Beiträge von wBo93

    Nach etlichen Versuchen ließ sich mit der ausgewählten Soundkarte leider kein vernünftiger Impedanzschrieb eines Lautsprechers anfertigen.

    Die Messungen wiesen immerwieder verschiedenste Störungen auf und waren bei brauchbaren Signalpegeln am Lautsprecher grundsätzlich verzerrt, bei einer Aussteuerung, die keine Verzerrungen verursachte, war der Eingangspegel zu gering, um saubere Messwerte zu erhalten.

    Ein anderes Gerät machte hier unter selben Bedingen keine Schwierigkeiten.

    In Grunde war es nicht so in den Griff zu kriegen, dass man sagen könnte: so jetzt funktionerts.

    Als normale Soundkarte funktioniert sie jedenfalls, in Verbindung mit der Impedanzmessbox geht das Ding scheinbar in die Knie.

    So ich hab das mal provisorisch angeschlossen, die Messungen von der Impedanzphase weisen noch Störungen auf, ebenso gibt es leichte Störungen am oberen Ende der Bandbreite beim Impedanzschrieb. Allerdings bin ich nicht sicher, ob diese Störungen tatsächlich relevant sind. Bisher hab ich mich um die Ursache für die Störungen auch nicht kümmern können, sondern nur Quick and Dirty angeklemmt und auf Funktion getestet.

    Mit der Glättung, die beim Export angewendet wird, erübrigen sich die Störungen.

    Wollte euch nur mal kurz auf dem Laufenden halten, dat Ding is in Arbeit.

    Messungen auf den Bildern sind ungeglättet, gemessen wurden 0,18mH Spule, ein 3,9uF Kondensator und ein 10Ohm MOX Widerstand. Die Messung der Spule ist nochmal zusätzlich aufgeführt.

    Filmmusik erfreut sich da häufig an den großen Budgets. Sehr gelungen fand ich quasi alles von Hans Zimmer aus dem Interstellar Film, das ist aber auch Musik die Zeit zum Einwirken braucht.

    Wobei man das nicht auf alles übertragen kann, die Musik zu Fluch der Karibik ist auch von ihm, da hatte ich früher mal ne CD gekauft, das war eine Loudness-Frechheit.

    Jetzt grade läuft bei mir die Musik von Murray Gold, die er für die Staffeln von 5 bis 7 von Doctor Who komponiert hat. Da ist melodisch auch einiges sehr cool gemacht, und selbst der Hauptpart wirkt sehr eingängig, obwohl er in 7/8 getaktet ist. Und das wichtigste ist, es klingt vernünftig.


    Ps. Manchmal sprechen mich synthetische Orchester an, ab und an sind diese einfach besser zu Ertragen, als eine schlechte Aufnahme eines guten Orchesters.

    Die "Klangverbesserungen" sind leider auch bei den kleinen USB Karten oft eingebaut, die LogiLink Karte Simuliert Surround Sound Effekte, oder sie versucht es zumindest. Alex hatte aber auch ein anderes Gerät angeführt, das eigentlich für die Digitalisierung gedacht sein soll, das hat jeweils zwei Cinch Buchsen für Ein- und Ausgang, sollte prinzipiell also funktionieren und ist preislich im Grunde auch okay.

    Die Messungen von TBM sind auch sehr aufschlussreich, ich hatte mit meiner internen Soundkarte derartige Probleme zum Glück nicht, aber was da bei deinem Arbeitsgerät los ist, ist ja schon ganz schön frech vom Hersteller. Da ist halt die Frage was das bringen soll, der Chip würde im Bereich 20Hz bis 20Khz vermutlich sogar vernünftig funktionieren, wenn man ihn nicht per Software komplett versaut hätte.

    Solche Anpassungen verstehe ich nicht, die sind das genaue Gegenteil von dem, was der Endverbraucher benötigt. So eine generelle Anpassung vom Frequenzgang der Quelle ist doch in Anbetracht der vielen unterschiedlichen angeschlossenen System absolut funktionslos. Es ist ja schlicht nicht möglich, dass es überall zu einer Verbesserung durch derartige Software kommt.

    Gerade mit den heutigen Laptops wird das mehr und mehr zu einem Problem, weil die ganz oft nur noch diese Kombibuchsen haben. Ich muss mal gucken, wo die rumfliegt, aber irgendwo hab ich so eine ganz billige Amazon-USB-Soundkarte rumfliegen. Auch das Impedanzmesskabel, welches ich damals für den D.A.U.-Talk gebastelt habe, muss hier noch irgendwo sein.

    Das ist natürlich richtig, ich habe meine ersten Messungen und gehversuche auf einem Macbook Pro von 2009 gemacht, da das eben noch einen Stereo Line In hat und auch sonst gabs da keine Komplikationen.

    An meiner Glotze ist aber z.B ein Laptop mit Linux, den könnte man zwar für akustische Messungen konfigurieren, aber eine Impedanzmessung mit der Impedanzmessbox würde durch die Kombibuchse verhindert, und da kam mir Idee, dass das ein generelles Problem sein könnte. REW ist da ja kein Hindernis, das läuft ja Plattformunabhängig.

    Diese 0815 USB Soundkarten von Amazon sollten es theoretisch auch tun, leider haben die meisten nur einen Mono Eingang, und manchmal sind auch „besondere Chips“ eingebaut die dann eine „Soundverbesserung“ bringen.

    Wie wäre es denn mit SOWAS? Das Teil ist so klein, dass es noch in das Gehäuse der ARTA Messbox passen würde. Das Problem ist, dass dann noch ein Mic VV fehlt. Oder übersehe ich gerade in der Thematik was?

    Das könnte was sein, wenn ich keine kompaktere finde, die einen Stereo Line In hat, dann könnte das hier das ne gute Idee sein.


    Grundsätzlich erhöht so ein Umbau von der kleinen Box auf USB sowohl Preis als auch Aufwand in überschaubaren Rahmen, macht dafür den ganzen Einstieg in die elektrischen Messungen noch einen Tick ansprechender für Leute die sich da mal rantasten wollen.

    Möglicherweise bekommt man das so sogar mit nem Raspberry Pi zum laufen.

    Eventuell wäre das ja mal ein kleines Experiment wert.

    Grundsätzlich bin ich erstmal davon ausgegangen, dass es keine Probleme gibt, weils ja ne Verhältnisrechung ist.

    Ansonsten wäre es ja sicher eine tolle Sache für die Anfängerfraktion, es nimmt ja eine weitere Hürde, weils wirklich an jedem Rechner funktionieren würde.

    So, dass sich wirklich jeder mit einem Rechner an die Impedanzmessungen ran trauen kann.

    Ich denke, wenn man nicht grade ein NoName Fern Ost Teil gekauft hat, dann sind die modernen Soundkarten allesamt für den entsprechenden Einsatzbereich geeignet.

    Aber die Qualität bestimmter eingebauter Soundkarten-Typen soll hier auch nicht weiter thematisiert werden.

    Persönlich hatte ich noch nie Ärger mit der Klangqualität einer internen externen oder Onboard Soundkarte.

    Ich hatte jedoch auf etwas noch kleineres für den Einbau in die Impedanzmessbox gehofft.


    Danke trotzdem für die beiden Tipps, eine der beiden Soundkarten werde ich bei Gelegenheit vermutlich trotzdem bestellen 👌🏻👍🏻

    Moin zusammen,

    vorweg möchte ich kurz Anmerken, dass es hier nur um eine Bastelei geht, das ganze hat also kaum eine echte

    Relevanz.

    Ich hab bereits letztes Jahr die Impedanzmessbox aus dem TSP-Talk zusammen gebrutzelt, natürlich nach Anleitung und diese ist auch soweit funktionsfähig.

    Nun hatte ich überlegt in die Impedanzmessbox so eine kleine USB-Soundkarte reinzubasteln, um sie auch an Laptops und Geräten betreiben zu können, auf denen REW zwar lauffähig ist, es aber beispielsweise keinen Line-IN Eingang gibt, oder eben alles mögliche belegt ist.

    Vorteilhaft wäre dann natürlich, dass man für Impedanzmessungen eine Art Plug & Play hätte, und man bei schlechter ausgestatteten Geräten nicht jedesmal umkabeln muss.

    Ich muss sagen, dass das kleine Ding sehr günstig und sehr praktisch ist, und auch für die Bauteilbestimmung an irgendeinem Laptop wunderbar taugt, ein Umbau auf USB könnte das Ding noch ein bisschen praktischer machen, einen USB-Port hat man ja quasi immer irgendwo frei, und das „Kabelgedöns“ mit den beiden Klinken hätte sich auch erledigt.

    Die Fragen die sich da auftun sind:

    Könnte der Umbau auf eine USB Schnittstelle die Messergebnisse verfälschen?

    Persönlich sehe ich da im Moment kein Problem, die Impedanz wird ja über eine Verhältnisrechnung ermittelt, widersprecht mir bitte, wenn ich daneben liege.

    Gibt es überhaupt genügend kleine externe USB-Soundkarten, die sich für ein entsprechendes vorhaben eignen?

    Bei den üblichen Angeboten kamen mir da so ein paar zweifel, was die Wertigkeit betrifft.

    Edit:

    Sollte halt nicht besonders teuer sein, sonst macht es vom

    Kosten/Nutzen Verhältnis her keinen Sinn.

    Ich bin etwas verwirrt, ich dachte speziell in dem von mir zitierten Post von Gazza ginge es um die Möglichkeiten zur Ermittlung der [definition='1','0'] TSP "> TSP [/definition], die Dokumentation der Messungen und der Methode und die anschließende Softwareseitige Überprüfung der Daten auf Konsistenz.


    Ich selbst nutze immer WinISD Crosscalculation, um generell [definition='1','0'] TSP "> TSP [/definition] auf Konsistenz zu prüfen.

    Moin,

    ich hätte gedacht, dass jeder sein Equipment in gewohnter Form einsetzt und die [definition='1','0'] TSP "> TSP [/definition] auf Konsistenz prüft.

    Die Dokumentation der Methode (in Grundzügen, wenige Worte reichten dabei) könnte für die Diskussion hier nützlich sein. Ok so?

    LG Gazza

    Vielleicht sollte man das dann auch nutzen, um Methoden zu vergleichen. REW bietet ja unter anderem an, die [definition='1','0'] TSP "> TSP [/definition] aus der Verschiebung der Impedanz zu berechnen, wenn diese Verschiebung durch ein geschlossenes Gehäuse erzeugt wurde. Das ist unter REW eine alternative zur Added Mass Methode.

    Ich hab nur noch nie mit Jemandem gesprochen, der diese Methode anwendet, vermutlich weil sie sehr aufwändig ist.

    Für Treiber, bei denen sich die Knete nicht Rückstandsfrei entfernen lässt, könnte das eine alternative sein. Interessant wären dabei die Diskrepanzen zwischen den beiden Methoden, bei ein und dem selben Messaufbau.

    Puh das Lied von Ex-Eye ist aber sehr speziell, da muss ich passen.

    Aber zum Glück hab ich lange nichts von Animals as Leaders gehört, sodass du mich auf die Idee gebracht hast, da mal wieder außerhalb meiner Standardsongs reinzuhören.


    Stimmt Alex, die wirklichen Jazz-Elemente sind weniger vertreten, als die Metal und Rock Elemente, da spielen allerdings noch viele andere Stilrichtungen mit rein. Persönlich finde ich das Genre „Fusion“ als Bezeichnung treffender. Die Namensgebung von dem Album impliziert da mehr Jazz, als tatsächlich vorhanden ist, daher vermutlich auch deine Erwartungshaltung. Aber wenn wir schon dabei sind, gibts ein paar Schätze aus der Jazz-Ecke, die du mir mitteilen magst?

    Leider ist mein Musikgeschmack sehr verdreht, und ich werd nur selten fündig.

    Animals as Leaders finde ich auch sehr gut, die sind bei mir schon seit Längerem immer mal wieder am Start. Wenn mir den Sinn nach schrägen Rhythmen steht, dann sind die immer dabei.

    Diese Jazz Grunge Nummern sind auch eine wirklich schwierige Geschichte, da muss halt wirklich alles stimmen, sonst wirds schnell mal nervig. Ist halt so schwer zu finden, dass ich hier mal fragen wollte. Gefühlt ja jeder "Lautsprecher-Mensch" so seine speziellen Lieder, da könnte ja was dabei sein.

    Moin zusammen,

    schon seit etlichen Jahren schwirrt bei mir auf CD das Jazz Grunge Album von Matalex rum. Das Genre geht Richtung Fusion / Jazz Metal, das gefällt mir nicht nur musikalisch sehr gut, sondern auch rein klanglich ist das Album

    ne feine Sache. Besonders Bass und Bassdrum sind ordentlich Fett ohne dabei verwaschen zu wirken und reizen jeden Freund von niedrigen unteren Grenzfrequenzen. Aufgenommen wurde das ganze Ding in den 90ern bei JazzSick Records.

    Ich habe in der Vergangenheit versucht ähnliche Musik zu finden, leider erfolglos. Ist hier im Forum noch Irgendjemand, der dieses Genre kennt und Empfehlungen in diese Richtung geben kann?

    Man kann das Album auf Youtube finden, allerdings wurde es da zu tode komprimiert und klingt leider auch so. Auf Spotify und Apple Music ist dieses Album nicht zu finden, bei anderen Streaming Diensten war es auf die schnelle auch nicht zu finden.

    Ich würde mich wirklich sehr freuen hier so einen kleinen Geheimtipp in die genannte Richtung bekommen zu können.

    Die Impedanzmessbox habe ich mir nach Anleitung vom [definition='1','0'] TSP "> TSP [/definition] Talk gebaut, nach dem ich vorher das ganze mit einem alten Kabel angetestet hatte. Die ganze Messkette zu kalibrieren ist da für Anfänger auch ein wenig abschreckend, aber alles in allem ist das machbar und grade für finanziell nicht gut ausgestattete Interessenten sehr attraktiv. Der Vorteil ist halt, dass man beim Zusammenbau auch direkt etwas lernt, besonders wenn man auf Fehlersuche gehen darf. Bei mir war es tatsächlich ein Klinke zu Cinch Kabel, bei dem Werksseitig Links und Rechts vertauscht waren, man war das eine nervige Geschichte. Bei mir sind halt zusätzlich auch unterschiedliche Betriebssysteme im Einsatz.

    Meine eigentliche Intention besteht im Grunde darin, dass man solche Messungen wie die Impedanzmessung auch mit behelfsmäßigen Konstruktionen hinbekommt, sobald man dazu in der Lage ist seine Ergebnisse zu verifizieren. Man kann z.B, wenn man keine Vergleichsmessung zur Hand hat, auch die Impedanz eines einfachen Schwingkreises simulieren, und diese Werte mit den Messungen vergleichen (oder man misst bekannte Festwerte), dann geht man halt auf kleine Forschungsreise und probiert sich ein wenig aus. Das habe ich letztes Jahr so gemacht, um die Funktion der Impedanzmessbox zu überprüfen. Auch wenn ich der Anleitung absolut vertraut habe, soll sich da anschließend kein Fehler einschleichen. Bei [definition='1','0'] TSP "> TSP [/definition] Messungen sieht das aber anders aus, auch wenn denke, dass das mit der Impedanzmessbox funktioniert, könnte ich meine Resultate mangels Vergleichsmöglichkeiten nur sehr schwer verifizieren (ich besitze einfach zu wenige Testobjekte um sicher zu sein, dass es zuverlässig funktioniert und, dass ich alle richtig gemacht habe). Deshalb greife ich bei bekannten Chassis, im Sinne der Gewissenhaftigkeit meiner Arbeit, auch auf die TSP-Messungen von zuverlässigen Quellen zurück, statt sie selbst anzufertigen. Schön wäre es dann zu wissen, was ich dort eigentlich Messe und welche Fehler zu welchen Ergebnissen führen, denn da wird empirisches Ermitteln ziemlich schwierig.

    Im Interesse dieser Aktion würde ich mich auch bereit erklären einen Dayton Audio PC83-4 als Testobjekt zu spenden, der war mal für ein nebenbei Projekt gedacht, dessen Freude mir die Ermittlung seiner Resonanzfrequenz genommen hat. Sofern man einen einzigen dafür gebrauchen kann, würds mich nicht stören, den für diesen Zweck zu "opfern", der andere ist irgendwann mal irgendwo als Ersatz untergekommen. Der ist tatsächlich auch nie ernsthaft mit Musik bespielt worden und verstaubt im Regal.