Beiträge von Low Fidelist

    Hallo Alex,

    recht herzlichen Dank für deine Arbeit und die Professionalität, die dahinter steckt.

    Als Nächstes werde ich mal die Bauteile besorgen, die Weiche stecken und Durchmessen.

    Ich bin gespannt 🤩 🤩 .

    Hallo Alex,

    ja, mit den Nahfeldmessungen stimmt etwas nicht.

    Die Maße sind folgt:

    Breite = 32,0 cm

    Höhe = 54,0 cm

    Fasen = 27 mm

    Chassis-Orte gemessen von unten:

    TT = 16,5 cm

    HT DT-25N = 36,0 cm

    MT MSH 116/4 = 46,0 cm

    Hallo Alex,

    mit der Sache auf „der linken Seite“ habe ich mich auf deinen Post vom 27. Juli 23 bezogen. Der HT startet bei mir halt nicht reproduzierbar an der gleichen Stelle am linken Rand. Rouven hatte gemeint, dass er deswegen einmal bei Ivo Mateljan (ARTA-Entwickler) nachfragen wollte. Deswegen habe ich (aber nur beim HT) mehrere Messungen bei jedem Winkel gemacht und dann die am besten passende ausgesucht, damit die Kurven am linken Rand in einer Nähe sind. Im Bereich von 200 Hz bis 20000 Hz sind sie sowieso alle deckungsgleich.

    Ok, werde das nächste Mal alle Daten in einem Ordner ablegen. Das gesamte VituixCAD Projekt (12-c-1.vxp) liegt übrigens im Unterordner VCAD.

    Es hat mal wieder etwas länger gedauert – hallo Alex, hallo Rouven,

    mich würde es freuen, wenn ihr bitte noch einmal auf meine Daten und mein erstes, selbsterstelltes VCAD-Projekt schauen könntet.

    Folgende Veränderungen habe ich jetzt in meine FetteDrei einfließen lassen:

    Schallwandbreite 32 cm (Höhe = 54 cm), wegen der 27 mm Fasen.

    Anderer Hochtöner: Monacor DT-25N (der Seas hat mir in dieser Schallwand nicht gefallen).

    Bei allen Messungen habe ich darauf geachtet, dass sie auf der linken Seite (?!) mehr oder weniger auf der gleichen Höhe sind. D.h., beim HT musste ich viele, viele Wiederholungsmessungen machen, bis mir die richtige Messung gefallen hat.

    Der höhere Schalldruck vom TT (Rouven) kommt vielleicht von der breiteren Schallwand (vorher 27 cm, jetzt 32cm).

    Ich habe auch gleich mein erstes VituixCAD-Projekt erstellt (bitte etwas Nachsicht). Bei den Übergangsfrequenzen habe ich versucht, einigermaßen symmetrisch zu bleiben, und den -6 dB-Punkt zu treffen.

    DREI FRAGEN stellen sich nun für mich:

    • Wie kann man den Widerstand (überhaupt in der Region um 4kHz = 0,9 Ohm) erhöhen und gleichzeitig nicht zu viel Wirkungsgrad verlieren?
    • Um 4614Hz ist der 15° Winkel etwas lauter als der 00° Grad. Kann man das per Weiche verändern oder geht das nur über die Schallwand-Geometrie?
    • Da ich immer noch nicht mit VCAD fehlerfrei das Merging vom TT hinbekomme, habe ich einfach die Fernfeldmessungen für den TT benutzt. Ich nehme an, dass das aber keinen Einfluss auf den Rest der Simulation hat. Oder liege ich da falsch?

    Sollte die Weiche eine Katastrophe sein, nur raus damit!

    Im Voraus vielen Dank…

    Hallo Alex, hallo Rouven,

    ich bräuchte einmal etwas Nachhilfe von Euch, ob dieses Projekt noch Aussicht auf Erfolg hat.

    Hier noch einmal ein kurzer Überblick:

    Hatte zum Schluss die Schallwandbreite auf 32 cm erhöht, um zwei seitlich 2,7 cm breite lineare Fasen anzubringen. MT oben, HT in der Mitte.

    Für mich sehen die Messungen unbefriedigend aus. Der MT sieht gut aus und ich würde ihn wegen der einsetzenden Bündelung bei ca. 3500 Hz trennen. Den TT würde ich zwischen 350 und 400 Hz aus dem Rennen nehmen.

    Aber der HT gefällt mir gar nicht. Aufgrund der Bündelung müsste er bei ca. 3500 Hz getrennt werden. Aber so wie der Schalldruck verläuft ist er erst ab 5000 Hz richtig einzubinden.

    Außerdem finde ich, dass der HT und der MT viel zu leise sind, um mit dem TT mitzuhalten. Waren die Beiden schon von vornherein die falsche Wahl?

    Vielleicht sehe ich das aber total falsch und deswegen bräuchte ich mal euren fachlichen Input. Die Übersichts-Screenshots sind beigefügt.

    Hintergrund ist nämlich, dass ich bei den ganzen Messungen mit dem „linken Rand“ den HT geschrottet habe. Sollten die Messergebnisse zu keinem brauchbaren Ergebnis führen, dann brauche ich auch keine neuen HT kaufen. Habe auf jeden Fall alle Daten im Kasten, falls die Screenshots für eine Aussage nicht ausreichen.

    Hallo Rouven,

    zu den Handhabungen mit Arta ist mir noch folgendes aufgefallen und ich nehme an, dass es sich um zwei kleine Bugs handelt.

    • Sobald man File/New klickt, sollte der Arbeitsspeicher von allen Daten in Arta geleert sein. Leider sind die vorher gespeicherten Overlays immer noch vorhanden. Das ist jetzt kein Beinbruch – es sind ja nur zwei Klicks und das Programm ist geschlossen und wieder geöffnet.
    • Bei der Nutzung der Overlay-Funktion stimmt auf jeden Fall etwas nicht. Wenn man Arta startet und die erste Messung als *.pir speichert, sollte der Name im Overlaymenü übernommen werden „Set as Overlay“. Deswegen braucht man auch hier nicht noch einmal im Overlay den Namen neu einzugeben. Leider verhält sich Arta hier gerade wie es lustig ist. Manchmal übernimmt es den Namen, manchmal auch nicht. Wenn es aber den Namen bei der ersten Messung richtig übernimmt, dann wird immer dieser erste Name, der als *.pir gespeichert wurde, immer im Overlaymenü für jede weitere Messung übernommen. D.h., wenn die erste Messung im Overlaymenü z.B. als „HT_deg+00“ erscheint, werden alle weiteren Winkelmessungen (obwohl vorher als +15, +30 etc gespeichert) im Overlaymenü als „HT_deg+00“ angezeigt. Ich habe halt bisher immer mit Doppelklick auf den Namen, die letzten zwei Ziffern geändert (15, 30, 45 etc.).

    Das mit den Messungen der Übereinstimmungen am linken Rand (hatte @Alex erwähnt) habe ich jetzt auch einmal intensiver untersucht.

    Bei mir gibt es Abweichungen immer nur beim HT. Unbenommen davon sind MT und TT. Wenn ich mehrere Messungen (10 und mehr) von ein und demselben Winkel aufzeichne, dann ist es ein Glücksspiel, wenn zwei Messungen am linken Rand sich mehr oder weniger gleichen.

    Da es immer nur den HT betrifft, hatte ich sämtliche Messungen mit verschiedenen Samplingraten (88,2, 96, u. 192 kHz) durchgeführt. Leider alle mit demselben Ergebnis. Zu guter Letzt wollte ich noch die 5V Versorgungsspannung meines Focusrite mit einem Aqvox Ultra-Low-Noise Linear Netzteil aus dem Notebook umgehen - scheiterte dann aber an den falschen USB-Adaptern.

    Falls du einen guten „Draht“ zu Ivo Mateljan hast, erfahren wir vielleicht Näheres. 

    Hallo zusammen,

    vielleicht habe ich die ganze Zeit etwas übersehen, aber ich exportiere meine Daten immer in einem Rutsch.

    Nach der ersten Messung setzte ich das Gate und speichere dieses als Overlay ab. Dann gehe ich direkt aus dem Overlay Menü zum Button „Record“, um die nächste Messung mit dem gleichen Gate aufzunehmen.

    Wenn ich alle Overlays (SPL + Phase) im Kasten habe

    exportiere ich alle in einem Rutsch als ASCI II in den Destination-Folder


    oder bin ich auf dem Holzweg?

    Hallo Alex,

    vielen, vielen Dank für all die nützlichen Tipps! Ich wusste z.B. nicht, dass die Kurven am linken Rand möglichst auf identischer Höhe beginnen sollen. Ich dachte immer, dass das mehr oder weniger egal sei, da das Chassis ja eh nicht in diesem Bereich arbeiten soll. Aber die Phase – das leuchtet ein.

    Das mit dem Achsendrehpunkt kann ich mehr oder weniger ausschließen, da ich die Schallwand mit einer Art Maurer-Senklot penibelst über dem Drehpunkt ausrichte. Aber auch das werde ich nochmals überprüfen.

    Es bereitet einem doch deutlich mehr Aufwand, genaue und verlässliche Messungen im Kasten (PC) zu haben, als ich dachte.

    Soweit vielen Dank und

    VG

    Hallo Alex, hallo Rouven,

    ich bräuchte bitte noch einmal eure Hilfe. Lohnt es sich, jetzt mit dem finalen Gehäusebau zu beginnen oder besser nicht?

    Nachdem ich nun wieder den MT nach oben und den HT darunter platziert habe, konnte ich jetzt die Messungen vergleichen. Eine 2,5 cm breite lineare Fase hatte zur Folge, dass ich die Gehäusebreite von 27 cm auf 32 cm erhöhen musste. Zur Vereinfachung habe ich euch mal 4 Screenshots von den Messungen der unbeschalteten Chassis angefertigt.

    Für mich sieht das Verhalten des MT fast besser aus, wenn er unterhalb des HT sitzt..?..

    Bild 1 = MT unten (Schallwandbreite 27 cm mit schräger 30° Fase)

    Bild 2 = MT oben (Schallwandbreite 32 cm mit linearer 2,5 cm, 45° Fase)

    Bild 3 = HT oben (Schallwandbreite 27 cm mit schräger 30° Fase)

    Bild 4 = HT unten (Schallwandbreite 32 cm mit linearer 2,5 cm, 45° Fase)

    Maße Schallwand und Chassis:

    Schallwandbreite erhöht auf 32 cm

    Schallwandhöhe 53 cm

    Maßangaben gemessen Ursprung links unten.

    45° Fase mit 2,5 cm Kantenlänge und 3,5 cm Länge der Schräge. Insgesamt 32 cm Breite.

    MT wieder oben, Höhe = 45,0 cm

    HT, Höhe = 33,2 cm

    Chassis-Mitte = 16 cm

    Schon im Voraus herzlichen Dank und

    vG Dietmar

    Hallo Alex,

    die Hoffnung stirbt zuletzt!

    Zunächst einmal ganz herzlichen Dank für deine sehr ausführlichen und detaillierten Erklärungen!!

    Erst einmal werde ich mir deine Infos „sacken“ lassen und dann wird sich bestimmt ein neuer, gangbarer Weg auftun. Ich denke, dass ich nochmals die Variante mit MT oben in Angriff nehmen werde - mal sehen.

    Mein „Popometer“ ist in diesem Metier leider noch ziemlich unterentwickelt. Ich arbeite daran😊.

    Ganz, ganz vielen Dank!

    Hallo zusammen,

    leider komme ich bei meinem Projekt nicht so richtig weiter.

    Zunächst habe ich eine Schallwand konstruiert, mit der man einigermaßen reproduzierbare Fasenwinkel messen kann. Front hat natürlich die gleichen Masse (27 cm x 53 cm) nur ohne TT. War mir nicht sicher, inwieweit der MT auf die Fase reagiert, also habe ich ihm ein eigenes Gehäuse – mit dem gleichen Volumen – spendiert (wie in der FettenDrei). Zusätzlich habe ich noch verifiziert, ob Seitenwände auch einen Einfluss auf die Messergebnisse haben (zumindest beim MT).

    Alles in allem, habe ich viele Messdaten erstellt, ohne einen wirklichen Nutzen daraus ziehen zu können. Um einen einigermaßen Gesamtüberblick zu erhalten, habe ich die Arta-Messdaten in REW importiert, da hier für mich die Darstellung aller Daten etwas eleganter ist.

    Wenn ich mir nun Daten getrennt von MT und HT von z.B. 0° Fase und 30° Fase übereinanderlege, kann ich keine gravierenden Unterschiede erkennen. Ich habe natürlich den HT wieder oben platziert, damit ich die Fase nah an den HT heranführen konnte (siehe Bilder).

    Habt Ihr noch eine Idee oder soll ich das ganze Projekt erst einmal verwerfen oder zurückstellen?

    Werde versuchen die aufgenommenen Daten hochzuladen…

    Danke im Voraus

    Hallo zusammen,

    vielleicht kann mir hierbei jemand helfen, bevor ich zu viel MdF-Ausschuss produziere?

    Bei meinem Projekt „MeineFetteDrei“ hatte ich mehrere HT/MT Anordnungen auf der Schallwand, die zu unterschiedlichen Ergebnissen geführt haben. Angefangen bei einer asymmetrischen Anordnung bin ich dann (nach Vorschlag von Alex) zu der Anordnung MT oben, HT in der Mitte übergangen. Das hat zu deutliche besserem Abstrahlverhalten des MT geführt. Leider haben meine angebrachten symmetrische Fasen dann wiederum zu schlechten HT-Ergebnissen geführt.

    Jetzt zu meiner Frage:

    Wenn man die Fasen so nah wie möglich an den HT führen soll, bietet sich (in meinem Fall siehe Bilder) wieder die Anordnung HT oben und MT in der Mitte an. Aber in welchem Winkel???

    Laut Heißmann Acoustics gibt es keine generelle Winkelempfehlung - nur, dass < 20° und > 40° weniger sinnvoll sind. Ein Simulationsprogramm für trapezförmige Fasen gibt es meines Wissens nicht.

    Irgendwelche Vorschläge?

    wenn ich mir die FG so ansehe, dann verhält sich der MT vorbildlich, aber der HT leider nicht. Werde nun neue Schallwände mit anderen Fasen ausprobieren! Mal sehen, was dabei herauskommt (ohne den MT zu sehr in Mitleidenschaft zu ziehen). ...

    Hallo liebes Team,

    es hat etwas gedauert (Gesundheit…), aber jetzt habe ich ein paar weitere Messungen eingefangen.

    Zunächst habe ich einen neuen Drehteller gebaut (durch die von Euch gezeigten Varianten inspiriert) und schließlich konnte ich noch einige verschiedene Schallwände ausprobieren (was für eine Arbeit ☹).

    Schließlich habe ich noch Alex‘ Vorschlag gebaut (MT oben, HT in der Mitte), mit dem ich jetzt auch die finalen Messungen gemacht habe.

    Allerdings bin ich mir nicht sicher, welchen Einfluss meine so nicht „gewollte Fase“ hat (siehe rote Pfeile).


    Die Messungen wurden folgendermaßen durchgeführt:

    Der HT (in der Mitte) ist exakt auf 124 cm Höhe (Raumhöhe 250 cm), ebenso das Mic auf HT-Höhe 124 cm positioniert.


    Es tun sich aber leider wieder unzählige Fragen auf, an denen ich immer wieder hängen bleibe.

    Wenn man nun die einzelnen Stichpunkte aus dem Manual von Arta und der genauen Beschreibung von VituixCAD (für die Vorgehensweise mit Arta) extrahiert, habe ich folgende Fragen:

    • Laut Beschreibung (Kimmo Saunisto 2021-04-30) kann man TT Nahfeldmessungen nur mit Sweep und nicht mit Periodic Noise aufnehmen (leuchtet mir auch ein). MT und HT zeichne ich aber mit Periodic Noise auf (Angst vor Zerstörung der HT).
    • Wie füttert Ihr VCAD mit den TT-Daten? Nehmt Ihr nur den Achsen-FG und erstellt Ihr dann mit dem Diffraction-Tool die winkelgewichteten FGs? Oder nehmt Ihr nur den Achsen-FG (3 Wege, 10“, Trennung ca. 350 Hz), da sowieso noch keine nennenswerte Bündelung in diesem Bereich stattfindet?
    • Erstellt Ihr alle Daten für VCAD mit dem Tool „Convert IR to FR“ oder stellt Ihr alles aus Arta zur Verfügung?
    • Merger-Tool☹: komme damit einfach nicht zurecht!

    Kann man unterschiedliche Aufnahmevarianten (TT zu MT bzw. HT) mischen (Periodic Noise und Sweep), ohne Phasenprobleme zu bekommen?

    Kimmo schreibt (in Fett), dass der Outputpegel bei Fernfeld auf 0 dB und -20 dB bei der Nahfeldmessung eingestellt werden muss. Ich habe beide Messungen mit 0 dB ausgeführt, da mein Interface keine Übersteuerung angezeigt hat.

    Wenn ich mit Arta merge, habe ich einen großen Absatz in der Phase – egal bei welcher Frequenz. Front = Breite 27 cm, Länge 53 cm, TT Radius 10,25 cm.

    Abstand Mic TT ist 107,09 cm und Abstand Mic HT ist 99,22 cm.

    Bei der Skalierungsformel in Arta „a/2r“ habe ich notgedrungen zwei Möglichkeiten: Entweder 10.25/(2*99.22) oder 10.25/(2*107.09). Bei einem Breitbänder, wie im Manual beschrieben, ist das eindeutig. Aber bei einem 3-Weger ist der TT halt deutlich weiter weg als der HT. Was ist hier richtig?


    Ich lade mal meine Daten hoch, damit Ihr mal einen Blick riskieren könnt.

    @Alex,@Rouven, wenn Ihr mal – ohne großen Aufwand – kurz draufschauen würdet, um mir zu sagen, ob ich besser die Finger davon lassen soll oder nicht. Nur ehrlich raus damit. Oder wenn das Problem der TT ist, dann vielleicht ein Vorschlag für einen alternativen TT (geschl. 32 Ltr).

    Kann man zumindest mit der Kombination aus HT und MT auf dieser Schallwand etwas anfangen?

    Vielleicht ist das ja etwas für das berühmte „Sommerloch“ 😊

    LG

    Dietmar