falsche Erinnerungen an das Einbaumaß des Hochtöners. Ich hab gestern extra nochmal nen Messschieber an den ND25FW gehalten.
    Da hatte ich beim Bau noch so meine Messungen gemacht, weil beim Dokument von Dayton Audio zwar sowohl die Frästiefe, als auch der Außendurchmesser bemaßt sind, eine richtige Bemaßung für die Einbauöffnung gibt es allerdings nicht.



    Der Lautsprecher läuft bei mir nun auch schon seit einigen Wochen im täglichen Betrieb und ich bin, grade angesichts der Kosten, zufrieden. Mit weiteren subjektiven Beschreibungen meiner Konstruktion halte ich mich allerdings zurück, da fällt es mir schwer neutral zu bleiben.

    Ich werfe jetzt erstmal keine Erbsen 😂, sondern bedanke mir fürs Feedback.

    Die Notiz für das Brett des Hochtönergehäuses werd ich noch hinzufügen.

    Die 3,2mm sind die Einfrästiefe für den Hochtöner, das ist richtig. Die Stelle sieht in der Seitenansicht nur so merkwürdig aus, weil die Auflösung des Jpegs nicht ausreicht.

    Bei einer PDF ist das deutlich besser zu erkennen.

    Der TMT hat tatsächlich einen sehr flachen Korbrand, der ein bündiges Einlassen in die Schallwand überflüssig macht, und wegen der Form des Korbes (ich meine nicht die Geraden an den Seiten), etwas schwierig.

    Ich melde mich mal mit einer Zeichnung zurück, die vorerst nur als Entwurf zu betrachten ist.

    Evtl. mag mal Jemand seine Kritik an der Zeichnung üben, das ist tatsächlich die erste technische Zeichnung, die ich am Rechner erstellt habe. Ganz im Sinne meines Open Soure Wahnsinns mit LibreCAD.

    Hab versucht mir das so gut es geht selbst beizubringen, um dem Kollegen die Arbeit zu sparen, der die Zeichnungen sonst für mich anfertigt.

    Das geht zwar alles sehr langsam seinen Gang, aber die berufliche Arbeit geht halt leider vor.

    Boxsim gibt normalerweise einen Fehlerbericht aus, falls eine Angabe fehlerhaft ist, der ist in der untersten Leiste im Fenster dann rot hinterlegt.

    Hast du die Position des Chassis auf der Schallwand angegeben?

    Ansonsten kannst du ja auch einfach das Projekt mal hochladen, dann können wir besser reinschauen.

    Das finde ich interessant, ich hatte vor erst vor ein paar Tagen die gleiche "originelle" Idee, ich hatte bei meinen ersten Simulationen auch Richtung Maxflat abgestimmt, etwas in der Richtung soll bei meiner besseren Hälfte meine alten Minimonitor Basic Mkii ersetzen, die für sich gesehen zwar nicht verkehrt sind, aber meine bessere Hälfte ist ein kleiner Techno-Head und da darfs auch mal ein bisschen mehr Pegel und Druck sein.

    Also da muss ich definitiv auf dem laufenden bleiben.

    Was die Ports angeht würde ich hier auch großzügig dimensionieren, allerdings nicht so, dass sich neue Probleme, wie tief liegende Längsresonanzen durch große Portlängen, einschleichen.

    Hey Wilke,

    ein interessantes Projekt hast Du an den Start gebracht. Gefällt mir gut.

    Eine Frage hab ich dazu. Ich bin noch nicht super vertraut mit verschiedenen Schaltungen. Du hat beim Hochtöner einen Sperrkreis am Minuspol eingebaut - wofür und was macht der genau an der Stelle? Hab ich so noch nicht gesehen.

    Viele Grüße

    Tobi

    Moin, ich glaube, das kann ich dir am besten beantworten, wenn ich das fix in einer Simulation umsetze.

    Die Grauen Linien zeigen jeweils den Unterschied bei einem gebrückten Sperrkreis. Des weiteren habe ich ein bisschen mit der Position des Sperrkreises in der Schaltung variiert.

    In diesem Beispiel befindet sich der Sperrkreis einmal am Plus- und einmal am Minuspol "vor" dem Hochpass:

    Hier habe ich den Sperrkreis "hinter" dem Tiefpass platziert, jeweils auch einmal am Plus und am Minuspol:

    Mal ein kleines Update, die Teile von Quint sind auch mal verwurschtelt worden, da gab es noch geringfügige Änderungen bei der Weiche, es wurden nur der erste Kondensator und ein paar Widerstände angepasst.
    Ursprünglich waren 3,3uF im Hochtonzweig vorgesehen, dieser hatte jedoch einen gemessenen Wert von 3,5uF, daher wurde auf 3,6uF erhöht. Zusätzlich scheint mir ein Fehler bei der Dokumentation unterlaufen zu sein, der Widerstand im Sperrkreis für den Hochtöner liegt bei 4,7 Ohm und nicht bei 1,8 Ohm.
    Ein entsprechender Warenkorb und die Bemaßung für das Gehäuse folgen, sobald ich dazu komme.

    Auf Grund der Toleranzen, die so günstige Lautsprecher gerne mal mit sich bringen, habe ich beide Lautsprecher vermessen.

    Winkelfrequenzgänge:

    Trennfrequenz(en):

    Beschaltung:

    Du kann doch bestimmt das Messfenster vergrößern, um die Impedanzmessung zu vergrössern. Oder geht das nicht, wenn Du von jemand anderen eine .mdat Datei bekommst?

    Es scheinen schlicht keine Datenpunkte unter 400Hz vorhanden zu sein, ein Messfenster auf die Impedanz anzuwenden ergäbe allerdings auch wenig Sinn. Ich hab trotzdem mal alle Messfenster auf 500ms gesetzt, um ausschließen zu können, dass es sich um einen Programmfehler handelt.

    Wie man in dem Screenshot sieht, hat das keinen Effekt, die Impulse Response Einstellungen sind "ausgegraut", wenn man die Impedanzmessung anwählt.

    Ich habe mir die Messungen von dem Hochtöner mal direkt in REW angeguckt. Die Impedanzmessung fängt in der .mdat Datei erst bei 400Hz an, ebenso wie die akustischen Messungen vom Hochtöner. Ich hoffe wir haben die selbe .mdat Datei vorliegen, ich habe die Datei aus Post #30 heruntergeladen, und die Messungen sehen bei mir so aus:

    Ich war auch nicht dazu in der Lage die .txt so zu exportieren, dass Datenpunkte unter 400Hz generiert werden.

    Mit REW muss man schon etwas vorsichtiger sein, da bleibt im Endeffekt alles an Einstellungen am User hängen, ist da was nicht "Normgerecht", verursacht das idR. irgendwo Probleme.

    Es scheint mir, wie allzu üblich bei REW, unter anderem ein Problem der Darstellung zu sein, allerdings in Kombination mit einer recht sinnfreien unteren Grenzfrequenz für die Kalibrierung der Soundkarte. Die Kalibrierung geht bis 2Hz runter, ebenso wie deine Eingangs bebilderten Messungen.


    Hier sieht man das gut, warum die Messung unterhalb des Fensters so heftig nach oben abhaut.

    Ich hab die Soundkartenkalibrierung mal aus der Messung entfernt.


    Es nur der Bereich unter 20Hz, der betroffen ist, von daher vernachlässigbar. Da muss nur an den Einstellungen bei REW gedreht werden, denn den Bereich unter 20Hz abzubilden, kann man sich nämlich getrost sparen.

    Zumindest ist so schon mal sichergestellt, dass die Messungen nicht von einer merkwürdigen Störung im System betroffen sind, die sich auch auf den eigentlich relevanten Rest der Messungen auswirkt.

    🫣 verdammt, was hab ich getan?

    Was kann ich denn daran falsch machen?

    Eine Idee hätte ich vielleicht. Wie sieht das mit dem Pegel vom Messsystem aus? Wahrscheinlich darf ich den nicht verstellen, oder? Hab ich aber getan, da sonst der Pegel zu laut war, so dass ich ins Clipping gekommen bin.Ich brauche noch mehr Nachhilfe😃

    Ich kann dir da spontan leider keine zufriedenstellende Antwort geben, ich kenne nur kleinere Störungen unterhalb des Messfensters, die immer dann auftauchten, wenn der Pegel zu gering wurde, um ihn korrekt bewerten zu können.

    Das sieht man auf meiner Messung auch, da tauchen unten links ein paar Spitzen auf, die zur Messung vom Hochtöner gehören, aber absolut nicht vom Hochtöner stammen können.

    Ich hab die Zappler mal untersucht, und ein und die selbe Messung ungefenstert und gefenstert betrachtet, um zu prüfen ob sich die Zappler unterhalb des Messfensters auch in gleicher Form in einer Messung ohne Fenster wieder finden. Keine Spur davon.

    Ich finde das ganze aber interessant und werde mir die Messungen auch mal zu Gemüte führen, wenn sie zur Verfügung stehen.

    Warum REW das macht, kann ich mir auch nicht erklären. Wie sollte das denn "normal" aussehen?

    Ohne Euch wäre ich gar nicht erst auf die Idee gekommen selbst mal was zu machen.

    Im Normalfall sollte das so aussehen, sofern man die entsprechende Option angewählt hat.

    Was da bei dir los ist weiß ich nicht, aber ich würde das mal untersuchen. Wenn da irgendeine Störung ist, die beim Messen auftritt, werden diese Daten auch mit exportiert und mit simuliert. Dann sind Simulation und Messung zwar Deckungsgleich, aber Störung umfasst dann sowohl Messung, Simulation und die Kontrolle.

    Ich hoffe allerdings, dass dieser Ausreißer unterhalb des Messfensters keine ernsthafte Störung ist, die den Rest der Messung signifikant beeinträchtigt.

    Irgendwo ist da total der Wurm drin. Gerade habe ich nochmal REW installiert und mir dieses Messpaket angesehen. Daraus habe ich die "Nahfeldmessung" aus Reiter 17 dargestellt. Was ist das???????????? Mit einer Nahfeldmessung hat das nicht im Entferntesten zu tun? Du killst mich... ;)

    Hierbei könnte es sich um einen Bedienungsfehler handeln, einige der akustischen Messungen in den Reitern scheinen bei der selben Frequenz „abgeschnitten“ zu sein, was darauf hindeutet, dass das Messfenster auch auf Messungen angewandt wurde, bei denen es eigentlich keinen Sinn ergibt.

    Das scheint so abgespeichert worden zu sein und ist für den nächsten der es öffnet natürlich nicht sofort ersichtlich. Unter „IR Windows“, könnte man die falsche Einstellung beheben, falls das denn die Ursache ist.

    Schön, dass sich noch Jemand an die eigene Entwicklung wagen möchte. Das finde ich klasse. Den Entschluss zu fassen, die Arbeit des ersten eigenen Projektes in Angriff zu nehmen ist schonmal ne Hürde, die du genommen hast, ebenso wie Messen und Simulieren. Jetzt kannst du noch von den Erfahrungen hier profitieren, und dein Werk optimieren.

    Derartige Aufweitungen unter Winkeln deuten idR. auf eine suboptimale Energieabgabe hin, denn du kannst so einen Lautsprecher so einwinkeln, wie du möchtest, die Störung unter Winkeln wird unter Anderem mit ersten Reflexionen das Gehör treffen, und da sie sehr Breitbandig ist, kann ich mir gut vorstellen, dass sie mit dem Gehör gut wahrnehmbar ist.

    Kleinere schmalbandige Überhöhungen oder schmalbandige Zappler, die unter Winkeln auftauchen, sind gewöhnlich nicht allzu Problematisch, aber die Aufweitung in diesem Fall sollte gut wahrnehmbar sein. Man kann sowas auch am Energiefrequenzgang sehen.

    Was mich ein wenig stutzig macht, ist, dass deine Messung unterhalb des Messfensters nach oben abhaut, das kenne ich von REW so nicht. Ich frage mich woher REW die Datenpunkte bekommt, die bei der Auswertung zum einem Anstieg des Pegels unterhalb des Messfensters führen.