• Moin,

    nur, damit Du eine Idee bekommst, was Du Dir vergibst, wenn Du nicht über [definition='4','0']GHP[/definition] nachdenkst:

    Das ist ein Monacor SPH-170, den es schon seit Ewigkeiten gibt. Der kostet bei TLHP im Moment nur die Hälfte, daher hatte ich mich damit beschäftigt. Für die Performance braucht er hier nur 15L. Ich will Dir den Monacor nicht empfehlen; das ist jetzt nur ein Beispiel, wie ein 17cm - Chassis mit recht normalen Parametern in [definition='4','0']GHP[/definition] nur wenig Volumen für eine ordentliche Performance braucht. Ich bin mir sicher, dass es bei den 17ern eine ganze Hand Chassis gibt, die in [definition='4','0']GHP[/definition] bei wenig Volumen gut laufen; zumindest wird damit das Spektrum erheblich größer für die 2,5 Wege Option.

    LG Gazza

  • Ein verregneter Sonntag gibt Zeit für die Forschung ;)

    Ich habe andere Optionen mit einer besseren Suchauswahl gefunden:

    ATOHM LD165CR08 6.5"

    LaVoce SSF082.00L aber in 8"

    Monacor SPH-174KE

    Ich war gerade dabei, die Nachricht zu schreiben, da hatte ich tatsächlich auch den SPH 170 von monacor gesehen.

    Schließlich gibt es einige 6,5"-Gehäuse, die ich vorher nicht gesehen hatte, und ansonsten gibt es auch 8"-Gehäuse.

    Vielen Dank für Ihre Zeit!

  • Guten Tag!

    Ich habe eine Tabelle erstellt, um sie mit nur wenigen Werten aufzulisten.

    Ich schließe die Satori nicht aus, da ich nach einer kurzen Suche einige Tests gefunden habe. Daher scheint er für das Projekt interessant zu sein, da es bei 1100 eine Störung gibt.

    Harmonische Verzerrungen

    Gemessen in 10 und 15 cm Abstand bei 2,8 V

    Impedanz

    Die Impedanz wurde im Freien gemessen.

    Frequenzgang

    Wie bei den restlichen Folgemessungen wurde der Lautsprecher auf der Achse in einem Abstand von etwa 10 cm gemessen, wobei der Lautsprecher in einen kleinen Säulenlautsprecher geladen wurde.

    Hinweis: Die SPL-Werte sind nicht kalibriert. Nur der Messpegel wurde auf 2,8v kalibriert.

    links gemessene Werte


    Im Moment schließe ich die Marke purifi aus, weil sie zu teuer ist. Bei der Marke SEAS denke ich, dass die angegebenen Werte für die Empfindlichkeit (dB) nicht gut sind und für einen Lautsprecher mit einer Lautstärke von 88-90 dB zu niedrig sein werden.

    Der Scan-Speak sieht vielversprechend aus und ist preislich attraktiv. Ich werde die Dayton zum Vergleich hinzufügen.

    Dann werde ich meine Auswahl detaillierter beschreiben, insbesondere mit den Berechnungen in F3.

    Cléemnt

  • Die Tabelle ist schon mal hilfreich. Für geschlossene bzw. geschlossene mit Hochpass ([definition='4','0']GHP[/definition]) Gehäuse eignen sich Chassis mit niedrigem FS und eher höhere Gesamtgüte Qts. Du könntest deiner Tabelle noch eine Spalte hinzufügen, welche die Division von FS und Qts zeigt. Je kleiner der Wert, desto besser ist das Chassis für geschlossene Gehäuse geeignet.

    Die Seas sind eigentlich nicht leiser als andere Chassis, außerdem möchtest du ja zwei Tieftöner einsetzen. Hier kommen noch einmal 6dB in der Theorie dazu (wobei davon wieder ~5dB durch den Baffle Step verloren gehen). Ich würde die Seas nicht ausschließen. Den Wirkungsgrad des fertigen Lautsprechers jetzt schon festzulegen halte ich für unnötig. Ob ein Lautsprecher nun 85dB oder 89dB an einem Watt liefert, ist in der Praxis relativ egal, solange man keine sehr schwachen Verstärker einsetzt. Dein Rega ist zwar nicht besonders kräftig, mit ~70 Watt an 4 Ohm aber ausreichend stark auch für Lautsprecher, die nicht sehr wirkungsgradstark sind.

    Von Seas gibt es übrigens noch den L16RN-SL. Der wurde damals in Kooperation mit Siegfried Linkwitz entwickelt, wobei möglichst viel Membranfläche und Verschiebevolumen bei geringen Abmessungen und gutes Verhalten in geschlossenen Gehäusen die Entwicklungsziele waren. Der könnte also hier auch gut passen, wobei solche Chassis immer etwas weniger Wirkungsgrad mitbringen.

    Viele Grüße,
    Oli

  • Kennt sich jemand mit "room gain" aus? Kann ich davon ausgehen, dass ich mit meinem Wohnzimmer +6dB gewinnen kann?

    Denn ich werde es benutzen:

    T->SATORI_TW29RN-4

    M->Satori MR13P-4

    2*W->Satori MW16P-8

    Ich denke, die MW16P-Chassis sind der beste Kompromiss.

  • Wir rechnen in der Regel mit +3dB, da die Lautsprecher in der Regel nicht komplett an der Wand stehen. Bei deinen beengten Verhältnissen könnte es aber mit 5-6dB durchaus hin kommen. Das ist leider schwer vorherzusagen.

    Mit dieser Chassiszusammenstellung lässt sich sicher ein sehr guter Lautsprecher bauen, einzig die Sickenresonanz der meisten Satori-Chassis bei ca. 1,5kHz ist nicht wirklich schön. Das muss man nicht überdramatisieren, aber z.B. ein LaVoce WSF051.02 oder Faital 5FE100 für einen Bruchteil des Preises machen das mindestens genauso gut. Ich kann aber natürlich verstehen, dass man ein solches "Billigchassis" nicht in eine High-End Box integrieren möchte.

    Wenn man rein auf Satori-Chassis setzt, wäre meine Wahl als Mitteltöner eher der MW13TX oder MW16TX. Die sind zwar deutlich teurer, laufen im Mittelton aber perfekt.

    Oder Beispielsweise einen Seas MCA15RCY, der ebenfalls besser läuft als der Satori MR13P, nur etwa die Hälfte kostet und dennoch mit hochwertiger Verarbeitung glänzt.


    Viele Grüße,
    Oli

  • Ja, ich habe mal Messungen des Room-Gains gemacht um ihn mit der Theorie zu vergleichen.

    Allerdings nur in einem Auto, aber das sollte sich auf einen geschlossenen Wohnraum übertragen lassen.

    Ich habe dafür einen 165mm Lautsprecher in einem flachen Gehäuse einmal im Freien in 1m Abstand gemessen. Das Gehäuse lag dabei flach auf dem Boden. Für den Bassbereich hatten wir damit annähernd Halbraumbedingungen. Das womit beispielsweise auch WinISD simuliert.

    Dann habe ich den Lautsprecher einmal in meinem Auto (Hyundai i30 Kombi) und einmal in dem meiner Frau (Kia Soul) in den Kofferraum gelegt und gemittelt über 4 Sitze und beim Fahrersitz in zwei verschiedenen Höhen (Brust und Ohrhöhe) gemessen.

    Hier das Ergebnis:

    Dann habe ich die Differenz mit der Theorie verglichen:

    Folgendes theoretisches Modell habe ich dabei angenommen:

    Der Schalldruck im Raum ist die Summe aus zwei Komponenten:

    • "normaler" Schalldruck der durch die Strahlungsimpedanz auf der Membran entsteht und proportional zur Beschleunigung der Membran ist
    • Druckänderung im Raum durch komprimierung der Luft durch die Auslenkung der Membran (Druckänderung proportional zu Volumenänderung), welcher proportional zur Auslenkung ist.

    Die zweite Komponente ist dabei abhängig von dem Raumvolumen. Für einen einen typischen 20 m² Raum mit 2,5 m Deckenhöhe also 50 m³ Raumvolumen sähe der Roomgain folgendermaßen aus

  • Danke, ich habe gesucht, aber tatsächlich gibt es keinen anderen Weg als den Vergleich als den Test im Freien und in seinem Haus. Ich habe +3dB, +12dB gesehen, also hatte ich einen Durchschnitt von +6dB gemacht.

    Sehr gute Wahl des Autos ;) (ich habe einen KIA CEED).

    Ich werde mir den Lavoce ansehen (ich werde eher von runden Chassis ausgehen). Ich muss zugeben, dass ich davon ausgegangen bin, alles aus dem gleichen Sortiment zu nehmen. Ich wollte den Lautsprecher einheitlich gestalten und ich mag die Ästhetik der SATORI-Lautsprecher.

  • Wir rechnen in der Regel mit +3dB, da die Lautsprecher in der Regel nicht komplett an der Wand stehen. Bei deinen beengten Verhältnissen könnte es aber mit 5-6dB durchaus hin kommen. Das ist leider schwer vorherzusagen.

    Mit dieser Chassiszusammenstellung lässt sich sicher ein sehr guter Lautsprecher bauen, einzig die Sickenresonanz der meisten Satori-Chassis bei ca. 1,5kHz ist nicht wirklich schön. Das muss man nicht überdramatisieren, aber z.B. ein LaVoce WSF051.02 oder Faital 5FE100 für einen Bruchteil des Preises machen das mindestens genauso gut. Ich kann aber natürlich verstehen, dass man ein solches "Billigchassis" nicht in eine High-End Box integrieren möchte.

    Wenn man rein auf Satori-Chassis setzt, wäre meine Wahl als Mitteltöner eher der MW13TX oder MW16TX. Die sind zwar deutlich teurer, laufen im Mittelton aber perfekt.

    Oder Beispielsweise einen Seas MCA15RCY, der ebenfalls besser läuft als der Satori MR13P, nur etwa die Hälfte kostet und dennoch mit hochwertiger Verarbeitung glänzt.


    Ich denke, ich werde bei meiner ersten Wahl mit Kartesian bleiben.

    Eigentlich habe ich zu viel in anderen Foren gesucht. Wenn man auf die anderen hört, landet man bei ScanSpeak oder Purifi. Man muss an einem bestimmten Punkt vernünftig sein, es macht keinen Sinn, einem jungen Menschen, der gerade seinen Führerschein gemacht hat, einen Porsche zu geben, er wird ihn nicht fahren können.

    Ich denke, mit dem wom120_vms kann man vermeiden, bei 1000hz und 3000hz abzuschneiden, er hat eine schöne Linearität bis 4000hz. Die Kombination mit dem TWT28, der bei 3500hz starten kann, scheint interessant und stimmig zu sein. Danach wird man nach den Messungen sehen.

  • Es gibt so viele verschiedene Chassis, dass es die eine, beste Kombination einfach nicht gibt. Es ist dein Projekt, und irgendwann muss man sich entscheiden. Ich bin ebenfalls gespannt, wie es weiter geht.

    Viele Grüße,
    Oli

  • Es gibt so viele verschiedene Chassis, dass es die eine, beste Kombination einfach nicht gibt. Es ist dein Projekt, und irgendwann muss man sich entscheiden. Ich bin ebenfalls gespannt, wie es weiter geht.

    Das ist richtig, gut gesagt!

    Aber danke für die Ratschläge, die mir geholfen haben, meine Wahl besser zu treffen. Ich habe jetzt einen Online-Kurs belegt und werde mit relevanteren Fragen kommen.

  • Acoustics 101 : Speaker design basics and enclosure design
    How to design your own sealed or bass reflex enclosure. Loud speaker building techniques for a great DIY audio system.
    www.udemy.com

    Ich habe alle drei Kurse belegt, das vermittelt die Grundlagen. Es hat mich 45€ gekostet, es gibt mir ein besseres Verständnis von dem, was ich tun muss.

    Ich denke, dass ich danach ein paar Tipps brauche, damit ich nicht in die falsche Richtung gehe

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