Beiträge von Low Fidelist

    Ja, da habe ich bisher immer leider zu viel Arbeit investiert!

    Z.B. diese furchtbaren Körbe der Sphis Chassis. Anstatt es irgendwie hinzuwurschteln, habe ich so lange rumgemacht (Oberfräse mit Kopierhülse, Schablone erstellen etc.), bis es einigermaßen gut aussah. Eigentlich werden die ja von hinten montiert, aber dann müsste ich den Aufwand betreiben, die Rückwand öffnen zu können. Außerdem dachte ich, es ist besser von vorne, weil dadurch der SEO etwas nach vorne kommt. Es sind nur 1,5 cm, aber vielleicht braucht man das auch nicht.

    Bei dem Nachbau deiner Yps erging es mir anders. Da habe ich mir so viel Mühe mit dem Gehäusebau gemacht - und dann beim Aufleimen der Front muss ich irgendetwas an der Weiche abgequetscht haben. Jetzt kann ich die eine nur noch mit außenliegender Weiche betreiben. 😥


    Ich werde es jetzt so halten wie du, mit minimalem Aufwand (z.B. Spanplatten anstatt MdF) das Prototypen-Gehäuse erstellen, um die Messdaten einzufangen.

    Danke für die vielen Infos

    Puh, eigentlich solltest du mal ein Buch schreiben! Das würde großen Absatz finden.

    Ok, da ich ja nicht ungerne messe, werde ich das jetzige Gehäuse mit niedrigerer Höhe und anderer Mikrofonpositionierung nochmals durchmessen. So zum Spaß.

    Dann gehts ans neue Gehäuse …Fasen wie jetzt (2,0 x 2,5 cm), MT und HT vertauscht.

    Dauert natürlich..

    Hallo Alex, hallo Rouven,


    vor längerer Zeit hatte ich in unserer Facebook-Gruppe die Frage gestellt, ob man in Arta auch den Frequenzbereich beim Messen einstellen kann (wie bei REW), um den HT untenrum nicht unnötig zu belasten. Die Antworten, die ich damals bekam, deuteten alle in die Richtung, dass das den allermeisten, aktuellen Chassis nichts ausmacht.

    Leider habe ich dadurch zwei Vintage Mitteltöner geschrottet - vielleicht liegt es ja daran, dass alte Chassis vielleicht empfindlicher diesbezüglich sind, oder sie waren sowieso schon am Lebensende.

    Auf jeden Fall hatte Rouven Recht gehabt mit seinem Hinweis, wo das einzustellen ist.

    Nun benutze ich die Funktion immer, um MT und HT vor dem vorzeitigen Aus zu schützen. Und die Funktion ist eigentlich genialer als in REW.

    Man kann in Arta {Periodic Noise / Pink cutoff (Hz)} eine Cut-off Frequenz festlegen, ab der abgeschnitten, beziehungsweise untenrum deutlich weniger Energie zugeführt wird. Das Schöne dabei ist, dass Arta das Ganze wieder zurückrechnet und man erhält dann trotzdem den ganzen Frequenzbereich angezeigt (nicht wie in REW -> nur ab…). Somit kann man nach Herzenslust seine HT messen, ohne nervös zu werden.

    Ich hoffe nicht, dass ich das Manual falsch verstanden habe😊

    Liegt es vielleicht daran?

    Auf jeden Fall werde ich die Messungen mit veränderter Höhe natürlich wiederholen, um den HT etwas niedriger zu bekommen. All die Hinweise für das Mikrofon werde ich auch umsetzen.

    Wenn aber der Einruch bei 2k bleiben sollte, werde ich auf jeden Fall ein neues Gehäuse bauen.

    Hallo Alex,

    gut, dass ich mir noch etwas Zeit gelassen habe. Es wären immerhin 200 € pro Box an Weichenbauteile. Aber ich denke, in der Größenordnung wird es - egal welche Modifikationen noch anstehen - in etwa bleiben.

    Zu den Bildern:

    Mein Raum ist 4,0 x 5,0 Meter in der Fläche und 2,50 in der Höhe. Ich habe die Box so platziert, dass sie mehr oder weniger mittig in die Diagonale des Raumes strahlt. Der Zollstock auf dem Bild ist auf 1Meter ausgeklappt. D.h., der Hochtöner ist genau auf 1,39 Meter Höhe und das Messmikro ebenso auf 1,39 Meter Höhe in genau 1 Meter Abstand. Das Mikro ist genau mittig zur Box ausgerichtet und nicht auf MT und HT (asymmetrische Schallwand-Bestückung).

    Es ist kein finales Gehäuse sondern nur ein Versuchsobjekt - aber leider ist die Front verleimt.

    Ich bin halt davon ausgegangen, dass die „FetteDrei" von (https://winboxsimu.de/reload.html?Boxen17.html) ein vernünftiges Abstrahlverhalten hat. (Bin mir nicht sicher, ob ich diesen Link hier eintragen darf.)

    Ich kann natürlich das Ganze noch einmal neu aufbauen, so wie du vorgeschlagen hast.

    Aber messen kann ich halt leider nur so, wie es mein Raum zulässt. Vielleicht könnte ich auf 70 cm gehen (dann -3 dB), falls das etwas bringt.


    Gemessen habe ich alle Chassis mit der gleichen Verstärkung, selbst die Nahfeldmessung konnte ich ohne Übersteuern so aufzeichnen.

    Vielen Dank für die zahlreichen Infos! Ich werde mich auf jeden Fall in dieses Projekt weiter eingraben, da ich es ja selber lernen möchte und nicht „nur“ nachbauen.

    Eine Frage noch: hast du das komplett ohne den Optimizer gemacht? Rein rechnerisch die -6dB an den Übergangsfrequenzen zu erreichen, geht doch damit immer korrekt (wenn man ihn bedienen kann🥲). Also zumindest in BoxSim.

    Vielen Dank an dich Rouven für die Erklärungen und Alex für die ehrlichen Antworten. Dann muss ich wohl noch etwas geduldig bleiben.

    Beim Messen kann man zwar auch viele Fehler machen, aber für mich ist das Design der Weiche die allergrößte Hürde.

    In der Holz-Werkstatt Gehäuse bauen (also natürlich je nach Anspruch), oder ein bisschen Löten ist meiner Meinung nach der viel leichtere Teil im Vergleich zur Weichenentwicklung.

    Bei BoxSim ist der Optimizer viel eingängiger für mich, als der von VituixCAD. Klar, der kann keine Winkelmessungen verarbeiten und ist halt sonst auch aus einer anderen Zeit.

    Bin begeistert, welchen Funktionsumfang (Tools) VituixCAD bietet.

    Wir könnten ja diesen Thread offen lassen, wenn jemand (auch ich) mal eine spezielle Frage zu VituixCAD hat.

    Hallo zusammen,

    nach den letzten Erfahrungen, die ich mit meinem Projekt gesammelt habe, kommt bei mir die Ernüchterung auf, dass ich dringend Nachhilfe in VituixCAD benötige! Da das hier noch kein Thema war, hoffe ich, dass ich nicht der Einzige bin, der das benötigt.

    Nachdem mir Rouven eine Weiche in wenigen Minuten mit VituixCAD erstellt hat, mit der ich schon seit Wochen herumspiele und nichts Vernünftiges dabei herauskam, dachte ich, dass das hier ein Thema werden könnte.

    Im Netz und in der allgemeinen Beschreibung von VituixCAD gibt es viele Informationen. Allerdings kommt mir das so vor, als ob man mehrere Monate damit verbringen muss, um sich seinen eigenen (richtigen) Leitfaden zusammenzustellen.

    Ist hier jemand in der Lage, ein mehr oder weniger grobes Kochrezept für die Vorgehensweise einer Weichenentwicklung niederzuschreiben, die über das original Manuel hinausgeht?

    Auf der Seite Winboxsimu.de z.B., wird die Weichenentwicklung für eine Box Schritt für Schritt besprochen. Aber das kann man so für sein eigenes Projekt mit VituixCAD nicht umsetzen.

    Z.B. bei einem 3Wegerich:

    Alle 3 Chassis im Weichenplan anlegen oder jedes einzelne separat durch-simulieren?

    Oder z.B. die Impedanzkorrektur für den TT anlegen (falls nötig), sobald man aber den MT dazu nimmt, ist die ganze Korrektur wieder dahin!

    Oder aber, legt man von vornherein alle Weichenbauteile an (von denen man meint, sie wären richtig) und lässt den Rest den Optimizer machen?

    Selbst der Optimizer wäre ein eigenes Kapitel wert.

    Ich meine jetzt nicht sämtliche Vorarbeiten bezüglich Treiberauswahl, Schallwand-Geometrie, Übergangsfrequenzen etc., etc. und was man sonst noch so alles benötigt, sondern "lediglich" die Vorgehensweise -Schritt für Schritt - die Entwicklung einer Weiche mit VituixCAD.

    Kochrezept? oder Quatsch?

    Also - da kann ich nur Chapeau sagen‼️

    Da kommt dann natürlich schon „etwas“ Frust auf. Ich mache da seit Wochen rum und du „klopfst“ es kurz in VituixCAD rein und…. fertig.

    Da muss ich jetzt leider einen neuen Thread aufmachen.

    Verrätst du mir auch, in groben Schritten, wie man zu diesen Werten kommt?

    Im Voraus schon einmal vielen Dank!

    Meine Idee dahinter war, dass ich Dank eines Vintage TT einen etwas (lauteren)Sprecher verwirklichen wollte. Nach langer Suche, kam mir dann der Monacor MSH-116/4 am geeignetsten vor. Aber vielleicht ist er doch nicht laut genug.

    Anbei die Nahfeldmessung (bin mir nicht sicher, ob ich exakt die richtige Lautstärke einhalten konnte, wie bei all den vorherigen Messungen.

    Zusätzlich noch meine 0° Kalibrierdatei von HBH für das MM1.

    Gib deinem Schutzengel genügend Zeit dir zu folgen :saint: :)

    Das mit der Lautstärker von MT und HT ist genau mein Problem. Dachte, dass ich ohne R auskommen würde.

    Da ich mir keine komplett neue Entwicklung zutraute, habe ich extra auf die FetteDrei von Winboxsimu zurückgegriffen. Ich bin davon ausgegangen, dass - zumindest der Monacor MT, sich deswegen vorbildlich verhalten würde. Das Gehäuse und Innengehäuse für den MT entspricht exakt dem Original-Bauplan. Ebenso HT und TT.

    Anbei meine gesamten Messungen:

    Danke für deine erste Reaktion!

    Ich habe alle Winkelmessungen (– und +, da nicht symmetrische Bestückung) semi-zweikanalig durchgeführt und ausschließlich von immer der gleichen Position (Höhe HT) gemessen. Impedanzmessung habe ich auch von den Chassis gemacht und habe mich in beiden Simmulationsprogrammen (BoxSim und VituxCAD) versucht. Leider kam bis jetzt nur Unbrauchbares heraus.

    Ich war der Meinung, dass „alte Hasen“ schon mit den 3 Axenfrequenzgängen sehen könnten, ob man den Dreien gut zureden kann, um zusammenzuarbeiten.

    Ich werde auf jeden Fall alle RAW-Daten hochladen, falls sich jemand das mal anschauen möchte.

    Ja, Rentenalter, aber ich bin halt leider seit ca 55 Jahren infiziert und es ist für mich kein Negativstress, sondern positiver Stress. Es lässt mich halt nicht los - leider!!😊

    Hallo zusammen,

    nach dem kurzen Vorstellungs-Thread möchte ich hier nun meinen ersten 3-Wegerich ([definition='3','0']CB[/definition])vorstellen – „MeineFetteDrei“. Es kann natürlich sein, dass aus der Startphase nur ein Rohrkrepierer wird.

    Anbei nun die ersten Eindrücke von meinem Prototyp. Vielleicht genügt den Versierten unter uns ein kurzer Blick auf die unbeschalteten Einzelmessungen, um zu sagen, dass das Murks ist. Wenn nicht, dann kann ich gerne meine RAW-Daten der Messungen, TSPs, Mic Kalibrierdatei etc. hochladen.


    Mein Mess-Setup besteht aus einem Beyer MM1 (von HSB kalibriert), einem Focusrite Scarlett 2i2 3rd Gen, Arta und einem A/B Stereoverstärker von Teac. Drehteller für Winkelmessungen (z.Z. leider nur bis +- 45°).