Was mir gerade noch einfällt, das Chassis weist ein Vas von 2,17 Litern auf. Bei der
TSP
Beiträge von donhighend
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Ja, mit AJHorn geht das, mit dem MJK Sheet noch ein wenig präziser.
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Das war genau so zu erwarten. Alle Werte eines TSP
"> TSP Satzes sind über die jeweils anderen errechenbar. Wenn sich also ein Wert verändert, verändern sich alle anderen in Konsistenz. Daraus resultiert identische Abstimmung bei unterschiedlichen TSP "> TSP Sätzen. Verändern sich die einzelnen Komponenten aber so extrem, kann es sein, dass das Chassis nicht mehr für eine gewisse Anwendung geeignet ist. BR Abstimmungen sind bis zu einem Qts von ca. 0,45 noch sinnvoll. Dein Chassis liegt mit 0,66 deutlich über dieser Grenze. Als Faustregel kann man sich bei einer simplen Impedanzmessung merken, das bei einer höher als im Datenblatt gemessenen Resonanzfrequenz auch Qts steigt und Vas sinkt. Mit etwas Liebe ließe sich das Chassis ggfs. mit halbwegs brauchbarer Performance in einer TQWT einsetzen.
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Miss Fs nach 24 Stunden nochmal... 😉
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Erstmal würde ich versuchen, die SB Dinger zurückzugeben. Verrückt ist, dass der etwas größere SB13 quasi dem Datenblatt entspricht.
Ich überlege gerne mal, was alternativ passen könnte...
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Das sieht besser aus, aber die W...S Serie von Visaton ist leider auch weitgehend Grütze.
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Irgendwo scheint da der Wurm drin zu sein. Entweder liegt es an deiner Konfiguration von LIMP, oder am Chassis. Das Datenblatt weist Fs 58 Hz aus, deine Messung zeigt rund 92 Hz als Fs. Ich tippe auf das Chassis, denn auch Diego von dibirama misst bei dem Chassis eine erhöhte Fs, die allerdings bei "nur" 73,7 Hz liegt. Das zerschießt natürlich die rechnerisch korrekte Abstimmung komplett. https://www.dibirama.it/home-page/mid-…hm-60-wmax.html
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Stimmt, das sollte vom Verhältnis her so eben noch reichen. Port- und Chassisposition nehmen zwar auch Einfluß, ob der aber so groß ist, weiß ich nicht. Das könnte ggfs. eine Simulation mit dem MJK Sheet klären.
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Hm, wie groß ist das Chassis? Vielleicht ist der Port im Verhältnis dazu zu klein? Dann nähert sich das vom Verhalten einer CB.
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Wie hast du die Bedämpfung der Box gestaltet?
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Vorab, bin im Urlaub und tippe aufm Handy. Bitte deshalb Räschtchreipfäler übersehen.
Grundsätzlich finde ich die Doku perfekt strukturiert in Aufbau und Schreibstil. Da könnte ich mir definitiv was abgucken. 😉
Leider, und das meine ich weder böse noch abwertend, gefällt mir die Abstimmung nicht so ganz. Ich meine, das im Verlauf der Entwicklung auch schonmal bemerkt zu haben. Im Speziellen geht es mir um die Beschaltung des TMT. Durch die Beschaltung mit der zu großen Spule wird zwar der Baffle Step wirksam behandelt, aber es ergibt sich eine Senke mit Scheitelpunkt bei 400Hz. Hier wäre die Beschaltung mit einem sanfteren Filter, also kleinerem Spulenwert, angepasstem Querkondensator und einem passend dimensionierten Sperr- oder Saugkreis das Mittel der Wahl. Die Folge wäre vollkommene Linearität in besagtem Bereich. So habe ich es mittels eines kleinen vorgeschalteten Sperrkreises bei der Poormans gemacht. Das unbeschaltete Chassis zeigt die Senke an der Stelle nämlich nicht. Natürlich wären zwei oder drei Bauteile mehr vonnöten, aber die ansonsten saubere und durchdachte Konstruktion hätte das meines Erachtens verdient.
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Da höre ich gerne rein, wenn ich ab dem 16.02. wieder aus dem Urlaub zurück bin.
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Wie sehen eure Erfahrungen mit anderen Genres aus? Wann klingt Jazz für einen Jazzer gut, oder wann klingt elektronische Musik für Jemanden gut, der voll in diesem Genre steckt?
Auch das ist schwierig zu sagen. Eines meiner favourite Genres ist Jazz. Jazz ist ein sehr breit gefächertes Genre, von dem mir vieles gefällt, aber ebenso vieles nicht. Meine Vorlieben liegen bei Smooth Jazz. Da gibt es viele akustische Sachen. Kleine Ensembles, und oft ein Vocal dazu. Ich denke, dass den Tonleuten das Können der einzelnen Beteiligten am Herzen liegt und deswegen bei den überwiegenden Produktionen wirklich so viel wie möglich an Authenzität rübergebracht werden soll. Gute Beispiele für solch gelungene Produktionen sind z. B. die Alben "We get Requests" vom Oscar Peterson Trio, "The Best Of The MPS Years", ebenso von Oscar Peterson, "Jazz at the Pawnshop" von Arne Domnerus, "Time Out" von Dave Brubeck oder die traumhafte "Getz Gilberto" von Sten Getz, Joao Gilberto und der fantastischen Stimme von Astrud Gilberto aus 1964. Viele Sachen, von denen man es nicht glaubt, sind auch toll, wie z. B. alte Sachen von Paul Kuhn. Aber auch mehr mit elektronischen Instrumenten produzierte Alben wie "Restless" von Bob James, "Elixir" von Fourplay, "This is Love" von Lee Ritenour oder auch "Restless" von Kenny G. klingen fantastisch. Wirklich ganz schlechte habe ich gar nicht auf dem Schirm, wohl aber solche, die nicht 100% toll sind, aber "gut genug", um nicht abschalten zu müssen. Selbst das etwas flippige Album "Jazz" von Helge Schneider & Hardcore klingt mindestens gut.
Bei reiner Elektronik ist es vielleicht so, dass die Musik grundsätzlich einen anderen Ursprung (im Sinne von Tonerzeugung) hat. Da gibt's fette, aber trotzdem saubere Bässe, weil da nicht wirklich irgendeine Saite schwingt. Das ist überwiegend mit Synthesizern und Computern generierter Kram, der richtig geil sein kann. Ich denke z. B. an "Converting Vegetarians" von den Infected Mushrooms, oder auch an die alten Sachen von Kraftwerk. Ich glaube, da muss man sich als Produzent schon ziemlich blöd anstellen, damit das nicht klingt. Ob das tatsächlich so ist, weiß ich aber nicht.
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Interessant, denn gerade Tool gilt eigentlich als ein Beispiel dafür, dass Metal auch einigermaßen gut produziert sein kann.
Echt jetzt Oli? Wir haben Fear Inocolum (so hieß das Album glaube ich) auf einem unserer vergangenen Treffen etwas häufiger gehört, und ich fand es klanglich ganz grausam, völlig unabhängig davon, dass mir das Genre nicht gefällt. Glaube ich zumindest, und ich glaube, das neutral zu bewerten. Weiter oben habe ich ja schon geschrieben, dass ich Musik aus einem Genre, das ich nicht so favorisiere, durchaus anhören kann, wenn sie nur ordentlich klingt.
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Puuuuh, das ist so eine Sache. Ich glaube festgestellt zu haben, dass das einzige Genre, in dem der Klang meist total daneben liegt, der komplette Heavy Metal Bereich ist. Die meisten Stücke klingen für mich ganz ganz furchtbar. Besonders Gitarren in dem Bereich "klingen" für mich einfach nur wie ein nerviger Lärmteppich, vollkommen frei von Dynamik. Ja, auch in diesem Genre habe ich schonmal etwas besser produzierte Stücke gehört, aber wirklich klanglich überzeugen konnte mich noch keines. Jetzt könnte man als Argument anführen, dass ich dieses Genre ohnehin überhaupt nicht mag und kaum ertragen kann, aber andersrum habe ich festgestellt, dass ich andere Musikrichtungen, die ich nicht mag, durchaus ertragen kann, wenn sie von der Produktion her stimmen. Wieder aus einer anderen Richtung betrachtet kann ich Musik, die mir sehr gut gefällt, aber grausam klingt, einfach nicht anhören. Deswegen gelange ich zu dem Schluss, dass bei mir persönlich der "Wohlklang" noch über dem Genre steht, also dass ich z. B. einen klanglich gut produzierten Schlager viel lieber anhöre, als eine schlecht produzierte Aufnahme aus meinen Lieblingsbereichen.
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Genau so ist es. Zwack für den IHA bei einem Volumen von 24-26 Litern für beide Chassis etwa 5 Liter ab. Das passt...
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Ein IHA zählt grundsätzlich zum Volumen. Er darf nicht als zusätzliches Volumen zugegeben werden. Da er unterhalb seiner Wirkfrequenz offen ist, würde sich somit das Volumen um das des IHA vergrößern. Eine Kreuzversteifung macht vielleicht einen halben Liter aus. Bei zweien wäre es dann 1 Liter, den du zugeben müsstest und vielleicht noch einen, oder eineinhalb weitere für das, was Chassis und Port verschlingen. Es kommt aber insgesamt nicht auf einen Liter mehr oder weniger an. Bei deinen Maßen, die du mir per Whatsapp geschickt hast kommst du bei Verwendung von 16er Material auf rund 65 Liter. Das reicht für ein Paar Lautsprecher...

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Verstehe ich es richtig, dass sich der DIY Laursprecher nun erledigt hat?
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Nee, das ist/war bei BassCAD so. In meinem Artikel habe ich das erklärt. Inzwischen ist BassCAD aber nach Aussage des Entwicklers überarbeitet und hat eine spezielle Funktion zur Berechnung von IHA. Probiert habe ich das aber noch nicht.
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Moin,
naja, der Don hat nicht grundsätzlich von einer Konstruktion mit Seitenbass abgeraten. Er hat lediglich angemerkt, dass ein solches Projekt selbst für einen sehr erfahrenen Entwickler immer eine größere Herausforderung mit viel Trickserei ist und für einen Anfängfer definitiv nicht die richtige Spielwiese bietet.
Ich verstehe die obigen Simus nicht, bzw. kann sie nicht nachvollziehen. Die Volumina sind für die Chassis viel zu groß. Kann es sein, dass du jeweils zwei Chassis für die Simus vorgegeben hast? Wenn ja, kann man das durch aus so machen, wobei die 30 Liter für die zwei 13er etwas zu großzügig sind. Da wären 5-6 Liter weniger die bessere Wahl. Bei den beiden 16ern passt das, aber 8-10 Liter mehr wären auch nicht schlecht. Hier meine Simus mit jeweils einem Chassis und TSP
"> TSP von Dibirama. 