Alles klar, verstehe...
Beiträge von donhighend
-
-
Hi,
grundsätzlich ist das egal, wenn es denn mit vielen eng gesetzten Schrauben geschieht. Ich denke, so alle 5-6cm sollte dann rundum eine Schraube sitzen.
Wie wäre es denn mit leimen und dabei alle kritischen Stellen sorgfältig abzukleben?
Gruß Alex
-
Hallo Andreas,
du siehst es komplett richtig. Man macht eine ungefensterte Nahfeldmessung von T(M)T und Port. Dann fertigt man noch eine gefensterte Fernfeldmessung, idealerweise in 1 Meter Abstand an. Alles zusammen wird dann an einem sinnvollen Punkt, also an welchem Nah- und Fernfeldmessung noch plausible Aussagekraft haben, gefügt. Das geht z. B. in ARTA oder auch in VituixCAD. Wahrscheinlich kann REW das auch, aber das weiß ich nicht, da ich die Software nicht nutze.
Gruß Alex
-
Hi Wilke,
das sieht doch bis hierhin sehr ordentlich aus. Hast du das schon einmal gesteckt und angehört?
-
Mein kurzer Senf zur Frage nach der zu verwendenden Software. Meiner einer empfiehlt ganz klar ARTA. Im Gegensatz zu REW bietet ARTA den Vorteil, dass bei kalibriertem zweikanaligem Setup immer der korrekte Pegel angezeigt wird, unabhängig vom Pegel, der bei der Messung tatsächlich vorliegt. REW bietet das nicht. Bei Veränderung des Messpegels wird bei REW auch ein anderer Pegel angezeigt.
-
Kurzer Kommentar aus dem Off: Geil...
-
Das ist sehr interessant, und ich werde das nach der Rückkehr aus meinem Urlaub Mitte Juni näher betrachten. Ich habe nur ein Handy mit, und damit machen Betrachtungen und Kommentare wenig Freude. 😀
-
-
Da tendiere ich klar zu Variante 1...
-
Bring das Messobjekt mal auf 10-15cm mehr Höhe. Dadurch könnte die Senke in den ohnehin durch das Fenster unscharfen Bereich etwas tieffrequenter rutschen.
-
Du machst das schon richtig. Es baut total auf, sowas "mal eben so" in wenigen Minuten zu simulieren. Wichtig ist, dabei die Unzulänglichkeiten zu erkennen und zu verstehen. Alles weitere kommt über Erfahrung. Also, weitermachen... 😀
-
Grundsätzlich sehe ich das ähnlich. In einem Tiefpass wähle ich inzwischen auch Kernspulen mit 1mm Draht und dann am liebsten die I-Kern Variante, weil diese nicht so schnell zu Sättigung neigen wie die H-Kern Typen. Das sollte bei 95% aller Lautsprecher passen. Bei kleineren Dingern, wie 3-4 Zoll BB oder TMT, habe ich auch keinerlei Problem damit, die 0,7mm Spulen zu verwenden. Bei richtigen Kalibern, wie z. B. Mona Kea oder Power HiFi Kisten mit PA Chassis, bei denen auch mal richtig Leistung verbraten wird, nehme ich mindestens 1,4mm Kernspulen, oder auch Luftspulen, was vom benötigten Innenwiderstand abhängig ist. Zuweilen ist es bei manchen Schaltungen hilfreich, wenn die Spule etwas mehr Widerstand mitbringt, damit die Impedanz nicht unnötig tief abkackt. Letztlich ist aber auch der Preis zu berücksichtigen, denn Luftspulen sind sehr teuer geworden. Wenn aber Chassis für einen 2-Weger wie die Kaimana schon in Richtung 1K Euro gehen, machen 20 Euro mehr bei einer Spule auch nichts aus.
Bei Kondensatoren sehe ich das ähnlich. Bei einer Kiste mit einem 15 Euro HT setze ich auch mal Elkos davor. Warum auch nicht? Ok, die Toleranzen sind i. a. R. etwas höher. Was spricht aber dageben, bei dem geringen Preis jeweils einen Elko mehr zu bestellen, und im Lautsprecher die jeweils ähnlichsten zu verbauen? Klanglich ist das jedenfalls kein Thema.
Bei Saug- und Sperrkreisen benutze ich grundsätzlich die preiswertesten Spulen, jedoch sollte man auch bei einer Power Kiste nicht unbedingt eine Spule mit 0,5mm Draht verwenden. Diese Einschränkung bezieht sich aber eher auf die Betriebssicherheit. Der Spulenwiderstand spielt keine Rolle, da die Intensität der Wirkung über den meist notwendigen physischen Widerstand eingestellt wird. Nur selten passt es ohne einen solchen.
-
Ich bin auch grad im flow

Nee Tobi, mit dem Phasenfehler ist das nix...
-
Nee Tobi, im Bereich 500Hz - 1kHz ist es zu laut. Die Resozacke ist immer noch nicht stark genug unterdrückt. Schau dir bitte die Flanke nochmal bei meiner Beschaltung an.
-
Natürlich schlägt die Resonanz des MT da voll durch. Die musst du unbedingt entschärfen und lieber noch etwas tiefer trennen, damit du der Schnittpunkt der Kurven bei der Trennfrequenz unterhalb der unterdrückten Resonanz liegen. So ist gewährleistet, dass versteckte Störfaktoren sich nicht negativ bemerkbar machen. Ansonsten könnte es z. B. sein, dass sich zwar ein glatter FG einstellt, aber das Auschwingverhalten und/oder der Klirr in diesem Bereich nicht ordentlich sind. Das heißt bei deinem Beispiel, trennen bei spätestens 4kHz, was hier aber gegeben ist. Und ja, das kann interagieren, so wie du vermutest.
-
Ja, da gehe ich mit Rouven. Da ist definitiv was in der Weiche faul...
-
Ich sage mal ganz klar das zweite. Aber bei beiden ist die Senke im Grundtonbereich etwas kräftiger als bei meiner Simu.
-
Aaaaalso, jetzt habe ich mir die Simu mal genauer angesehen. Die gefällt mir sehr sehr gut, und toll ist, dass sie bei vergleichbarem Ergebnis zu einem sehr ähnlichen Ergebnis führt, das meine Simu zeigt. Ob der Sauger im TT wirklich komplett entfallen kann, müssen Nahfeldmessungen zeigen. Wie man in der Simu sieht, bekommt der FG des TT einen Buckel im Bereich 100Hz. Da es sich hier um den "auf ungefähr" gefügten Bereich handelt, kann der Sauger in der Praxis dennoch nötig sein. Rouven hat aber nicht ganz Unrecht, was die abfallende Flanke des oberen TMT angeht. Deswegen habe ich mich daran auch nochmal versucht, und erstaunlicherweise ist es ohne den zuvor von mir angemahnten Widerstand in Reihe zu dem kleinen Kondensator über der Spule besser bei der Impedanz. Die ist zwar ohnehin recht niedrig, aber in der Praxis misst man durch Übergangswiderstände meist 0,5 Ohm mehr als die Simu zeigt.
So habe ich in der Tat einen Kondensator über die Spule gelegt, die kleine Spule nach dem Kondensator aber dennoch belassen. Ggfs. führt die Wechselwirkung beider Bauteile dazu, dass die Impedanz durch den kleinen Kondensator nicht abkackt. Die übrigen Werte habe ich leicht angepasst, so dass sich der beste Kompromiss zwischen Achsen- und EnergieFG einstellt.
Chapeau, deine Schaltung gefällt mir grundsätzlich besser als meine alte von vor etwa 2 Wochen, da sie bei vergleichbarem Ergebnis weniger aufwändig ist. Das würde ich so mal aufbauen.


-
Spule mit Kondensator brücken ist sehr mit Vorsicht zu genießen. Das zieht die Impedanz im Hochtonbereich runter, oft erst oberhalb von 20kHz. Das kann bis zum Kurzschluss führen. Wenn, dann bitte den Kondensator um einen Reihenwiderstand von mindestens 4,7 Ohm ergänzen.
-
Die zweite Simu geht schon in eine sehr brauchbare Richtung...