Mach dir keinen Stress. Das wird schon werden... ![]()
Projektname I.B.M. - Inspired by Menhir
-
-
So, nochmal schnell die Simu Maschine angeworfen. Das originale Menhir Gehäuse hat netto etwas über 100 Liter. Darin sieht die Abstimmung mit dem damals verwendeten Port so aus:
Das führt zu einer unteren Grenzfrequenz von etwa 47 Hz.
In dem kleineren Volumen und dem viel zu langen HP100 erhältst du dieses Verhalten:
Da ist schon bei knapp unter 70 Hz Feierabend.
Kürzt du dein HP100 auf 6cm, wird der Bass lauter, aber auch weniger tief:
Da geht es dann bis etwa 55 Hz.
-
Alex hat rund 90dB an Kennschalldruck am Ende, Du und Rouven nur ca. 85dB.
Die Messungen mit dem etwas kleineren Fenster zeigen keinen Baffle Step, die mit größerem Fenster lassen diesen aber glaube ich erahnen. Ich bin dann davon ausgegangen, dass der Pegel nicht passt und habe entsprechend alles auf ca 85 dB heruntergezogen.
-
Das ist mir auch aufgefallen. Einen ausgeprägten Baffle Step zeigt mein Tracing aber auch nicht, sondern eher einen recht linearen Anstieg. Seltsam irgendwie...
-
Hallo zusammen, werde zeitnah eine Messung im freien machen mit weniger Winkeln (welche sind hier sehr wichtig?) und gekürzten BR-Rohr. Da kann ich dann vermutlich das Messefenster länger offen lassen. Ich hatte genau wie Roul den bafflestep erahnt, weil BB Box bei einer Schallwandbreite von 36,8cm ab 313Hz prognostiziert hat ...
-
Hallo Manuel, wenn du neue Messungen machst, wähle Winkel von 0° - 60° in 15° Schritten. Du kannst auch bis 90° messen, wobei man später entscheiden kann, ob man die 75° und 90° Grad Messung noch in eine Simu einbezieht. Positioniere das Mic auf Höhe des HT Zentrums und achte darauf, dass der Abstand zwischen Schallwand und Mic immer penibel gleich bleibt. Vor allem bei Winkelmessungen ohne Drehteller schleichen sich schnell Fehler ein.
Achte auch auf die Größe des Fensters. Du hast bislang mit 3ms und 5ms gemessen. Mach das Fenster so groß, dass die Messungen eben noch sauber verlaufen. Das können z. B. 3,9 oder 4,1ms oder irgendein anderer Wert sein. Je größer das Fenster, desto mehr Informationsgehalt hat die Messung, aber auch auch mehr Müll. Da gilt es, ein sinnvolles Zeitfenster zu finden welches den Müll noch so eben ausblendet..
-
Hallo Alex, ich habe einen Drehteller:

Allerdings habe ich je wegen dem hervorstehenden Horn zwei Abstände zählen hier Millimeter und welchen "Schallwandaustritt" soll ich aufs Zentrum ausrichten, was zugegeben gar nicht so leicht ist?
-
Perfekt...

-
Mach das Fenster so groß, dass die Messungen eben noch sauber verlaufen.
Und vor allem muss das Fenster für alle Messungen gleich sein - zumindest der Anfang des Fensters. Beim Ende ist das egal. Um den Anfang des Fensters zu ermitteln, misst du einfach beide Töner auf Achse. Je nach dem, wo der SEO (Schallentstehungsort) der Töner sitzt, ist entweder der HT oder der TMT "schneller".
Allerdings habe ich je wegen dem hervorstehenden Horn zwei Abstände zählen hier Millimeter und welchen "Schallwandaustritt" soll ich aufs Zentrum ausrichten, was zugegeben gar nicht so leicht ist?
Ich würde das so ausrichten, dass die Schallwand mittig sitzt. Das Horn ragt dann zwar über eben diese hinaus, das ist aber egal. Man kann es auch umgekehrt machen. Wichtig ist das Thema mit den Fenster-Markern.
-
Hallo zusammen,
ich hatte heute nochmals etwas Zeit und habe daher folgendens gemacht:
1) [definition='2','0']BR[/definition] Rohr auf 6,5 cm gekürzt (wegen dem Trompeten förmigen Ende)
2) Im Freien bei wesentlich höherer Lautstärke von 0° - 90° gemessen (Fenster erst hinterher gekürzt - geht mit rew)
3) Nahfeldmessungen erzeugt mit dem selben Pegel - daher eventuell verwendbar...(wenn ich nur wüsste wie - ein erster Versuch mit dem Merger schlug fehl)
Der Bafflestep müsste das hier sein denke ich (Fenster 25ms offen):

Die Wirkung des Downfire [definition='2','0']BR[/definition] scheint durch den nach unten offenen Ständer auf dem Drehteller auf der Messung zu verpuffen... - kann das bei den Tiefen Frequenzen sein? Im realen Anwendungsfall kommt da ja gleich der schallharte Boden....
Nahfeldmessungen (kann ich mit teilweise nicht erklären) 1)Chassis leicht offcenter 2) unter der Schallwand frontal 3) Mic unter der Box aufs Rohr - Pegel sollte zu den anderen Messungen passen...:

Das positive - auch mit dem neuen Satz Messungen in 3ms sehen die Vituixcad Simulationen noch aus wie mit dem alten Satz (nur bei 0° leicht mehr Pegel ganz oben) - hier Alex´s Weiche mit den neuen Daten:

Hier noch der TT roh Fenster 100ms offen im Freien:

und 2 Dateiensets:
1) 3ms_im Freien
2) Nahfeld
So jetzt bin ich gespannt ob Euch oder mir noch was merkwürdiges auffällt ...
Ist eventuell ein Messung der Box mit geschlossener Platte auf dem Ständer notwendig, dass das BR-Rohr real reflektiert wird?
LG,
Manuel
-
Manuel, irgendwie werde ich den Eindruck nicht los, dass du ein wenig im Dunkeln stocherst. Diese Outdoor Messungen bringen eigentlich nur dann etwas, wenn du ohne Fenster möglichst weit bis in den Bassbereich runter messen willst. Dafür müssen der zu messende Lautsprecher und natürlich auch das Mikrofon auf eine entsprechende Höhe gebracht werden. Ansonsten reflektiert der Boden. Wenn du z. B. bis 34 Hz herunter messen willst, beträgt die notwendige Höhe <10 Meter. Zudem hast du Outdoor mit Umgebungsgeräuschen zu kämpfen, wie z. B. ein in der Ferne vorbeifahrender Zug, ein Flugzeug, oder der krähende Hahn vom Dorfnachbarn. Es ist wirklich toll, dass du soviel versuchst, aber das bringt dich nicht wirklich weiter.
Also, bau dein Mess Setup in einem möglichst großen Raum auf und positioniere den Lautsprecher in diesem Raum auf etwa halber Raumhöhe (Mittelpunkt zwischen TMT und HT auf. Die Position sollte diagonal im Raum sein, so dass sich der gedachte Raummittelpunkt auf halber Länge zwischen Lautsprecher und Mikro befindet. In diesem Aufbau fertigst du Winkelmessungen in einem Meter an. Das Fenster wählst du so, dass der aus der Impulsantwort generierte Frequenzgang gerade noch fehlerfrei ist. Wichtig ist es, das Gate nicht zu verändern, wenn du das zweite Chassis misst. Fertige zuerst von jedem Chassis eine Probemessung an, um zu prüfen, bei welchem Chassis der Impuls den linken Bereich des Fensters definiert. Bei einem Hornhochtöner kann es wegen der längeren Laufzeit nämlich auch mal der HT sein. Also, einfach checken, ob die Messungen beider Chassis in das gewählte Fenster passen. Mach dich bitte frei von dem Gedanken, ein Fenster mit meinetwegen 3ms oder 4 ms oder 5ms zu setzen. Setz es bitte so, dass die Messungen sauber sind. Mach das Fenster nicht unnötig kleiner. Wenn z. B. 3,8ms oder 4,2ms noch zu sauberem Verlauf führen, nutz das aus, und verkleinere das Fenster nicht unnötig auf 3ms. Da gehen, gerade bei deiner recht breiten Schallwand, wichtige Informationen zum Baffle Step verloren.
Es empfiehlt sich übrigens, zuerst Nahfeldmessungen anzustellen und den oben beschriebenen Aufbau erst danach vorzunehmen. Von Vorteil ist dann, dass der Aufbau unberührt bleiben kann, um nach dem Weichenaufbau die Richtigkeit der mit den eingefangenen Messungen erstellten Simulation zu prüfen. Man schafft es nämlich nicht, den Messaufbau wieder zu 100% zu reproduzieren, wenn man ihn neu aufbauen muss.
-
Es gibt aber noch ein weiteres Problem welches durch die Position des Ports im Zusammenhang mit ggfs. zu geringer Bedämpfung verursacht wird. Deine Frequenzgangmessung weist bei 200 Hz eine tiefe Kerbe auf. Diese wird durch das Aufbuckeln des Portschalls/Resonanz in genau diesem Bereich verursacht. Dieser Peak ist nur 4dB leiser als der gewollte Portanteil. Dieser Portschall ist in dem Bereich gegenphasig zum Membranschall. Somit kommt es in diesem Bereich zu einer Auslöschung. Leider sind [definition='2','0']BR[/definition] Ports im Boden meist eine sehr unglückliche Angelegenheit, was dieses Problem angeht. Man kann eine möglichst sinnvolle Portposition aber problemlos simulieren. Wenn du mir die genauen Innenmaße des Gehäuses und die Position des Chassis auf der Schallwand nennst, kann ich dir das gerne simulieren.
-
Hallo Alex,
da hast du sicherlich recht, dass ich etwas im Dunkeln tappe - leider kann ich mein Messequipment und den Aufbau nicht stehen lassen ohne den Zorn anderer Familienmitglieder auf mich zu ziehen

Mein generelles Problem mit dem Fenster ist folgene "Refektion" falls es den eine ist ... deren Ursache ich immer noch nicht ergründen konnte hier 5ms offen:


Wenn ich diese "Reflektion" berücksichtige wird das Fenster trotz hohem Raum oder Outdoor sehr klein...
Vergleich Indoor BR14,5 vs Outdoor BR6,5 (5ms) :

Nach folgender Anleitung von Vituix CAD habe ich gemessen:
Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen. Was mich gerade umtreibt ist die Frage auf welches Niveau ich mittels Weiche absenken muss ... und wie ich die Wirkung des Downfire [definition='2','0']BR[/definition] Rohrs korrekt erfasse...
LG
Manuel
-
Hallo Alex,
hier die Position und die innen Maße:


Aktuell ist der Port mittig im Boden und steht auf Füssen.
Bedämpfung ist aktuell nur an den Wänden ca. 1cm und im Boden also weit weg von voll.
Bleibt das Problem auch bestehen, wenn die Box korrekt auf dem Boden steht?
-
Was mich gerade umtreibt ist die Frage auf welches Niveau ich mittels Weiche absenken muss ... und wie ich die Wirkung des Downfire [definition='2','0']BR[/definition] Rohrs korrekt erfasse...
LG
Manuel
Deine Messung zeigt keinen Effekt des Baffle Steps. Genau das macht mich stutzig. Irgendwas stimmt mit deinen Messungen nicht. Zu dem Fenster in deinen Abbildungen kann ich leider nichts sagen, da ich mich mit REW nicht auskenne. Diesen komischen Kasten mit den schräg abfallenden Seiten, den REW als Fenster zeigt, kann ich nicht seriös bewerten. Da müsste dir jemand helfen, der sich mit REW auskennt. Nur so am Rande, so sehen ein Impuls und ein Fenster bei ARTA aus. Das Fenster setzt man einfach mit zwei Mausklicks:
Für die Messung des Ports legst du die Box auf den Rücken uns stellst das Mikrofon direkt vor dden Beginn der Portöffnung. Die Bodennähe wird die Abstimmung zwar noch ein wenig beeinflussen, was du aber bei der Impedanzmessung siehst.
EDIT: Ja, das ändert daran nichts. Downfire ist leider in 99,99% aller Fälle kke, weil gerade an die Stelle, an der der Port sitzt, ordentlich Bedämpfungsmaterial hin gehört.
-
-
Hallo Alex,
Halbe höhe Vorne könnte eventuell mit dem HP100 etwas knapp zum Chassis werden - ich schaus mir an - dann habe ich halt unten eine "Revisionsöffnung

Ist etwas tiefer als halbe höhe auch okay wenn halbe Höhe nicht umsetzbar ist ... muss mit den Dingern relativ nahe an ne Wand, daher ist Hinten nur 2 Wahl oder?
-
Zu der REW vs Arta Fenster Thematik:
Die REW Screenshotfunktion verschluckt das Wichtigste:

-
Lass das erst einmal wie es ist. Umfrickeln kannst du später immer noch.
-
Zu der REW vs Arta Fenster Thematik:
Die REW Screenshotfunktion verschluckt das Wichtigste:

Genau das "Ding" was bei REW das Fenster ist, verstehe ich nicht. Bist du sicher, dass die Zahlen in dem Bereich, den ich grün umrandet habe, einer Angabe in Millisekunden entsprechen? Mich wundert, dass da nur "m" und nicht "ms" steht. Das muss nichts bedeuten, aber es wundert mich.
Wenn ich den Impuls sehe, würde ich in ARTA so fenstern, wie ich die gelben und roten Linien gesetzt habe. Das würde aber keinen Sinn ergeben, weil dann das Messfenster mit rund 2ms viel zu klein wäre. Da nach diesem Buckel (Reflektion?) hinter meiner roten Linie aber keine weiteren sichtbaren Reflektionen folgen, schließe ich, dass entweder mit deiner/m Messung/Setup irgendwas nicht stimmt, oder dass eben die grün markierten Zahlen nichts mit Millisekunden zu tun haben.
Vielleicht kann mal jemand von den REW Usern hier etwas zur Aufklärung beitragen...?
-
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich jetzt und werde Teil unserer Community!