Die LYC hat mich auf dem ersten D.A.U.-Münsterland-Treffen einfach weggeblasen! Die von Klaus Kleber liebevoll und sehr geschmackvoll gestaltete Box mit Pufaplast-Spachtelfinish im Betonlook trägt ihre Weiche in die Rückwand integriert. Ein Schmuckstück! Glücklicherweise war der Hochtöner am nächsten Tag bei Hifisound in Münster erhältlich und der Bau konnte beginnen. Allerdings wollte ich ein größeres Volumen haben, welches Alex, hilfsbereit wie er ist, schnell für mich berechnet hat ([definition='4','0']GHP[/definition] ist nichts für Anfänger…). Meine LYC ist nun 49,1 cm hoch und die Schallwand 22mm stark; alle anderen Maße sind gleichgeblieben. Das ergibt ein Volumen von ca. 22 Litern. Zusätzlich habe ich ihr eine weitere Querstrebe im unteren Bereich des Lautsprechers spendiert. Der Bau lief problemlos. Allerdings habe ich ein Waveguide mit zu heißem Kleber plus Bleistückchen versemmelt: die Öffnung verbog sich. Der D.A.U. hat mit Rat zur Seite gestanden, Danke 😊. Den Kondensator für das GHP-Prinzip habe ich mit WAGO-Klemmen austauschbar gestaltet (siehe Weichenbild). Dies hat sich als praktikabel herausgestellt. In den Impedanzmessungen kann man gut den unterschiedlichen Impedanzverlauf erkennen. Bei mir läuft sie mit 470mF - mehr Bass.
Klaus Kleber, unser Multibauer und LYC-Kenner aus dem D.A.U. beschrieb den Klang dieser modifizierten LYC nach dem zweiten D.A.U.-Treffen so: „Da ich meine Variante mit 17 Litern sehr gut kenne, kann ich sagen, dass die Bassausbeute etwas mehr als bei mir ist. Immer noch ein Träumchen der Lautsprecher in allen Belangen.“ Alex, ich reihe mich ein: Vielen Dank für die Entwicklung der LYC, die individuelle Hilfe bei der Modifikation dieses Traums! Mega-Dank auch an meinen Freund Klaus Kleber, der mir nahezu täglich beim Bau zur Seite gestanden hat!
Ansgar