• Einführung :

    Obwohl ich mit der AltaVoce-Box angefangen habe, war sie nicht für mich, sondern ein Geschenk für meinen Vater (der mir alle seine Platten weggenommen hat, seit ich ihm einen Plattenspieler gekauft habe). Ich habe meine Lautsprecher seit 7 Jahren, REGA RS5 mit REGA BRIO Verstärker (englische Marke) und REGA RP3 Plattenspieler. Die Tatsache, dass ich Ihre Entwicklungen sehe, weckt in mir den Wunsch, dasselbe zu tun.

    Ich habe vor zwei Monaten angefangen zu recherchieren und habe das Verfahren mehr oder weniger verstanden. Aber wie Sie wissen, gibt es viele Parameter, die eine Rolle spielen, und ich hoffe, dass mir bei meinen Studien geholfen wird.

    Ich habe mir das Ziel gesetzt, es bis zum Sommer abzuschließen. In einem ersten Schritt möchte ich meine Ambitionen und Grenzen mit Ihnen teilen. Und dann beginnen Sie zu entwerfen.

    "Oihana" bedeutet Wald auf Baskisch (Südwestfrankreich und Spanien).


    Ziele:

    Erstellen Sie einen ersten Entwurf für 3-Wege- oder 2,5-Wege-Lautsprecher für ein kleines Wohnzimmer.

    Begrenzungen:

    Die Lautsprecher werden 5 cm von der Wand entfernt an die Wand geklebt.

    Ich habe zwei Katzen und ein zweijähriges Mädchen, sodass die Gefahr besteht, dass sie herunterfallen.

    Ein Subwoofer ist nicht geplant und ich weiß nicht, wo ich ihn hinstellen soll.

    Der Faktor "[definition='28','0']WAF[/definition]" ist kompliziert, sie will die Möbel nicht verschieben (siehe Foto). Ich würde daher die Abmessungen nahe an meinen derzeitigen Lautsprechern beibehalten.


    Art der Nutzung :

    Wir hören alle Arten von Musik von Klassik bis Rap (außer Jazz).

    Ziemlich ruhig im Alltag, außer wenn mein Schatz nicht da ist 😉 .

    Ich benutze die Lautsprecher auch für Filme, ich habe einen Projektor mit der Leinwand, der im Holzbalken versteckt ist. Es besteht kein Verlangen nach Heimkino-Lautsprechern. Zu Hause liegt der Schwerpunkt auf der Musik.

    Gewünschte Abmessungen :

    Die Begrenzungen meines Wohnzimmers zwingen mich dazu, weiter von den Abmessungen der Lautsprecher abzuweichen und die Lautsprecher entsprechend anzupassen.

    Breite < 22cm

    Tiefe < 35cm

    Höhe < 90cm

    Flaggschiff-Konzept :

    Mir hat der sonus faber lumina V, den ich kürzlich hören konnte, sehr gut gefallen. Ich würde diese Idee gerne weiterentwickeln :


    Auf der Suche nach einem 6,5-Zoll-Woofer habe ich festgestellt, dass die Auswahl recht gering ist, aber eine französische Marke stellt sie her. Ich frage mich, ob ich mich nicht für ein Chassis entscheiden sollte, das zu 100 % aus Frankreich stammt.

    Tweeter : Cartésien TWT28_VHP,8 ohm 90db


    Médium : 5 pouces cartésien Wom120_vMS, 8 ohm 88db

    2 woofers : 6.5 pouces, cartésien Wom165_vMS, 8 ohms 90dB


    Das Projekt wäre für ein Chassis ziemlich teuer (ca. 850€), aber ich war vor sechs Monaten bereit, den Sonus Faber zu kaufen.

    Wenn Sie einen Kommentar abgeben möchten, zögern Sie bitte nicht, ich freue mich über jeden Kommentar.

    Ich freue mich darauf, mit Ihnen zu diskutieren!

  • Hallo Clément!

    Das ist ein sehr ambitioniertes Projekt und aufgrund der Aufstellung muss man leider sagen, dass auch der beste Lautsprecher hier nicht sein ganzes Potenzial entfalten wird. Aber ich denke, dass dir das durchaus bewusst ist.

    Bevor man so einen 3-Wege Lautsprecher beginnt, sollte man sich erst einmal mit dem Thema akustische Messungen ausführlich beschäftigen. Du benötigst zu erst einmal ein kalibriertes Mikrofon und musst dich dann für eine Messsoftware entscheiden. Viele hier arbeiten mit Arta, Andere nutzen REW. Wenn du nicht nur einmalig für dich einen Lautsprecher entwickeln willst, lohnt es sich durchaus, in ein hochwertiges Mikro wie das Isemcon zu investieren. Außerdem wird noch eine Vorrichtung zum Impedanz bzw. [definition='1','0'] TSP "> TSP [/definition] messen benötigt. Das wird hier ausführlich beschrieben:
    https://www.der-akustische-untergrund.de/tipps-n-tricks…tion-ganz-easy/

    Da du deinen Verstärker vermutlich behalten und weiter nutzen willst, vermute ich, dass die Box passiv sein soll. Das bedeutet, du benötigst auch einen Vorrat an Frequenzweichenbauteilen. Vor allem Spulen sind heute leider recht kostspielig. Das ist also ein nicht zu unterschätzender Kostenfaktor.

    Dank moderner Simulationssoftware wie Vituixcad kann man mit den Messungen der Chassis im Lautsprecher die Weichen sehr gut virtuell erstellen. Deshalb würde ich auch empfehlen, dass du dich mit diesem Programm beschäftigst.

    Die Cartesian Chassis sind durchaus gut, die von dir ausgewählten Tieftöner sind allerdings auf wenig Tiefgang ausgelegt. Auch wenn man die Aufstellung nahe an der Wand in die Abstimmung mit einfließen lässt, ist unter 40Hz nicht mehr viel geboten. Ich würde bei dem geringen Wandabstand ohnehin eher zu einem geschlossenen Gehäuse raten. Dafür sind die Wom165_vMS aber ganz und garnicht geeignet.

    Viele Grüße,
    Oli

  • Moin,

    von mir erstmal ein großes Lob, denn hier in einer noch nicht ganz vertrauten Community seine Ideen zu posten; und ggf. auch Kritik zu bekommen; verstehe ich als Vertrauensvorschuß.

    Ich bin mir sicher, dass Dein Projekt mit Hilfe dieses Forums zunehmend Gestalt annehmen wird. Und bei jedem Projekt lernt man irgendwas dazu. Wird am Ende bestimmt gut!

    LG Gazza


    P.S.: Ich dachte erst, die Klampfe im Hintergrund sei eine Epiphone, aber der Headstock ist dann, so weit ich das sehe, doch zu gerade dafür geschnitten.

  • hallo oli,

    Tatsächlich ist der Kompromiss bei mir schwer zu finden.

    Ich habe die Sonus-Lautsprecher als Beispiel angeführt, weil sie die Bassreflexöffnung nach unten haben. Ich werde nicht unbedingt versuchen, unter 40 Hz zu gehen, da meine REGA-Lautsprecher bis 42 Hz gehen.

    Ich habe keine 6,5er Chassis in geschlossenen Gehäusen gefunden, meine andere Option ist es, den Tieftöner seitlich zu platzieren. Ich habe einen Beitrag von Stephan Felber mit SBACOUSTICS-Chassis gesehen (wie bei meinen aktuellen Lautsprechern).

    Danke für den Hinweis, ich werde zunächst mit winisd simulieren.

    Ich überlege, mir ein Mikrofon anzuschaffen, wie es in der Gruppe empfohlen wird.

    Vielen Dank

  • Moin,

    die von Dir angedachten Woofer sind, wie Oli es schreibt, nicht überragend gut geeignet.

    Schau doch mal bei den SEAS Chassis. Wertig in Optik, Technik, [definition='1','0'] TSP "> TSP [/definition], ... Viele von denen haben sehr praxistaugliche [definition='1','0'] TSP "> TSP [/definition], oft mi Resos von Mitte 30Hz, sodass die dann in [definition='3','0']CB[/definition] oder [definition='4','0']GHP[/definition] auch gescheit Bass machen. Mit dem Konzept bin ich bei der Aufstellung ganz bei Oli. Bei der Nähe zur Wand wäre [definition='2','0']BR[/definition] nicht meine erste Wahl.

    LG Gazza

  • Nicht zwingend. Qts ist nur einer von vielen benötigten Parametern. Es gibt durchaus Chassis, bei denen man anhand von Qts zunächst nicht vermuten würde, dass sie beispielsweise ordentlich in [definition='2','0']BR[/definition] oder [definition='3','0']CB[/definition] laufen. Simuliert man dann mit dem gesamten Parametersatz wird man oft eines besseren belehrt. Qts ist aber ein erster Anhaltspunkt.

  • Moin,

    ist so, wie Rouven es sagt. Hier gibt es einen guten Überblick.

    Mit Qts und Fs hat man immer eine erste Idee. So weiß ich bei Qts von größer 0,5 im Hersteller-Datenblatt, dass es mit [definition='2','0']BR[/definition] nix gibt.

    Du solltest nach Chassis mit recht niedriger Reso schauen, damit Du bei [definition='3','0']CB[/definition] auch etwas Tiefgang erhältst, denn den Trade Off wirst Du bei wandnaher Aufstellung gehen müssen (also größere Präzision vs. Tiefbass). Zusätzlich dürfte bei Deinen Anforderungen Vas nicht zu hoch sein.

    Ich habe Dir hier mal ein Seas Chassis simuliert:

    Das Chassis geht bei Abstrichen im Bass in 21-23L [definition='3','0']CB[/definition] noch ok. Man sieht aber auch, was in [definition='2','0']BR[/definition] (bei deutlich mehr Volumen) möglich ist.


    LG Gazza

  • Die SB Acoustics Chassis sind da durchaus auch interessant. Sie haben alle eine recht tiefe Resonanzfrequenz und laufen damit auch in geschlossenen Gehäusen ziemlich gut. Qualitativ sind die absolut mit den Kartesian Chassis vergleichbar.
    Von SB gibt es mit der Satori-Serie aber auch noch Chassis, die exklusiver sind. Der SB Acoustics Satori MW16P-8 wäre hier ein Kandidat.

    Sehr interessant könnte auch der neue Dayton Epique E180 HE-44 sein:

    https://doc.soundimports.nl/pdf/brands/Dayton%20Audio/E180HE-44/epique-e180he-44-spec-sheet.pdf

    Es gibt tatsächlich nicht allzu viele Chassis in der Größenklasse, die auch geschlossen richtig gut laufen. Man muss aber bedenken, dass die Simulationen von geschlossenen Gehäusen im Diagramm immer wenig beeindruckend wirken. Man sieht das schön am Beispiel von Gazza. Die gelbe Kurve scheint im Vergleich zur Grünen nur sehr wenig Bass zu liefern. Sehr wahrscheinlich wird man mit der gelben Abstimmung und bei deiner Aufstellung allerdings sauberen und tiefen Bass im Raum haben, wohingegen die grüne Abstimmung zu überzogenem und dröhnendem Bass im Raum führen wird.

    Das kann von Raum zu Raum auch sehr unterschiedlich sein, in den meisten Fällen dürfte das, vor allem bei wandnaher Aufstellung wie bei dir, jedoch zutreffen.

    Viele Grüße,
    Oli

  • Danke für die Erläuterungen, ich war gerade dabei, mit der CA18RLY von SEAS zu simulieren. Ich habe den Vergleich gemacht und mich schon gewundert, bevor ich die Nachricht gesehen habe.

    Ich möchte einen sanften und kontrollierten Bass haben, also haben Sie mich beruhigt!

    Der Dayton klingt sehr vielversprechend, ich werde ihn mir genauer ansehen.

    Gestern Abend habe ich auf "toutlehautparleur" nach den Satori gesucht. Aber ich dachte nicht, dass ich sie deswegen zurückhalten würde.

    Ich dachte nur, dass es an Linearität mangelt, aber das kann man sicher korrigieren?

  • Bei den Messungen muss man immer etwas aufpassen, wie diese entstanden sind. In normalen Räumen kann man nur bis etwa 250Hz hinunter sauber messen, darunter gibt es sonst Verfälschungen durch den Raum. Auch spezielle Messräume können nicht alle Einflüsse bis in den untersten Bassbereich eliminieren.

    Der unruhige Verlauf im SB Datenblatt deutet darauf hin, dass hier mit Raumeinfluss gemessen wurde. Solche Spitzen oder auch die Kerbe bei 50Hz würde man ansonsten auch ganz deutlich in der Impedanzmessung sehen.

    Hier gibt es auch noch eine Messung dieses Chassis ohne Raumeinfluss. Wie man sehen kann, ist da alles in Ordnung:
    https://hificompass.com/en/speakers/me…/satori-mw16p-8

    Im Bereich bis 200Hz laufen eigentlich alle Chassis, die nicht komplett falsch designt wurden, sauber. Da muss man sich keine Sorgen machen.

    Viele Grüße,
    Oli

  • Moin,

    Zitat

    Der unruhige Verlauf im SB Datenblatt deutet darauf hin, dass hier mit Raumeinfluss gemessen wurde. Solche Spitzen oder auch die Kerbe bei 50Hz würde man ansonsten auch ganz deutlich in der Impedanzmessung sehen.

    Hier gibt es auch noch eine Messung dieses Chassis ohne Raumeinfluss. Wie man sehen kann, ist da alles in Ordnung:

    Oli, ich möchte Dir zumindest in Teilen widersprechen bzgl. der Messungen des Chassis. Der Hersteller gibt die Messentfernung an:

    In der Entfernung ist der Direktschall so dominant, dass sich das eigentlich nicht durch Raumeinflüsse erklären lässt. Insbesondere wenn man bedenkt, dass hier vermutlich in größerer Räumlichkeit mit einem von der Decke hängenden Micro gemessen wurde.

    Die Messungen auf der von Dir genannten Website sind diesbezüglich auch nicht wirklich besser:

    Auch hier ist die Messentfernung nur etwas mehr als 30cm (doppelter Membrandurchmesser vermute ich). Die Skalierung ist für uns, die wir es z.B. aus Boxsim gewohnt sind, etwas irreführend, denn eine Zeile sind 2 dB. Der Einbruch bei 1,5 kHz ist also immerhin satte 4 dB. Im Bass, denke ich, hat man die Messungen ab 100 Hz abgeschnitten.

    Die Messungen unter Winkeln finde ich ebenso wenig ermutigend:

    Da gibt es die Einschnürung bei ca. 600-700 Hz; darüber und darunter weichen die Winkel-FG vom Pfad der Tugend ab, um dann bei der Störung oberhalb 1 kHz sogar über den on-axix FR zu gehen.

    Deswegen würden mich die Messungen keinesfalls beruhigen. Ich halte sie für bedingt aussagekräftig und in den Details bilden sie Schwächen ab, von denen ich bei dem Preis des Chassis hoffe, dass sie sich aus den Messungen erklären lassen.

    Das wäre ein Chassis, welches ich ggf. wegen der Haptik kaufen würde; bei dem ich aber auch damit planen würde, es nach messtechnischer Erfassung vor dem eigenen Mikro zurückzuschicken.

    Daher sieh es mir nach, aber so vorbehlatlos würde ich mich Deiner Einschätzung, dass da alles in Ordnung sei, nicht anschließen. Ich habe bei dem Chassis eher einige Fragezeichen.

    LG Gazza

  • Moin,

    vorweg mal ein paar Zeilen aus dem Arta Handbuch:

    Deswegen wären mir schon unter Wohnraumbedingungen die gut 30cm etwas zu wenig. Im Vgl. dazu die Messungen eines anderen Herstellers:

    Hier habe ich die Messbedingungen recht gut beschrieben und kenne die Umstände etwas besser. Ich habe nebendran dann auch die Chassisabmessungen und kann direkt sehen, dass die Bedingung weitgehend Fernfeldgegebenheiten entsprechen. Ich mag jetzt gar nicht Hersteller A gegen B ausspielen oder sagen, dass SB Chassis schlechter sind. Die Messungen bei SB geben mir aber Rätsel auf bzw. sind so, dass es schwierig sein könnte, bei einer Retoure auf abweichende Produkteigenschaften zu verweisen. Zumindest scheint es bei SB etwas spannender zu sein, wenn man das Chassis dann selbst vor dem Micro hat.

    LG Gazza

  • Für den Moment halte ich 2 Chassis fest:

    Den eher günstigen SEAS CA18RLY (68€/u), der eine sehr interessante Leistung zu haben scheint.

    Der Dayton e180HE-44 ist etwas teurer (155€/u), hat aber eine bessere Leistung.

    Ich habe zwei Fälle mit einem qts von 0,707 und einem qts von 0,577 simuliert.


    Ich habe für den Dayton:

    QTS 0.707 -> Vb 22.47L und Fsc 56.75

    QTS 0.577 -> Vb 52L und Fsc 45.6

    Für den SEAS:

    QTS 0.707 -> Vb 41L und Fsc 65.41

    QTS 0.577 -> Vb 93L und Fsc 53.03

    Die Farben sind:

    Grün -> Dayton qts 0.707

    schwarz -> Dayton qts 0.577

    orange -> SEAS qts 0.707

    blau -> SEAS qts 0.577

    Ich habe gestern Abend gelesen, dass man bei geschlossenen Lautsprechern am besten nach dem qts-Wert von 0,577 suchen sollte.

    In Bezug auf meine gewünschten Abmessungen bin ich in der Lage, ihnen etwa 50L zu geben. Ich habe den Eindruck, dass das Dayton-Chassis der Gewinner ist

    Clément

  • Moin,

    Du denkst aber daran, dass Du nur ca. 50L Gehäusevolumen hast?! Evtl. macht es Sinn, mal zu überlegen, ob nicht [definition='4','0']GHP[/definition] oder [definition='2','0']BR[/definition] mit Reflex nach vorn abstrahlend in Frage kommen, weil bei der nötigen Festlegung auf 6,5 Zoll die Auswahl doch deutlich eingeschränkt ist.

    LG Gazza

  • Wenn ich richtig gerechnet habe, habe ich einen Minimalwert genommen.

    Dimensionen:

    Breite min-max: 20-22cm

    Höhe min-max: 80-100cm

    Tiefe min-max: 28-35cm

    Ich würde also sagen, zwischen 44.8L und 77L, aber ich dachte daran, den "Hochtöner" und den "Mitteltöner" einzukapseln, vielleicht nicht die beste Idee. Das ist ohne Schallisolierung.

  • Moin,

    jetzt bin ich dieser Sprache nur in Teilen mächtig. Ich hatte aber ausgehend von der angestrebten Bemaßung bei 19er oder 22er Material die Innenmaße überschlagen und war dabei auf ca. 50L gekommen.

    Bei 2,5 Wegen ginge damit gar nichts und bei 3 Wegen wird es selbst mit eingerechneter virtueller Volumenvergrößerung eng, wenn Weiche, Chassis etc. rein müssen. Der MT braucht zwingend ein eigenes Volumen, welches natürlich klein ausfalen kann. Allerdings ist man nicht davor gefeit, dass ein solches in die Box ragendes Gehäuseteil auch Sauereien verursacht.

    Der "Schlammschieber" von Dayton in einer HiFi-Box? Dann hubt der da rum und soll neben Tiefbass auch noch in den Mitten etwas spielen. Abgesehen davon ist der mit 85dB in der Spitze nicht sonderlich laut, auch wenn dort, wo der Treiber abfällt, der Baffle-Step helfen wird. Realistisch wird es auf 83 dB oder weniger hinauslaufen. Ok, das ist für das Wohnzimmer immer noch genug.

    Aber 50L für einen Schlammschieber, der dann bei 83dB vor sich hin hubt, ...???

    Bitte nicht falsch verstehen. Hier baut jeder, wie es ihm / ihr gefällt. Ich glaube nur, dass bzgl. der Findung des Konzeptes mit dem Dayton in [definition='3','0']CB[/definition] nicht das gefunden ist, bei dem man am Ende mit dem Ergebnis zufrieden ist. Zumal dabei dann 2,5 Wege eher nicht in Frage kämen.

    LG Gazza

  • Wenn es eine passive Entwicklung sein soll, in WinISD bitte nicht vergessen, den Vorwiderstand der Weiche unter "Signal" im Feld "Series Resistance" einzugeben. Dadurch verändert sich die Güte und damit auch der Volumenbedarf. Bei einer passiven Entwicklung stelle ich den Vorwiderstand in der Regel auf 0,5 Ohm.

    Hier habe ich den Dayton mit den Datenblatt [definition='1','0'] TSP "> TSP [/definition] mal in verschiedenen Gehäusen simuliert:

    Schwarz = 13,7 Liter Qtc 0,707

    Rot = 38,8 Liter Qtc 0,577

    Grün = 8 Liter [definition='4','0']GHP[/definition] @ 390µF

    Blau = 25 Liter [definition='2','0']BR[/definition]

    Das Problem bei [definition='2','0']BR[/definition] ist, dass ein vernünftig dimensionierter Port mit einem Durchmesser von 8cm etwa 60cm lang werden müsste. Einen kleineren Port würde ich hier nicht einsetzen, da das Chassis so viel Hub macht, dass es zu Strömungsgeräuschen kommen würde.

    Ich halte den Dayton nicht unbedingt für eine HiFi-Box geeignet. Eventuell als Subwoofer aber eher nicht als Spielpartner in einer 3-Wege-Box.

  • (Google hat mir beim ersten Mal meine Deepl-Übersetzung übersetzt).

    Danke für deine Analyse, wenn ich mir sicher wäre, würde ich hier nicht posten!

    Der seas wird mit 90db angekündigt und mit 88db berechnet. Mit einem Qtc von 0,706 habe ich ein Volumen von 48L (Widerstand auf 0,5 geändert, wie von Roul angegeben). Oli sagte, ich solle diese Werte ignorieren, da sie in [definition='3','0']CB[/definition] besser sein sollten.

    Die Idee war, diese innere Form dort (Beispiel Troels) wie die Sonus Faber zu geben.

    Ich werde die Form der Lautsprecher mit den SEAS-Chassis darin zeichnen, um das genaue Volumen zu sehen.

    Im Moment bestehe ich auf [definition='3','0']CB[/definition], ansonsten schaue ich auf [definition='2','0']BR[/definition] mit dem Vent vorne.

    Clément

  • Moin,

    ah, das erklärt, warum ich plötzlich eine Sprache las, mit der ich manchmal im Urlaub schon etwas kämpfen muss.

    Wenn Du zwei von den SEAS darin hast, wären ca. 80L nötig für eine Abstimmung auf Mitte 60 Hz. Ob das für eine ausgewachsene Standbox eine angemessene Visitenkarte ist??

    Schau nochmal, ob nicht andere Chassis in anderen Gehäuse-Konstellationen auch in Frage kommen.

    LG Gazza


    P.S.: Ich würde immer mit Vorwiderstand (s. Rouven) simulieren, damit es gescheit ist. Bei [definition='3','0']CB[/definition] fehlen Dir anders als bei [definition='2','0']BR[/definition] auch jegliche Möglichkeiten, das nachträglich zu beeinflussen.

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