Beiträge von avenue22

    Hi Alex,

    Danke für deine klaren Ausführungen! Die Ausrichtung des Chassis, wie abgebildet, ist eine top Idee für so beengte Verhältnisse. Die rückseitigen Chassisöffnungen in der Schallwand fräse ich grundsätzlich mit einem 45 Grad Fräser an. Geht ja fix.

    Werde weiterplanen. Bis dahin, highfidele Freuden mit euren Lautsprechern!

    Ansgar

    Hallo,

    kurze Frage:

    ich plane gerade die Umsetzung des Volumens (55 Liter / NBASS 10-20 - Simulation s.o.) in die Gehäusemaße.

    Der NBASS hat folgende Dimensionen:

    Frage: Wieviel cm sollte ich mindestens Platz lassen zwischen Korb und Seitenwand des Gehäuses?

    Korb = 23,25 cm lt. der Bemaßung oben (nur, dass wir uns nicht missverstehen ;))

    Ich frage wegen der häufig zu lesenden "Belüftungsvorteile" durch gewisse Korbstrukturen einiger Chassis; dann wäre ordentlich Platz logischerweise ebenfalls von Vorteil, oder?

    Falls 0,5 cm ausreichend wären, käme ich auf eine Gesamtbreite der Front von 28,05 cm (noch schön schlank)

    cm
    23,25 Chassis Korb
    0,5 Platz
    0,5 Platz
    1,9 MDF Seitenwand
    1,9 MDF Seitenwand
    28,05 CM der Front

    Für eine kurze Antwort wäre ich dankbar :)

    Beste Grüße

    Ansgar

    Guten Morgen zusammen,

    Der NBASS10_20 von Lavoce spielt in einem 55 Liter-Gehäuse f3 bis 47 Hz herunter. Das reicht vollkommen aus - auch für eine "vollmundige" und laute Bassperformance n unserem großen Hörraum (ca. 5x10 m). So habe ich es auch bei der LaGarage in diesem Raum wahrgenommen, ebenfalls bei Alex, als uns sein Kaventsmann vom Sofa geblasen hat ^^... das dürfte also für den Tieftöner passen (55 Liter inklusive IHA):

    Um vorher die oben beschrieben Testmessungen für die beste Anordnung von TMT und HT anfertigen zu können, benötige ich noch das "korrekte" Volumen für den geschlossen spielenden TMT von SICA. Alex sagte, dass ich ihm so 7 oder 8 Liter geben sollte. Wenn ich das in WinISD simuliere (Dibirama-Daten), erhalte ich folgende Werte / Diagramme für die von WinISD vorgeschlagenen 17 Liter und die von Alex gesagten 8 Liter.

    Was meinen die 3-Wege-Erfahrenen: also 8 Liter? Nicht, dass ich Alex Ansage irgendwie anzweifeln möchte, aber vielleicht habe ich mich ja auch verhört. Außerdem können andere die Entwicklung besser nachvollziehen.

    Danke für ein kurzes Feedback! Schönen Samstag, Ansgar

    Sica 6M1.5CS:

    Hi Alex,

    die Idee stammt von unserem kleveren Klaus Kleber ;):thumbup:

    Wenn ich aber ein drehbares Element für HT und TMT (mit gleichem Abstand der runden Chassis-Fräsungen zur Ober und -unterseite) fräse, an das ich eine Verlängerung (in der der gedachte TT sitzen würde) für den unteren Bereich schrauben kann (ebenfalls mit seitlicher Fase), dann dürfte es doch funktionieren?!

    Sorry, ist sprachlich leider etwas kompliziert zu beschreiben...

    Nachtrag: bevor wir uns die Finger wundschreiben, können wir auch über die Industriefräse eben 2 Schallwände aus MDF fräsen...

    Guten Abend an meine Lieblingsentwickler!

    hier kommt ein kleiner Spoiler :).

    In einem Gespräch mit Alex haben wir mein Konzept besprochen, gefeilt und so stimmig gestaltet, wie es in diesem Entwicklungszustand möglich und notwendig ist:

    Knapp 300 € für beide Lautsprecher finde ich für einen 3-Weger sehr moderat! Die Chassis hat natürlich Alex vorgeschlagen. Überlegt und simuliert hatte ich vorher auch schon, aber es ist nur logisch, dass zuerst das Gesamtkonzept stimmig sein sollte. Dann wird auch aus der Chassiswahl eher ein Schuh ;).

    Die Chassis sind bestellt und teilweise bereits geliefert. Allerdings fehlt noch der Kompressionstreiber, der im Januar lieferbar ist.

    In nächsten Schritt werden Schallwände für Testmessungen angefertigt, da man aufgrund vieler Unwägbarkeiten nicht simulieren kann, welche Anordnung von TMT und HT besser ist (d.h. welcher oben sein wird). Wahrscheinlich wird die Testschallwand einfach gedreht und dann gemessen.

    Die Schallwand wird ca. 28 cm breit (Korbgröße NBASS + 2x19mm Multiplex), oberhalb des NBASS wird es Fasen geben, die natürlich auf der Testschallwand ebenfalls sein werden.

    Eine Frage: ich habe spaßeshalber die Hochtöner aus der "Rocky" bestellt und könnte mit diesen Testmessungen machen. Um das unterschiedliche Abstrahlverhalten zu beurteilen dürfte das doch funktionieren, oder? Oder benötige ich für das Horn unbedingt den später verwendeten Kompressionstreiber?

    Beste Grüße und später mehr (TT-Simu etc.).

    Ansgar

    Hi Alex und Wilke,

    ich danke euch sehr für die tollen Ausführungen! Ich hatte mich ja zu Beginn des Lautsprecherbaus ein bisschen in Wellentheorie eingearbeitet und kenne die Berechnungen bzw. habe sie schon mal angewendet. Aber in der Lautsprecherbaupraxis ist es dann doch was anderes (IHA, Ports,...), deswegen meine (korrigierte) Frage!

    Den SB20 habe ich nur als möglichen TT genommen und deswegen nicht so gewissenhaft simuliert, wie ich es sonst immer tue ^^.

    Natürlich komme ich auf eine ähnliche Gehäusegröße:

    Allerdings ist die Chassisauswahl nicht trivial. Ich habe schon einige 8-Zöller von Dibiramas Seite in Erwägung gezogen (z.B. SICA 8E2-1.5CS-8). Wenn alle Parameter passten (FG, Verzerrungen, waterfall... ), dann war die Simu nichts. So auch bei dem SICA.

    Also dauert es noch ein bisschen.

    Euch sage ich Danke und einen schönen Abend!

    Ansgar

    Ich gebe mich geschlagen und vertraue deiner Erfahrung und der des DAU, dass IHAs, korrekt berechnet und bedämpft, unproblematisch sind bzw. die Performance im Bassbereich verbessern. Super, dass du diese Vergleichsmessungen gemacht hast! Die stehende Welle bei ca. 200 Hz ist gut zu sehen.

    Dann werde ich die Gehäuseplanung entsprechend "flexibler" angehen. Aber zuerst schaue ich nochmal nach einem vielleicht passenderen Tieftöner.

    Bester Dank und Gruß! Ansgar

    Ich lasse mal die Hose runter :D

    Mit einem Tag Abstand hätte meine Frage lauten sollen: Ab welcher Frequenz einer stehenden Welle im Gehäuse benötigt man einen IHA?

    Das habe ich in eurem ansonsten tollen Artikel zum IHA nicht gefunden.

    Dibirama kenne und nutze ich natürlich. Eigentlich immer, habe aber dieses Mal Dons Ausführung zu seiner Tristar nicht gut gelesen, dass es nämlich auch Dibiramas Werte benutzt hat. Sorry.

    Zu meinem Volumen: WIN-ISD schlägt knapp 48 Liter vor (mit den Datenblatt TSP - werde ich aber ersetzen):

    Den Vorwiderstand hatte ich bereits auf 0,5 Ohm gesetzt. Gedacht hatte ich mir (jetzt kommt der Fehler =O), dass ich einfach von 48 auf 40 Liter reduziere, was im FG kaum etwas ändert, um so auf den IHA verzichten zu können. Über IHAs habe ich auch schon Negatives gelesen - keine Ahnung, ob das stimmt (sie seien "sogar kontraproduktiv" - Quelle habe ich nicht mehr auf dem Schirm).

    Mir schwebte ein einfaches Bassreflexabteil innerhalb der Standbox vor, so wie der Don es bei der Italian Stallion umgesetzt hat:

    Quelle: Auszug aus Alex Bauplan der Italian Stallion

    Wenn es tatsächlich auf 60 Liter o.ä. hinauslaufen sollte, werde ich wohl nicht um einen IHA herumkommen. Auch nicht schlimm, dann lerne ich das eben...

    Es tut mir leid, dass die Frage nicht so richtig klar herauskam! Die Projektidee an sich steht (2,5- oder 3-Weger mit Waveguide), die Chassis selbst noch nicht zu 100%, da ich am liebsten einen Tieftöner mit gleichem Durchmesser wie der des TMT einsetzen würde (aus ästhetischen Gründen). Ich bin eigentlich noch auf der Suche nach einem 8er, der sowohl als TT, als auch als TMT laut genug und auch in höheren Frequenzen gut spielt. Die entsprechenden Kandidaten sind ja alle schon verbaut: FBASS08, SPH200KE und ich möchte ja nicht immer Konzepte von euch klauen (Alta Voce => LaGarage) :).

    Wenn ich die Frage noch einmal hervorheben darf: Ab welcher Frequenz einer stehenden Welle im Gehäuse benötigt man einen IHA?

    Ansgar

    PS: Danke für die ganzen Hinweise und Simus, Rouven!

    Hallo zusammen,

    ich plane einen 2,5- oder 3-Wege Standlautsprecher mit folgenden Chassis:

    SB20 PFCR 30.8

    SB16 PFCR 25.8

    SICA LP 110.28 im selbstgedruckten Waveguide a la WG-300 -> Durchmesser an TMT angepasst.

    Wenn ich den SB20 als BR simuliere, kommt Folgendes heraus:

    Bei einer Portlänge von 39 cm und ca 10 cm Durchmesser.

    Ich möchte / kann einen IHA vermeiden, wenn ich das Bassabteil mit den folgenden Maßen baue (B: 26 cm H: 54,2 T: 44,4 Außenmaße bei 22mm Multiplex)

    Die erste Höhenmode / stehende Welle (grün) läge hier bei 347 Hz und die Längsmode bei 433 Hz.

    Frage:

    Sind stehende Wellen bei diesen Frequenzen problematisch? Ich weiß, dass ca. 170 Hz (Männerstimmen) schwierig sind und einen IHA erfordern, aber was ist hier notwendig?

    Danke für eure Hilfe!

    Ansgar

    PS: Die Chassisbestückung ist nicht in Stein gemeißelt, vielleicht ändert sich noch was... Aber da ich das Bassabteil grundsätzlich in der Art zu bauen gedenke, würden die Moden ja immer so ähnlich entstehen...

    Danke Klaus!

    Ich habe die Doku noch etwas gerafft und nach Rücksprache mit Alex hinsichtlich des "Entwickleraspektes" ein wenig angepasst.

    Die LaGarage steht zur Zeit gerade auf einem Selbstbau-Sub, wie Klaus K weiß (Visaton TIW 200 XS). Die LaGarage befindet sich etwas näher an der Wand und steht noch etwas fester und ruhiger als auf den Ständern zuvor. Dies bringt im Bassbereich noch mal eine Schüppe - ohne Sub versteht sich. Wenn der Sub ebenfalls läuft, getrennt bei 80 Hz, gibt es ein wirklich mächtiges Klangbild. Getrennt wird durch einen AVR, ganz schlicht, mit einem alten Harman als Endstufe vor den Subs.

    Cheers, Ansgar

    Ha, hier nochmal konkrete Tipps! Danke!

    Ich nutze tatsächlich immer den Klassiker von Metallica "battery" : nach dem Akustik-Intro muss die verzerrte Gitarrenharmonie "richtig" klingen => sehr mitteltonsensibel :)

    Für Stimmen: Queensryche - "The mission" (von der Operation: mindcrime) & "silent lucidity" (sonst musikalisch nicht so meins...)

    Für Bass: Faith no more: "evidence"

    Für Becken-Wiedergabe: Deep Purple - Made in Japan - "Child in time"

    generell mag ich Martin Birch Produktionen: Number of the beast (Maiden), Rising (Rainbow) usw.

    Ich finde, dass auch schlecht produziertes Material von "korrekt" abgestimmten Lautsprechern profitieren sollte. Ansonsten muss man eben an der Anlage nachregeln (Thema: Hörschwelle).

    "Hat irgendwer denn eine Erklärung für die tiefe Senke im Bereich um 300 Hz. Was kann dafür Verantwortlich sein?"

    => eine typische Erklärung für die Senken in diesen FG-Bereichen liefert der Messraum.

    => schau mal nach, ob die Senke bei all deinen Messungen auftaucht (ach, das war ja ein neuer Raum...)

    => bei mir erscheint die Senke immer bei 400 Hz (Messung diagonal durchs Wohn-/ Esszimmer, ca 12 m)

    Nachtrag:
    die "Tiefe" der Senke beeinflusst du durch die Wahl der Spule im TT/TMT-Bereich: wenn die Senke tiefer wird, solltest du nicht höhere mH-Werte wählen.

    Im HT:

    im Signalweg nehme ich häufig schlichte Folienkondensatoren: Jantzen Cross Caps:

    Jantzen Cross Cap
    Jantzen Cross Cap 0,10uF MKP Kondensator gefertigt mit einer Toleranz von +/- 5% und einer Spannungsfestigkeit von 400V. Die Cross Cap Baureihe besticht durch…
    quint-store.com

    im TT:

    hier wähle ich aus Kostengründen generell Elkos und als Spulen 1,00 mm I-Kernspulen mit Kupferdraht. Die theoretische Verzerrungszunahme der Kernspulen, von der unser Elektriker "im Haus" berichtete, ist auch in diesem Artikel von Mundorf zu finden:

    https://www.mundorf.com/audio/de/info/informationen/Spulenkern/

    Ich höre wahrscheinlich keinen Unterschied :)

    Natürlich verliert man 1-2 Dezibel durch den etwas dünneren Draht. Hier muss man dann abwägen (mit Simulation z.B.).

    Wenn ich die "Kaimana" bauen würde, was ich sehr gern täte, wählte ich Luftspulen, für die LYC auch, für meine LaGarage werden es definitiv Kernspulen.

    ZU den Sperr- und Saugkreisen bin ich auf die Meinung der Profis gespannt. Ich würde aber Kernspulen wählen, da es nur Korrekturglieder sind, die nicht im Signalweg liegen (steht auch so im Mundorf-Artikel).

    Weiter so, Kläuschen :)

    Kleines Update zum Vergleich der Weichenlayouts (Don & Rouven):

    für normale Lautstärken bevorzuge ich zur Zeit die des Don. Ich finde daran keinen "Makel", alle Genres werden wirklich toll wiedergegeben.

    Für eine Partybeschallung stelle ich mir Rouvens Version passender vor. Wenn aufgedreht wird, hat sie eventuell einen Vorteil, da im kritsichen Bereich weniger Energie übermittelt wird.

    Das probiere ich aber noch aus, wenn hier keiner Pause macht :)

    Beste Grüße! Ansgar

    PS: Der Baubericht ist für die Osterferien gedacht.

    PS II: Die Weiche des Don kostet bei Quint z.Zt. ca. 110,00 EUR für beide Seiten.

    Hallo zusammen,

    jetzt hatte ich endlich mal die Ruhe die Weichenversion (Nr.2) von Rouven zu stecken.

    Und: "out of the" box macht diese eine sehr gute Figur! Alles da, nichts nervt. Auch bei "storm warning" habe ich keine unangenehmen Klänge vernommen.

    Ich werde die Version noch weiter hören, auch im Vergleich zur Weiche vom Don. Die Unterschiede erscheinen aber marginal; aber das könnte nur ein echter und schnell wechselnder A-B-Vergleich zeigen (mit gleichem Pegel, etc. pp).

    Melde mich. Danke für die Hilfe!:love:

    Ansgar