Beiträge von Roul

    Klasse Alex! Genau so habe ich mir das vorgestellt.

    Kleber Klaus Kannst du bitte in VituixCAD 2 Einstellungen verändern? In deinem "Directivity"-Fenster sieht man, dass VituixCAD so eingestellt ist, dass es in 10 Grad Schritten die Winkel interpoliert. Was du da siehst sind also nicht deine Messungen, sondern Vituix errechnet sich aus deiner Messreihe in 15 Grad Schritten die eingestellten 10 Grad Schritte. Bitte wie folgt einstellen:

    Ich bin mir nicht zu 100% sicher, dass es die Einstellung bei "Angle Step" braucht (ich habs nie ausprobiert), das Häkchen bei "Interpolate" muss aber definitiv raus.

    Hach ja: 2,5-Weger und die Phase... Wir lieben es ;)

    Alex hat es ja schon angesprochen: ohne Saug- oder Sperrkreise wird das am Ende nicht richtig sauber werden. Das eine oder andere Teilchen mehr wirst du brauchen.

    Auch ein guter Punkt ist das Thema mit der Trennung des HT: die Spitze im Energiefrequenzgang bei 2,5 kHz kommt allein durch den Hochtöner. Wenn du höher trennst, wirst du hier weniger Probleme haben. Gerade in dem Bereich sind unsere Ohren auch sehr empfindlich, weshalb es sich lohnen wird, dieser Stelle ein wenig mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

    Wäre es vllt möglich, dass du die Messungen mal als .ZIP verpackt zur Verfügung stellst?

    Ja, das passt aus meiner Sicht so. Den IHA würde ich persönlich fürs gute Gefühl immer ein wenig mehr füllen, weil dieser dann etwas breitbandiger arbeitet. Ich nehme immer die Füllung aus einem der ganz billigen IKEA Kissen und fülle den IHA dann erstmal locker damit. Dann einfach nochmal ne Hand voll von der Polyesterwatte dazu packen und gut ist. Wie gesagt: eher fürs gute Gefühl als dass ich es jemals nachgemessen hätte oder dergleichen.

    Kenne ich nicht. Am Ende ist es wichtig, dass die Dinger einen vernünftigen Kontakt zwischen Kabel und Buchse herstellen. Dafür kommen zum Beispiel in Laboren mit höchst empfindlichen Gerätschaften Bananenstecker zum Einsatz. Wenn das nicht reicht, dann weiß ich auch nicht.

    In den Lautsprechern verbaue ich übrigens - wie Alex auch - die Hirschmann SEP 2620 Einpressbuchsen. Die gibt es immer mal wieder sehr günstig auf eBay. Auch hier: was fürs Labor reicht, ist für Lautsprecher mehr als ausreichend.

    Meine Lautsprecherkabel habe ich auch selbst konfektioniert. Als Basis habe ich das Cordial CLS 240 verwendet. Es ist von derselben Qualität, wie das SommerCable, nur halb so teuer. Damit es schön aussieht, wurden die Kabel mit einem Geflechtschlauch ummantelt. Was Bananenstecker angeht, greife ich entweder zu denen von Amazon Basics oder zu ähnlichen, günstigen Varianten wie die von Goaycer. Letztere gibt es genau so von anderen Herstellern. Ich denke, die fallen alle vom selben Band in China. Die Stecker nur wegen der Optik, wobei die eigentlich egal ist, da sie hinter dem Verstärker und den Lautsprechern verschwinden. Da reichen eigentlich die ganz einfachen Dinger, die Alex angesprochen hat.

    "Meine" Musik ist eher die elektronische Richtung. Und da sehe ich es ähnlich wie Alex: da muss man sich glaub ich schon ein wenig blöd anstellen, wenn das am Ende nicht klingt. Hier wird mit elektronischen bzw. virtuellen Instrumenten oder auch Samples gearbeitet. Das Meiste ist da von hervorragender Qualität. Klar kann man auch das totkomprimieren und mit Effekten kaputt machen, aber in der Regel ist elektronische Musik nicht schlecht produziert. Von den ganzen "Happy Hardcore" oder "Mainstream Techno"-Sachen mal ganz abgesehen. Das ist einfach auch nur Massenware und nicht besser produziert, als die meisten Pop-Geschichten.

    Ich für meinen Teil sehe bei einer Standbox in der Regel eine Kreuzstrebe, möglichst auf halber Höhe zwischen Deckel und IHA-Brettchen, vor. Bei einem 2,5- oder 3-Weger ist das jedoch meist auf Höhe des untersten Chassis - abhängig natürlich von der Größe der Chassis. Die Kreuzstrebe wandert dann entweder zwischen MT und TT oder unter den TT.

    Soweit ich weiß, hat der Programmierer von BassCADe diese Funktion eingebaut, als er auf den Artikel auf unserer Homepage aufmerksam geworden ist. Damit sollte das mit dem Korrekturfaktor Geschichte sein.

    Ich rechne den IHA in einer Excel-Datei, die mit der Formel von B. Timmermanns arbeitet. Da muss der Korrekturfaktor ebenfalls nicht angewendet werden.

    Trotzdem hat es mich gerade mal interessiert und ich habe mir BassCADe mal eben runtergeladen und darin simuliert:

    19 mm Brettchen

    16 mm Brettchen

    Siehe da: es kommt exakt dasselbe dabei raus, wie ich oben schon mit der Formel von B. Timmermanns gerechnet habe. Ich wusste zwar von der Funktion und bin davon ausgegangen, dass sie gleich rechnet, aber das mal selbst überprüft zu haben ist auch gut ;)

    EDIT: und wie gesagt muss darauf geachtet werden, dass die Innenhöhe zur Berechnung verwendet wird, nicht die Außenhöhe. Wie auch in dem kleinen Schaubild in BassCADe eingezeichnet.

    Ob der IHA oben oder unten platziert wird, ist egal. Wenn die Innenhöhe tatsächlich 1000 mm betragen sollte, dann sind es 170 Hz. Ich nehme aber mal an, dass das die Außenhöhe ist. Bei 19 mm Material beträgt die Innenhöhe 962 mm. Das entspricht einer Frequenz von ca. 178 Hz. Darauf würde ich den IHA auslegen. Durch das Füllen des Volumens mit Polyesterwatte wird der Frequenzbereich, in dem der IHA wirkt, etwas verbreitert. Ob du den IHA nun auf 175 oder 180 Hz abstimmst ist da nicht so wichtig. Ich berechne den IHA auch immer so, dass ein Loch in einem 16 oder 19 mm Brettchen als Port ausreicht.

    Nimmt man jetzt mal deine 60 Liter als Basis, sollte das Volumen des IHA zwischen 6 und 9 Litern liegen. Ich rechne jetzt mal mit 7 Litern. Mit der korrigierten Innenhöhe sind es dann wie gesagt 178 Hz, auf die der IHA gebracht werden sollte. Bei einem 16 mm Brettchen muss das Loch dann 93 mm haben, bei einem 19 mm Brettchen sind es 95 mm.

    Edit: avenue22 war grad schneller. Genau so ist es.

    Auf die TSP "> TSP sollte man auch ohne Abo zugreifen können. Bisher hat Diego die immer im öffentlichen Bereich zur Verfügung gestellt. Hier mal der Link zu dem SB13: klick mich! Leider lässt die Suchfunktion zu wünschen übrig. Man kommt aber über das Menü zu all seinen Chassistests.

    Beim BR-Port kann man immer in etwa sagen: Portfläche = 1/5 Sd. Oder aber auch Chassisgröße in Zoll = Portdurchmesser in cm. Ich wende eher immer das erste Beispiel an, da das in der Regel etwas kleiner ist und bisher zu keinerlei Problemen geführt hat.

    Das LIMP Handbuch sagt dazu:

    Zitat

    Auch bei der Massemethode soll durch Aufbringen einer Zusatzmasse eine Resonanzverschiebung zwischen 20% und 50% erreicht werden. Eine Zusatzmasse in der Größenordnung der Membranmasse MMD führt in etwa zu einer Senkung der Resonanzfrequenz von 30%.

    Man kann sich also grob daran halten: Zuatzmasse = Mms

    Weiter steht im LIMP Handbuch:

    Zitat

    Sollte die Membranmasse nicht bekannt sein, so kann mit nebenstehendem Diagramm eine grobe Abschätzung vorgenommen werden.

    Beispiel: Bei einem 8 Zoll Chassis mit SD = 230 cm2 wird MMD gem. Diagramm zwischen 15 und 50 Gramm betragen. Eine Zusatzmasse von 25 Gramm sollte für den ersten Versuch passen und zu einer auswertbaren Messung führen.

    Und dieses Diagramm ist gemeint:

    Wenn ich mich recht entsinne, gibt LIMP auch einen Hinweis, sollte das Zusatzgewicht nicht zu einer Resonanzverschiebung von mindestens 20% führen.

    Alles wichtige rund um die Ermittlung der TSP "> TSP findest du einmal in unserem "D.A.U.-Talk: TSP "> TSP " und im LIMP Handbuch ab Seite 17.

    Vernünftige Class-D Verstärker sind den klassischen Transistoren in keiner Weise unterlegen. Im Gegenteil: sie sind sogar sehr viel effizienter (Wirkungsgrad ca. 90% vs. ca. 50 - 60% bei Class A/B). Klanglich gibt es keinen Unterschied, sofern es sich wirklich um einen vernünftigen Class-D handelt. Ältere Class-D Amps haben ähnliche Probleme wie Röhrenverstärker: die mochten schwankende Impedanzen nicht besonders. Das gehört aber mittlerweile der Vergangenheit an. Hilft dir das bei der Entscheidung? Wahrscheinlich nicht, aber die wird dir auch keiner abnehmen können ;)

    Geht mir sehr ähnlich. Man könnte mit CAD sicherlich deutlich mehr machen, meine Skills reichen dafür aber nicht aus. Die Schallwand für die verlinkte Anti.DOT ist da schon das höchste der Gefühle, was die Komplexität angeht. Und ich bin mir sicher, dass ich auch dabei einen Haufen Fehler und mir das Leben unnötig schwer gemacht habe.

    Probiere es einfach aus. Das Teil ist ja nun schon gedruckt und dann kann man auch mal das Chassis reinpappen und messen. Der 3D-Druck gehört auch zu meinen Hobbies und ich werde zukünftig auch wieder ein bisschen mehr mit 3D-Druck in der Lautsprecherentwicklung experimentieren.

    Bisher habe ich vor allem mit Waveguides experimentiert. Eines dieser Experimente hat es in eine fertige Entwicklung geschafft: bei meiner Anti.DOT ist die Schallwand komplett gedruckt, inkl. Waveguide für den Hochtöner und schrägen Fasen. Das ist das schöne am 3D-Druck: man kann viel experimentieren und Prototypen sind relativ schnell erstellt.

    Liebe Community,

    seit heute gibt es einen neuen Button im Menü: Heller / Dunkler Modus Umschalten

    Dieser tut genau das, was die Bezeichnung bereits vermuten lässt: ihr könnt damit unabhängig von euren Browsereinstellungen zwischen dem hellen und dunklen Farbschema wechseln.