Die sollten baugleich sein. Leider neigen AMT zu recht großen Toleranzen.
Beiträge von donhighend
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Bei mir ging die Behringer einwandfrei, bis auf die Tatsache, dass ich dauernd an dieses Lautstärkereglerchen gekommen bin und dadurch der Pegel nicht stimmte. Das könnte man mit einem Tropfen Heißkleber reversibel fixieren. Ansonsten lief die bei mir. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass ich von Problemen gelesen habe...
Ne M-Audio Transit ist 15-20 Jahre alt. Die bekommst du nicht mehr.
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Jo, das war es wohl. Sicher bin ich mir aber nicht. Jedenfalls hatte ich was im Kopf. Die Frage ist, ob man sich das antun muss. Ich hatte das Ding mal und inzwischen wurde es an Mat weitergegeben. Mich hat genervt, dass man bei Unachtsamkeit ständig das kleine Lautstärkerädchen verstellt hat. Das kann man aber mit einem Tropfen Heißklebepampe fixieren. An andere Probleme erinnere ich mich selbst auch nicht.
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Oh, dass beim Dayton ein Korrekturfile "dabei" ist, wusste ich nicht. Tolle Sache...
Nee, es ging um die UCA. Irgendwas mir Rauschabstand, oder zu wenig Pegel. In den Foren ging irgendwas um. Leider weiß ich nicht mehr genau, was es war.
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Wie gesagt, REW funktioniert auch einwandfrei. Probiere einfach, womit du besser klarkommst...
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Rouven hatte das oben schonmal genannt. Es ist das Sonarworks SoundID Ref Measurement Mic. Mit 75,- Euro ist Thomann derzeit der günstigste Anbieter dafür.
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Alles richtig erkannt. Beachte aber bitte, dass du für die preiswerteren Mikros, wie ECM 8000 oder EMM-6 ein Korrekturfile benötigst, welches ihren nicht ganz linearen Frequenzgang korrigiert. Das kannst du z. B. bei HiFi-Selbstbau in Köln zum Preis von 25,- Euro anfertigen lassen. Dafür musst du das Mikrofon dorthin senden. Wenn du das Porto hinzurechnest, ist die Preisdifferenz zum Sonarworks Mikrofon dahin. Zum Sonarworks wird ein Korrekturfile mitgeliefert.
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Klar geht das auch mit REW. Es ist aber lästiger, und man muss eben bei ARTA nix abziehen und wieder dazu addieren. Die Messung mit angepasster Lautstärke bei dennoch korrekt angezeigtem Pegel ist für mich ein unschlagbares Argument. Natürlich steht es jedem frei, REW oder etwas noch anderes zu verwenden. Man kann auch mit Carma messen, wobei ich zu dessen Funktionsumfang gar nichts sagen kann. Clio ist natürlich am einfachsten zu handhaben, aber es ist eben eine Investition, die sich imho nur lohnt, wenn man dauerhaft entwickeln möchte. Mich hat bislang die Tatsache abgehalten, dass man immer mit vollem Pegel misst.
Wie dem auch sei, die Entscheidung muss Christoph alleine fällen.
Es bleiben wohl REW, ARTA und ggfs. Carma als kostenfreie Softwarelösungen übrig. Ggfs. gibt's auch noch andere.
Mit dem Sonarworks Mikrofon und der Behringer kann man leben, wobei es bei der Behringer irgendwas gab, das nicht so ganz perfekt war. Ich weiß nicht, was es war. Vielleicht findet google was dazu. Als Mic-VV hat sich der MPA-102 von IMG Stageline/Monacor etabliert. Er ist sehr gut handhabbar. Wichtig ist, dass es ein Mic-VV mit Phantomspannung für das Mikrofon ist. Es werden diverse preiswertere angeboten, über deren Qualität wir leider nichts sagen können.
Das Paket aus Sonarworks Mikrofon, Behringer Soundkarte und Monacor MPA-102 kostet rund 200,- Euro, wovon die Hälfte auf den MPA-102 fällt. Mit dem No Name M-20 lassen sich also rund 75,- Euronen sparen, wenn du ihn aus China beziehst. Da würde ich eher bei Amazon ein paar Euro mehr zahlen, um das Teil bei Nichtgefallen zurückschicken zu können.
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Leider ist das, was du dir als Equipment ausgedacht hast, in meinen Augen das Worst Case Szenario.
REW bietet grundsätzlich nahezu vollumfänglich, was man von moderner Messsoftware erwartet. Leider fehlt ihr aber im Vergleich mit ARTA ein wichtigiges Feature. Genau das würde aber den Umgang mit den erzeugten Messung deutlich erleichtern. Ich versuche, das an einem Beispiel zu skizzieren. Stell dir vor, du fertigst Messungen im Fernfeld an. Dazu stellst du einen geeigneten Pegel ein. Nachdem du die Fernfeldmessungen eingefangen hast, möchtest du Nahfeld- und Portmessungen anfertigen, die du später mit den Fernfeldmessungen zusammenfügst. Mit einem solchen Merging erhält man einen vom Bass bis zu Hochton kompletten Frequenzgang, der sich leider nicht mit einer einzigen Messung erzielen lässt. Damit bei einer Nahfeldmessung deine Software nicht übersteuert, musst du den Pegel reduzieren. Bei der Nahfeldmessung wird ein höherer Pegel als bei der Fernfeldmessung erzeugt, da der Weg zum MIkrofon kürzer ist. So weit, so gut. Man weiß, dass der Pegelunterschied zwischen Nah- und Fernfeldmessung im Bereich von 30dB liegt. Das muss man beim Merging zueinander skalieren. Dafür gibt es Software, mit der sich das recht komfortabel erledigen lässt. Dafür muss jedoch die Verhältnismäßigkeit zwischen den Nah- und Fernfeldmessungen bekannt sein. Hier kommt nun der Unterschied von REW und ARTA ins Spiel. Während bei REW jede Veränderung am Lautstärkesteller des Amp zu einem anderen Pegel im Messdiagramm führt, zeigt ARTA bei korretem zweikanaligen Aufbau immer den korrekten Kennschalldruck des Lautsprechers an. Das heißt, dass bei einer Fernfeldmessung mit ARTA immer z. B. 87,4dB angezeigt werden, egal ob du in Flüsterlautstärke, oder mit Konzertlautstärke misst. Die Folge ist, dass bei einer Nahfeldmessung der erhöhte angezeigte Pegel lediglich durch die kurze Messdistanz bedingt ist, und genau das kann über Formeln oder Software einfach zueinander skaliert werden. Bei REW hingegen muss man zusätzlich noch den tatsächlichen Pegelunterschied ausgleichen, den man durch das Reduzieren des Messpegels bei der Nahfeldmessung verursacht. Den Wert der Pegelreduzierung kann man aber nur schätzen oder sonstwie hinfummeln.
Das ist der Grund, warum REW für mich niemals in Frage gekommen ist, und weshalb ich überzeugter ARTA User bin. ARTA wird nach wie vor zum Download angeboten. Lediglich Lizenzen werden nicht mehr verkauft. Das ist aber nicht schlimm, denn ARTA funktioniert auch ohne eine solche nahezu im vollen Umfang. Es ist lediglich nicht möglich, die Messungen (.pir Format) abzuspeichern, um sie zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal in ARTA zu laden. Das ist aber auch nicht nötig, denn ein Export der Messung im .txt oder .frd Format zur Verwendung in einem Simu-Programm ist möglich.
All das nützt aber nichts, wenn du dich für eines dieser schön einfach handhabbaren USB Mikrofone wie UMIK oder Dayton UMM-6 entscheidest. Die Dinger sind alle nicht dazu geeignet, zweikanalige Messungen anzufertigen, die für eine korrekte Funktion eines Simuprogramms notwendig sind. Die dafür zwingend notwendige Phaseninformation wird mit diesen Mikrofonen bei einkanaliger Messung nicht erfasst. Der Fairness halber muss man aber sagen, dass auch mit diesen Mikrofonen eine Phaseninformation generiert werden kann. Dazu ist aber bei der Messung ein zweiter Lautsprecher nötig, der irgendwo im Raum stehen muss, und der dann als Timing Referenz dient. Wie das im einzelnen funktioniert, kann ich nicht sagen. Ich weiß nur, dass es möglich ist. Ob das qualitativ taugt, kann ich auch nicht sagen. Das wiederum funktioniert nur mit REW.
Eine Messbox erhöht den Komfort beim Messen, da man ansonsten zwischen Frequenzgang- und Impedanzmessung dauernd umstöpseln muss. Das ist lästig und bildet eine mögliche zusätzliche Fehlerquelle.
Zum Thema Messen, habe ich hier gerade etwas zusammengeschrieben.
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Grundsätzlich bin ich bei Oli, was die Einsetzbarkeit des Fountek Bändchens angeht. Das Teil sollte man unter 3kHz wegen erhöhter Klirrwerte nicht einsetzen. Das ist bei vielen Bändchen konstruktionsbedingt so. Was ich/man Fountek aber nicht nachsagen kann, ist schlechte Qualität.
Wie wir alle wissen, kopieren die fleissigen Chinesen gern. Da gibt's z. B. beim schnellen Ali auch mal "originale" Scan Speak Chassis zu einem tollen Preis. Da zweifelt man recht schnell. Der findige Chinese kopiert sich aber auch gerne selbst, und genau da zweifelt kaum jemand. Da fallen in wahrscheinlich 2000 Hinterhof-Betrieben 2000 technisch unterschiedliche, aber optisch sehr ähnliche Produkte von den Bändern. Auf das genannte Bändchen von GRS dürfte das auch zutreffen...
Die Farbintensität und die weißen Verschraubungsöffnungen habe ich beim GRS Bändchen ein wenig angeglichen, damit der Blick auf die wesentlichen Details nicht verzerrt wird. Die Gitter unterscheiden sich stark, und auch die Schrauben wirken zumindest anders.
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das sehe ich ebenso. Klar kostet das ein paar Dezibel, aber dann kommt der Raum mit seinem Gain. Da kommt es darauf erstmal nicht so an. Wie gesagt finde ich die Mittenabstimmung auch "sensibler"...
Naja, "ein paar Dezibel" wären fatal, aber ich weiß, was du meinst...

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Zwei getrennte Volumina verhalten dich in Bezug auf stehende Wellen deutlich besser, da die kritische Frequenz sich verdoppelt. Somit ist sie mit Dämpfungsmaterial deutlich einfacher zu eliminieren. Ein eventueller IHA erübrigt sich dann...
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Oli, hat der Lars nicht zufällig den CAC? Der hat doch nen Schrank voller SB Chassis...
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Interessant ist, dass der CAC bei der K+T nicht so nah am Datenblatt ist, und das ist er in der HH auch nicht. Da sollte man mit den 3 Datesätzen simulieren und danach entscheiden, wie der goldene Mittelweg hinsichtlich des Volumens aussehen könnte. Mit den HH [definition='1','0'] TSP
"> TSP [/definition] wird das sehr groß. Hier ein schnelles Foto, before i left the house for dinner... 
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Wie Oli es schon beschrieben hat, ist eine 2,5-Wege Beschaltung beim geplanten Aufbau akustisch das Maß der Dinge. Damit kann der Effekt des Baffle Steps einfacher kompensiert werden, als bei parallelem Betrieb beider Chassis. Im Verlauf meines kleinen Artikels zum Thema Baffle Step habe ich das erklärt. Natürlich bringt eine 2,5-Wege Anwendung auch Klippen mit, die es bei der Konstruktion zu umschiffen gilt. Das lässt sich aber machen, und es wird ein guter Lautsprecher resultieren.
Wenn du dich nun noch dazu durchringen könntest, statt des AM22 den SB26TWGC-4 einzusetzen, wird sogar ein hervorragender Lautsprecher daraus...
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Müsste ich schauen und raussuchen. Bei SB stimmen die [definition='1','0'] TSP
"> TSP [/definition] aber, bis auf wenige Ausnahmen, recht gut mit den Angaben im Datenblatt überein. Diego hat den SB15MFC30-8 und den SB15NBAC30-8 gemessen. Das ist es quasi auf den Punkt. Da es sich bei den ganzen SB Chassis innerhalb einer Größenklasse quasi immer um das gleiche Chassis, nur eben mit anderer Membran, handelt, darf man auch bei den anderen Typen von übereinstimmenden [definition='1','0'] TSP "> TSP [/definition] ausgehen. -
Klar, Möglichkeiten gibt es viele. Ich wollte halt nur einige sinnvolle Optionen aufzeigen. Man darf allerdings nicht vergessen, dass man sich mit zwei übereinander angeordneten TMT auch Probleme einhandelt, sofern man kein 2,5 Wege Design wählt. Auch das ist nicht trivial und kann durch die heikle Phasensituation zum Vexierspiel werden.
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Bitte nicht falsch verstehen. Du hast grundsätzlich sehr gute Chassis ausgesucht. Um deren Potenzial auszuschöpfen, solltest du aber ihre Zusammenstellung ändern. Angenommen, du würdest in einer Box je zwei 18TX einsetzen, sollte da entweder ein HT im Waveguide drüber. Eine weitere Variante wäre eine 3-Wege Ausführung, bei der ein 4 Zoll MT und ein üblicher AMT (wenn's denn glücklicher macht) über dem TT spielen. Schade ist, dass SB in der TX Serie keinen 4 Zöller sondern nur einen 5 Zöller anbietet. Das ist kein absolutes K.O. Kriterium, aber es macht die Sache, zumindest in der Theorie, schlechter. In der CAC Serie mit den weißlichen Membranen gibt es einen 4 Zöller und auch optisch passende 6 Zöller und 8 Zöller. Ob zwei 6 Zöller für den kleinen 4 Zöller too much sind, müssten Simulationen zeigen, und es ist auch noch von anderen Konzeptüberlegungen abhängig. Ggfs. wäre statt der zwei 6 Zöller unter dem 4 Zöller auch ein 8 Zöller für dich ok.
Ob das alles in der Praxis passt, müssen, wie gesagt, Simulationen zeigen. Die Varianten habe ich erst einmal genannt, weil sie akustisch sinnvolle Konstruktionen bedeuten.
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Das Angebot an Folien mit Waveguide ist verschwindend klein. Von SB-Acoustics gibt es den AT60NC-4, der aber einen sehr kleinen WG mitbringt, der imho nicht genüg bündelt, und der akustisch auch nicht der beste AMT ist. Für den Mundorf U80W1.1 gibt es eine Druckvorlage für einen WG. Inwieweit das Ding taugt? Die Antwort weiß nur der Wind. Die Winkeldarstellung der Frequenzgänge zeigt jede Menge Fehler. Tja, dann gibt's noch den Beyma TPL150H. Der ist aber kein Sonderangebot, und er passt auch nicht wirklich zu den Satori TMT. Von Monacor kommen Bändchen, die auf den Namen RBT-35SR hören, und die von Fountek stammen. Fountek gibt's schon seit Jahren nicht mehr so richtig, und man weiß nicht, ob das noch irgendwelche Restbestände in den Regalen von Monacor sind. Die kleben dort nämlich wahrscheinlich recht fest, da sie erheblich teurer angeboten werden, als das Original NeoCD3.5H, welches von Fountek zeitweise für 39,99 Euro pro Stück angeboten würde. Von Monacor gibt's auch noch den Magnetostaten RBT-1000, der aber ein klirrfreudiges Bürschlein ist. Ansonsten fällt mir als Magnetostat noch der HiVi RT-2H ein. Mit letzterem habe ich leider keine Erfahrung. Davon gibt's meines Wissens auch noch eine schmalere Version, die ich aber hierzulande noch nie gesehen habe.
Das war's dann mit evtl. sinnvoll nutzbaren Folien...
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Ok, ungeachtet der Tatsache, dass ich dir hinsichtlich der Chassiswahl nichts ausreden möchte, stelle ich die Frage, was diese TMT so besonders für dich macht?