Beiträge von Y-King66

    Klasse Jungs!

    Ich bin mit Vituixcad ja auch noch nicht ganz so per du, aber im Großen und Ganzen komme ich damit dank eurer Hilfe ganz gut zurecht.

    Schön fände ich noch, wenn man Ergebnisse aus dem Enclosure-Tool mit den gemessenen FG im Hauptfenster verbinden könnte. So wie es mit Nahfeldmessungen im Merger auch geht. Wie das mit dem Mergen geht, muss ich mir erst noch genauer ansehen...

    Die Gruppenlaufzeit würde ich vor Allem im Auto nicht überbewerten. Da vibriert so viel Material mit, dass die GLZ des Subs selbst praktisch keine Rolle spielt.

    Klanglich würde ich die beiden Geschlossenen trotzdem vorziehen, aber ein Umbau lohnt sich mMn nicht wirklich, so lange die Endstufe dafür nicht auch angepasst wird.

    Kompliment, das sieht wirklich beeindruckend gut aus. Da kann die originale Menhir nicht mithalten. :thumbup:

    Im ersten Moment ging es mir wie Alex und ich hätte rein auf dem Papier das eine dB zwischen 3 und 5kHz versucht herauszunehmen. Aber das ist wirklich "Meckern" auf ganz hohem Niveau. Mit dem kleinen Cap ist es nicht wirklich linearer, aber in diesem Bereich kann so eine kleine Änderung durchaus entscheidend sein. Besonders bei hohen Pegeln wird es in diesem Frequenzbereich sehr schnell anstrengend, wenn die Box auch nur einen Hauch zu viel Pegel macht.

    Das kannst du ja ganz einfach testen und dann deinen eigenen Geschmack entscheiden lassen.

    Ansonsten dürfte es da nichts mehr zu Verbessern geben und damit wäre das wohl die erste, fertige Eigenentwicklung im Forum. Glückwunsch dazu!

    Sobald du die Weiche final abgesegnet hast, wäre es toll, wenn wir die IBM auf unserer Homepage mit aufnehmen dürfen.

    Das sind schon Millisekunden. Der grün eingekreiste Wert entspricht dem Abstand zwischen dem "Ref"-Marker und dem Ende des Fensters.

    Man sieht aber, dass der Impuls bei Manuel etwas seltsam aussieht. Eigentlich sollte positiver und negativer Ausschlag in etwa gleich groß sein, bevor es sich langsam beruhigt. Ist ja klar, denn das Signal besteht aus Wechselspannung und ist daher erst vorbei, wenn das Chassis in beide Richtungen geschwungen ist. Bei Manuels Impuls ist aber schon nach dem positiven Ausschlag "Ende" und die Impulsspitze ist auch nicht richtig sauber.

    Irgendetwas passt da noch nicht ganz.

    So ist es. Die 1dB hört man praktisch nicht, obwohl rosa Rauschen da schon sehr gutmütig ist. Bei Musik ist so etwas noch sehr viel schwerer zu hören.

    Das soll natürlich nicht heißen, dass weniger gut abgestimmte LS kein Problem sind, weil man das kaum hören würde. +-1dB ist für einen LS ja schon sehr gut, da kommen nicht viele hin.

    Es zeigt vielmehr, dass so etwas wie Verstärkerklang in 99% der Fälle Einbildung ist, weil es nur wenige Modelle gibt, die hier wirklich deutliche Abweichungen im Frequenzgang haben. Zumindest, wenn sie in ihrem vorgesehenen Leistungsbereich arbeiten.

    So sehe ich das auch. Leider werden von vielen Entwicklern nur geschönte Messungen (ob über smooting oder die Skalierung des Messfensters - oder gar Beides) gezeigt, was dann im Vergleich zu anderen Entwicklungen natürlich linearer aussieht. Bringt aber eben nichts, wenn es mit vergleichbaren Messungen dann doch kacke ist. 8o

    Bei deinen Messungen ist erstmal die Skalierung etwas ungewöhnlich, als vergleichbarer Standart haben sich 50dB auf der Y-Achse und ein Frequenzbereich von 20-20.000Hz auf der X-Achse etabliert. Wenn du das so einstellst, dann werden deine Messungen noch ein Stück realistischer aussehen, auch wenn sie natürlich nichts Anderes zeigen werden.

    Ich "quäle" meine DAU-Freunde ja auch hin und wieder mal mit etwas extremerer Musik, aber das ist mir dann doch etwas zu wirr. Die Black-Metal Elemente finde ich noch ganz gut, aber das Vermengen von so unterschiedlichen Genres finde ich etwas zu gewollt eigenständig anders. Ich fände es zumindest deutlich besser, wenn man nicht krampfhaft möglichst viele Gegensätze in einen Song packen würde, sondern den einzelnen Ideen mehr Raum geben würde.

    Ich schließe mich da mal an. Vor Allem das Lesen in den Foren hat mich am Anfang viel weiter gebracht als die Fachliteratur, denn viele Zusammenhänge und Begriffe muss man ja erst einmal verstehen. Da sind einige Bücher erst mal schwer verdaulich.

    Leider geht es in den öffentlichen Foren heute mehr darum, Recht zu haben und etwas besser zu wissen als wirklich zu helfen, deshalb ist es bei einem jetzigen Einstieg deutlich schwerer, nützliche Informationen abzugreifen. Das war auch der große Antrieb hinter diesem Forum hier: Den Interessenten zu Helfen und Unterstützung zu bieten statt alles kaputtzureden.

    Die K&T und HobbyHifi will ich auch nicht verschweigen. Erstere hat leider in den letzten Jahren deutlich an Qualität nachgelassen, so dass man auch hier heute relativ wenige Grundlagen herausziehen kann. Bernd Timmermanns dagegen ist in seiner Meinung für mich zu festgefahren, aber die Grundlagenartikel waren und sind immer interessant und lehrreich.

    Zum Messen und Entwickeln bin ich erst richtig durch den DAU gekommen, bei dem ich glücklicherweise schon ganz früh dabei sein durfte. Was ich alleine bei unseren Treffen alles gelernt habe, hat mich deutlich weiter gebracht als jahrelanges Lesen.

    Neben meinen Freunden vom DAU muss ich auch noch Nico Germanos von Quint erwähnen. Er hat wahnsinnig viel technisches Wissen und ist auch immer gerne bereit, dieses mit den Leuten zu teilen. Wer schon mal bei ihm bzw. einem der Treffen in Senden war, wird das sicher bestätigen können.

    Kurz:
    Bücher sind auf jeden Fall empfehlenswert, ein persönliches Gespräch mit Jemanden, der echtes Wissen hat, bringt aber oft viel mehr in viel kürzerer Zeit.

    Hornresp habe ich auch mal eine Weile genutzt - ist aber einfach zu kompliziert in meinen Augen, was ich echt schade finde. Ich will mich nicht jedes mal wieder in das Programm einarbeiten müssen, wenn ich es ab und zu mal benutze.

    Für mich die selbsterklärendste Software ist BassCADe, deshalb mache ich damit auch viel. Aber da hat sicher jeder andere Präferenzen und es kommt sicherlich auch immer darauf an, woran man sich als erstes gewöhnt hat.

    Die Menhir zeigt im Bass ja einen Wirkungsgrad von rund 90dB. Deine Abstimmung ist zwar anders, aber am Wirkungsgrad ändert das nicht allzu viel - ich würde daher auch mit einem Kennschalldruck von ca. 90dB bei der Abstimmung arbeiten, so wie es eben Alex in seiner Simu gemacht hat.

    Gibt es einen Grund für die Batterien an parallel geschalteten Widerständen in deinem letzten Entwurf? Die 4 Stück 12 Ohm könnte man z.B. 1:1 gegen Einen mit 3 Ohm tauschen.

    Auch wenn ich nicht viel beizutragen habe - an dieser Stelle ein wenig Communiti-Eigenlob.

    Ich finde es richtig toll, wie hier zusammen an den Problemchen gearbeitet wird. Das macht auch beim Lesen Spaß, so ganz ohne Eitelkeiten und Besserwisserei.

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    900Hz dürfte der Treiber in dem Horn schon noch packen, zumindest für gehobene Zimmerlautstärke. Der HT wird durch den Spannungsteiler ja ohnehin sehr stark eingebremst. Wenns natürlich auch mal richtig zur Sache gehen soll, würde ich auch höher trennen.

    Ob man die sehr großen Winkel wirklich in die Simu mit einfließen lassen muss, weiß ich nicht genau. Ich würde gefühlt eher nur die Messungen bis 60° verwenden um den Gesamteindruck nicht zu sehr zu beeinflussen. 75 und 90° haben weit weniger Gewicht als z.B. 15 und 30°.

    Was mir noch aufgefallen ist:
    Alex hat rund 90dB an Kennschalldruck am Ende, Du und Rouven nur ca. 85dB.
    Das kann man natürlich nicht beliebig einpegeln, denn der Wirkungsgrad im Bass gibt den Pegel vor.