Beiträge von donhighend

    Im weiteren Verlauf meines Artikels zur LYC habe ich nachträglich eine Impedanzkorrektur für den Lautsprecher veröffentlicht. Die zusätzlich notwendigen Bauteile, die, wie Rouven schon richtig erwähnte, einfach zwischen die Anschlussklemmen eines Lautsprechers geschaltet werden können, sind rot gekennzeichnet. Ebenso sind die Impedanzverläufe ohne und mit Impedanzkorrektur gegenübergestellt.

    Die sehen aber nur dann gut aus, wenn die Schraubenlöcher in der Frontplatte eine Senkung haben, die größer ist als der Schraubenkopf. Die Dinger haben nämlich einen Senkkopf. Das sieht nicht so prall aus, wenn der nicht ganz versenkt wird.

    Bei mir hängt das ein wenig vom Projekt ab. I. a. R. verwende ich schwarze Blechschrauben, die erheblich günstiger sind als die vielerorts zu Mondpreisen angebotenen Lautsprecherschrauben. Momentan benutze ich DIESE SCHRAUBEN. Natürlich muss man davon nicht gleich 1000 Stück kaufen. Ich habe da vor langer Zeit bestellt, weil ich bei etwas über 2 Cent pro Schraube nicht widerstehen konnte. Andernorts gibt es auch kleinere Gebinde, die natürlich einen etwas höheren Stückpreis zur Folge haben.

    Vor dem Einschrauben bohre ich natürlich vor, wie man es bei Holzschrauben auch macht. Die Blechschrauben halten in MDF bombenfest. Warum auch nicht? MDF kann nicht lesen und weiß nicht, dass es Blechschrauben sind. ;)

    Als Dichtband für Chassis benutze ich, wenn überhaupt, einfaches VORLEGEBAND aus dem Installationsbereich. Das gibt es in vielen Breiten und Stärken, und es ist erheblich günstiger als die im DIY Handel angebotenen Lautsprecher Duchtbänder. Das Vorlegeband komprimiert sich auf fast Null, und es kleebt wie Hulle. Besser geht es eigentlich nicht. Ich verwende immer 2-3mm starke Ware.

    Ja, genauso wie Tom es noch einmal veranschaulicht hat, könnte sowas aussehen. Das ist natürlich das ideale Szenario, eine Turnhalle wird dennoch niemand daheim haben. Selbst der manchmal mögliche Zugriff erlaubt kein nachvollziehbares und reproduzierbares Ergebnis.

    Wenn ich aber an meinen Wintergarten denke, könnte ich mir eine rollbare, ggfs. in Teilen steckbare Konstruktion vorstellen, die definierte Maße, wie z. B. den Messabstand immer gleich hält. Auf diese Weise entstünden Messungen, die denen auf unendlicher Schallwand quasi gleichen, und die deswegen in den gängigen Simuprogrammen untereinander kombinierbar sind. Da könnte man zu gegebener Zeit ggfs. überlegen, die zum Download zur Verfügung zu stellen.

    Muss ich mal drüber nachdenken.

    Interessant wäre sowas, wenn die Testschallwand so hoch und breit wie möglich wäre. Wenn dann noch das Volumen dahinter möglichst groß sein könnte, hätte man bei der kurzen Messentfernung quasi die Bedingungen einer unendlichen Schallwand.

    BTW: Ich habe noch die SB Ovalis aus der DAUmino L. Deren [definition='1','0'] TSP "> TSP [/definition] sind übrigens sehr nah am Datenblatt. Im Nahfeld habe ich die zwar nicht gemessen, aber meine gefensterten Messungen zeigen im gültigen Bereich keine Probleme. Sie sind ebenfalls glatter als im Datenblatt.

    Wenn es nur im reine [definition='1','0'] TSP "> TSP [/definition] Messungen geht, müsste doch eigentlich SOWAS reichen. Die in einem Laptop mit getrennten Mic/Kopfhörerbuchsen verbauten Onboard Soundkarten dürften auch nicht besser sein. Es gibt die Teile auch noch billiger. Allerdings habe ich bewusst die verlinkte gewählt, weil der Hersteller/Vertrieb in D sitzt und somit eher eine längerfristige Verfügbarkeit gewährleistet sein sollte.

    Genau, da haben wir uns wahrscheinlich falsch verstanden. Du meintest wohl, dass es um die Möglichkeit zur Ermittlung von [definition='1','0'] TSP "> TSP [/definition] geht, was Tom mit Eröffnung dieses Threads ansprach. Ich ging davon aus, dass du dich auf Toms vorheriges Posting bezogen hast, in dem es auch un den Crosscalc ging.

    Alles gut... :)

    REW bietet ja unter anderem an, die [definition='1','0'] TSP "> TSP [/definition] aus der Verschiebung der Impedanz zu berechnen, wenn diese Verschiebung durch ein geschlossenes Gehäuse erzeugt wurde. Das ist unter REW eine alternative zur Added Mass Methode.

    Voooorsicht!!!

    Bei den von Tom und Rouven genannten Tools "[definition='1','0'] TSP "> TSP [/definition] Check" und "WinISD" geht es nur darum, einen bereits erfassten oder in einem Datenblatt angegebenen [definition='1','0'] TSP "> TSP [/definition] Satz auf seine Konsistenz zu überprüfen. Auch das Enclosure Tool von VituixCAD kann das über die Funktion "Crosscalc". Auch mit Boxsim geht das.

    Die von dir angesprochene Geschichte in REW dient der Messung von [definition='1','0'] TSP "> TSP [/definition] über das Impedanzmodul des Programms. Das gleiche bietet auch LIMP aus dem ARTA Paket.

    Also handelt es sich hier um zwei unterschiedliche Dinge.

    Hier ein Beispiel für [definition='1','0'] TSP "> TSP [/definition] Check. Ich habe die [definition='1','0'] TSP "> TSP [/definition] aus dem Omnes Exclusive 8 (Redcatt 8FHM) Datenbaltt auf der linken Seite des Tools eingegeben. Auf der rechten Seite werden die jeweils korrektren Werte über ein Formelwerk errechnet. Wie man sieht, ist der [definition='1','0'] TSP "> TSP [/definition] Satz aus dem Datenblatt nicht konsistent.

    Hier der Link zum Datenblatt des Chassis: Omnes Exclusive 8 (Redcatt 8FHM)