Hi Clement,
du hast doch schon Equipment zum Messen, oder? Was hast du denn bereits?
Hi Clement,
du hast doch schon Equipment zum Messen, oder? Was hast du denn bereits?
Hi Clement,
bist du weitergekommen?
Leider ist deine Messung von Port und Nahfeld auch nicht aussagekräftig. Du verwendest eine Range von über 230dB (-55dB - 180dB) bei der Anzeige. Deine Messung habe ich in eine aussagekräftige 50dB Range (70dB - 120dB) skaliert.
Nun erkennt ma auch etwas. Das ist aber nichts Gutes. Die Messungen von Port und Nahfeld sind nicht zueinander skaliert, so dass der Anteil des Ports viel zu laut dargestellt wird. Bevor man davon ein Merging macht, muss der Pegel angepasst werden. Wenn das erledigt ist, muss diese gemergte Messung um den Effekt des Baffle Step korriggiert werden, bevor man sie an die Fernfeld Messung anfügt. Wie weit war das Mikrofon von Membran und Port entfernt und wie weit war es bei der Fernfeldmessung entfernt? Das ist wichtig zu wissen, denn durch diese unterschioedlichen Abstände verursachen auch einen Pegelunterschied zwischen den Nahfeld/Port- und Fernfeld Messungen. Natürlich muss auch diesewr Unterschied kompensiert werden.
Clement, so wird das nichts. Wenn du ein gutes Ergebnis willst, musst du ganz von vorne beginnen und deine Messungen penibel durchführen und zueinander skalieren.
Nach dem Frühstück habe ich mir auch die Messungen der unbeschalteten MT und HT angesehen. Die Messung des MT ist gar nicht zu gebrauchen. Offenbar hast du ein viel zu großes, oder gar kein Fenster gesetzt. Beim HT ist die Messung evtl. brauchbar, aber wirklich sauber ist sie auch nicht. Hier deine Messung:
Hier die Messung des Chassis in unserer Winter Blues:
Leider musst du all deine Messungen neu machen, wenn du ein brauchbares Ergebnis erzielen möchtest.
Zeigt das Foto des Lautsprechers bereits das finale Gehäuse? Wenn es nur ein Testgehäuse ist, solltest du bei der finalen Ausführung die Positionen von HT und MT tauschen. Das führt zu besseren Ergebnissen, Die vorstehenden Kanten durch den Korpus sind auch sehr nachteilig. Sie verursachen deutliche Störungen. Vielleicht magst du eine neue Schallwand anfertigen, die du auf die bestehende Schallwand aufsetzt. Du könntest die neue Schallwand so aufsetzen, dass sie bündig mit den Kanten abschließt.
Hallo Clement,
ich habe mir das einmal angesehen. Irgendeetwas stimmt mit deinen Messungen nicht. Der HWB200 ist im Bass viel zu laut. Wie hast du das gemessen? Hast du die Messung komplett im Nahfeld gemacht? Oder hast du die Nahfeldmessung angefügt? Es ist kein Baffle Step Effekt zu sehen. Das kann so nicht sein. Mich wundert auch, dass der HWB200 einen zu hohen Frequenzen hin abfallenden Frequenzgang hat. Diego von Dibirama hat die 8 Ohm Version gemessen, und da ist der Verlauf gerade, und sie zeit kein fallendes Verhalten. Das sollte bei der 4 Ohm Variante auch so sein. Es sieht so aus, als wären sehr viele Fehler in deinen Messungen. Hier zuerst deine Messung. Die Bauteile in der Weiche habe ich entfernt. Trotzdem fällt der Frequenzgang ab. Darunter zum Vergleich Diegos Messung der unbeschalteten 8 Ohm Version:
Woow, sehr schöne Messreihe. Das hat definitiv Potenzial. Der WG sieht ja an den Kanten noch ein wenig "gewurschtelt" aus. Ich weiß nicht, ob das tatsächlich so ist, oder ob es nur auf den Fotos so aussieht. Bei ganz penibler Ausführung wir das dann sicherlich noch besser...
Hallo Martin,
zu der Verarbeitung kann ich auch nicht viel beitragen, weil ich in den Holzarbeiten auch nicht der Spezialist bis. Ein Tischler würde wohl zuerst den mit etwas Übermaß angefertigten Zuschnitt furnieren und danach mit Gehrungsschnitten ins benötigte Maß bringen. Die Lackierung wird auch vor dem Zusammenleimen vorgenommen. Beim Zusammensetzen des Gehäuses ist dann darauf zu achten, dass kein Leim auf das Furnier quillt, damit es später noch Öl aufnehmen kann. Ggfs. muss das abgeklebt werden.
Wende dich doch mit deinen Fragen in der Gruppe mal an Andreas van Lück, der ein sehr guter Möbeltischler ist. Von ihm stammen die Behausungen meiner Kaimana.
Jesper ist Mitglied der FB Gruppe. In der Mitglieder Suche dafür einfach nach Jesper suchen. Es gibt nur einen. Schau mal, ob du über diesen Link weiterkommst.
Viele Grüße, Alex
Hallo Reiner,
bislang gibt es nach meinem Wissensstand noch keine brauchbare Vorlage.
Gruß, Alex
Die El Degado ist nun auch auf der D.A.U. Homepage veröffentlicht.
Vielen Dank an Wilke...
Hallo Wilke,
tolle Entwicklung, und wieder einmal sauber dokumentiert. Das gefällt mir sehr gut.
Wenn du magst, können wir den Lautsprecher sehr gerne auch auf unserer HP mit in die Entwicklungen der Gruppenmitglieder aufnehmen.
Sag einfach Bescheid.
Viele Grüße, Alex
Hallo Clement,
leider sind deine Messungen sehr fehlerhaft. Die sind für die Simulation einer Weiche leider nicht brauchbar. Du hast auch nur Messungen auf Achse zur Verfügung gestellt. Um eine sinnvolle Beschaltung vorzunehmen, sind Messungen unter Winkeln notwendig, da ansonsten keine Aussagen zum Abstrahlverhalten des Lautsprechers möglich sind. Ein linearer Frequenzgang auf Achse allein sagt leider nichts aus.
Gruß Alex
Da wünsche ich dir viel Glück. Schau dir das einfach nach ein paar Monaten wieder an. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Schnittkanten über kurz oder lang sichtbar werden... ![]()
Hallo Andy,
vielen Dank auch für die weiteren Fotos. Ich habe die Darstellung nun so geändert, dass anklickbare Vorschaubilder veröffentlicht sind. Diese sind nun durch Pfeiltasten durchklickbar, so dass man sie alle wie in einer Galerie der Reihe nach ansehen kann. Da deine Bilder alle unterschiedlich groß sind, ist das etwas übersichtlicher. Ich hoffe, dass das für dich so ok ist.
Da ist ja schon einiges an Lautsprechern bei dir zusammengekommen. Da sind schöne Sachen dabei, die hoffentlich viel Spaß machen.
Sehr interessant. Die große Ähnlichkeit mit der Simulation ist schon klasse.
Während eines Seminars für Lautsprecherentwicklung, an dem ich vor einiger Zeit an der TU Berlin teilgenommen habe, erwähnte einer der Professoren, dass die Oberflächenbeschaffenheit eines WG einen nicht unbedeutenden Einfluß auf die Funktion haben kann. Die Aussage bezog insbesondere auf offenporige Materialien. Der Verlauf deines WG ist stark offenporig. Hast du die Möglichkeit, das grob zu verspachteln und eine Vergleichsmessung anzustellen? Mich würde brennend interessieren, inwieweit sich das auswirkt.
Hallo Andreas,
schön, dass du deine leicht abgewandelte Kaimana hier so ausführlich und mit sehr vielen Detailfotos vom Aufbau dokumentierst. Optisch weicht das Gehäuse ja im Bereich der akustisch wichtigen Fasen und mechanisch in der Aufteilung des "Innenlebens" etwas ab. Obwohl sich mit recht großer Wahrscheinlichkeit niemand an einen detaillierten Nachbau deiner Verion wagen wird, sollte nicht unerwähnt bleiben, dass die erwähnten Abweichungen auch zu einer kleinen Abweichung im Weichenlayout führt. Nein, es kommt keine abweichende Topologie zum Einsatz. Es geht lediglich um einen einzigen abweichenden Bauteilewert.
Jedenfalls ist deine Version optisch auch ein Bömbchen. Den Lautsprecher kann man durchaus siezen... ![]()
Viel Spaß damit...
Es war schon klar, was du meintest. Aber die Frage kann man nicht so einfach beantworten. Vielleicht ist deine Herangehensweise noch nicht so ganz ausgefeilt. Zunächst würde ich den Frequenzgang des unbeschalteten TMT in Vituix laden und eine Referenzkurve setzen.
Im nächsten Schritt könntest du hingehen und eine Impedanzlinearisierung aus einem RC für das Chassis dimensionieren. Dann beginnst du mit der eigentlichen Beschaltung. Die Referenzkurve hilft dir dabei, die Senke bei 300 Hz nicht durch zu große Spulen tiefer werden zu lassen. Sobald die anfängt tiefer zu werden, solltest du keine größeren Spulenwerte wählen. Da kommt nun ein Saugkreis ins Spiel, der den Pegel hinter dem Baffle Step auf dem Niveau des Bereichs davor einstellt. Die Senke denkst du dir erstmal weg. Über Variation der Bauteilewerte des Saugers, der Impedanzlinearisierung und ggfs. auch des eigentlichen Filters kannst du dann versuchen, eine sauber abfallende Flanke zu modellieren.
Einfacher wwird es, wenn du ein Nahfeld anfügst. Dann kannst du im Bereich, in dem die Senke wieder abflacht, fügen. Dafüpr müssen aber die Pegelverhältnisse stimmen. Es kann ansonsten passieren, dass du an einer Stelle fügst, an der das Nahfeld vielleicht 1 dB zu laut oder zu leise ist.
Als Programm für Fotobearbeitung verwende ich seit Jahren Photo Filtre. Das ist eine französische Software, für die es auch eine deutsche Sprachdatei gibt. Die immer noch verfügbare Vorgängerversion V6 war komplett kostenlos, aber weniger umfangreich. Ich bin irgendwie mal an die Vollversion gekommen.
Danke Ansgar. Mich hat interessiert, wie tief die Senke bei 300Hz im unbeschalteten Zustand ist.
Ansgar, kannst du bitte mal den FG des unbeschalteten TMT zeigen?
Nochmal ich...
Die Impedanzlinearisierung, die du hinzugefügt hast, ist eine "Über alles" Linearisierung des Impedanzverlaufs des fertigen Lautsprechers. Eine Linearisierung des induktiven Impedanzanstiegs eines einzelnen Chassis erfolgt mit einem RC Glied welches dem unbeschalteten Chassis parallel geschaltet wird. Das, und das, was du "eingebaut" hast, sind zwei vollkommenen unterschiedliche Paar Schuhe...