Beiträge von wBo93

    Deine Anregung habe ich durchaus ernst genommen, daher habe mich mich lange mit benannter Störung befasst.


    Über eine aktive Entzerrung habe ich den Verlauf mal grade gebügelt und dann mit verschiedenem Material im A/B Vergleich ohne Zeitlichen Versatz probegehört - ohne zu wissen wann der Filter an ist. Die Unterschiede waren, sofern sie überhaupt für mich wahrnehmbar waren, marginal. Das war auch der Prozess mit dem ich beschlossen habe den Tiefpass nicht mehr zu verändern.

    Simulationsaufwand bzgl. anderer Beschaltungen habe ich natürlich dennoch betrieben, bin aber zu keinem Ergebnis gekommen, das den Mehraufwand (meiner Meinung nach) rechtfertigen würde.

    Ich kann deine Intention aber absolut nachvollziehen, ich habe lange mit meiner eigenen Wahrnehmung gehadert bis ich meine Entscheidung getroffen habe.


    *ich nehme solche Anregungen nie „Böse“ oder „Abwertend“ auf. Es handelt sich schließlich um einen Fakt, der in dem Raum gestellt wird und das gehört sich auch so.

    Bei elektronischer Musik hatte ich bisher ähnliche Erfahrungen gemacht. Bei den ganzen Hardcore Geschichten steht die Produktionsqualität auch wohl nicht an erster Stelle. Da scheint „mit aller Gewalt“ wohl die Devise zu sein, was auch irgendwo zum Genre passt.

    In „We get Requests“ habe ich reingehört, das gefiel mir recht gut, besonders die authentische Bühnenstaffelung fällt da richtig auf. Im ersten Moment ist mir als „Metaller“ dieses heftige Stereopanorama etwas fremd, aber da gewöhnt man sich fix dran. Mich würde mal interessieren, was du als Jazzer vom Album „Lighter Notes“ von Luca Sestak hälst. Das ist zwar im Kern Boogie Woogie, aber die Einflüsse aus Jazz, Swing und auch Blues haben dort viel Gewicht bekommen.

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    Bei Sybreed bin ich übrigens an Bord, klanglich sind da viele Sache auch absolut in Ordnung. Musikalisch gefällt mir das auch.


    Ein absolutes Negativbeispiel für Metal Produktionen sind für mich übrigens viele Sachen von Nightwish. Je nach Album klingt die Musik (für mich) absolut „tot-gemastert“.

    Moinsen, da ich zurzeit nicht zum werkeln komme, hab ich mich mal an die Doku gesetzt.


    Hier ist eine vorläufige Version, vielleicht mag das mal Jemand überfliegen und evtl. hat irgendjemand noch die ein oder andere Anregung.

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    In einigen Punkten kann ich da voll zustimmen, bei einigen Metal-Bands gehört der Sound zum Stil.

    Das hält mich leider oft davon ab sie zu hören.

    Mir fallen aber in letzter Zeit ab und an mal kleinere Truppen positiv auf, die sowohl technisch, musikalisch als auch vom Sound merklich besser aufgestellt sind als der Mainstream.

    Ich bin in der Metal-Welt groß geworden, hatte immer was für die Musik übrig - aber leider eher selten für den Sound, den einige Bands ihr Eigen nennen. Daher bin ich da immer auf der Suche, zuletzt bin ich Thrailkill stehen geblieben, die passen nicht nur hunderprozentig in meinen Geschmack, der Sound passt auch soweit, dass er mir die Musik nicht vermiest - aber auch da spielt persönliches empfinden natürlich eine Rolle.

    Ein fantastisches Gegenbeispiel ist Tool, auch wenn die Musik sehr schätze, finde ich den Souncharakter (bis auf einige Ausnahmen) einfach miserabel, völlig unter Wert im Grunde.


    Wie sehen eure Erfahrungen mit anderen Genres aus? Wann klingt Jazz für einen Jazzer gut, oder wann klingt elektronische Musik für Jemanden gut, der voll in diesem Genre steckt? Ich würde mein Hörempfinden gerne etwas erweitern, und gegebenfalls auch langfristige Ausflüge in andere Genres machen. Manchmal rastets ja erst nach ein paar Anläufen ein. Aus Erfahrung weiß ich, dass Spotify und Youtube einem das nicht besonders leicht machen.


    *Es gibt aber auch Soundkulissen und Arrangements, die holen einen einfach ab. So gings mir vor einigen Jahren mit Interstellar - die Musik hat mich buchstäblich bis heute nicht mehr losgelassen.

    Moin zusammen, ich würde hier gerne mal einige Erfahrungen zusammen tragen.

    Im kern geht hier nicht um den möglichst neutral abgestimmten Lautsprecher, der ist für die Eindrücke praktisch eine Grundvoraussetzung. Da der Dau bei seiner Entwicklung, und bei seiner Unterstützung eben genau die richtige Philosophie verfolgt, was die Abstimmung angeht, denke ich hier an der richtigen Adresse zu sein.

    Man wühlt sich ja oft durch Musik, und versucht auch neuen Input zu finden. Die übliche Konservenmusik lasse ich dabei eigentlich aus.


    Als Beispiel:

    Das Phänomen Metal finde ich da besonders spannend, denn da ist die klangliche Qualität der Musik sehr vielfältig. Manche Stücke sind musikalisch wirklich gut, tonal aber sehr kritisch. An dem Punkt bin ich mir nicht sicher: Gefällt mir der Stil der tonalität nur einfach nicht, oder ist sie tatsächlich unausgewogener, als bei anderen Stücken?

    Die Frage steht deshalb Raum weil ich vermehrt feststelle, dass grade kleine Truppen, die sich viel Mühe mit ihrer Musik geben , oft auch einfach deutlich besser klingen, als Truppen die ihre Musik für die breite Masse auslegen. Nun nutzt der typische „achtsame“ Musikhörer häufig auch anderes Equipment, als die breite Masse.

    Das lässt sich teilweise auch auf andere Musikrichtungen übertragen und es wäre super, wenn ich mal einen Blick in die (wenn auch sehr Subjektiven) Erfahrungen anderer werfen könnte.

    Wie erlebt ihr die Tonalität von verschiedener Musik auf euren Lautsprechern - auch im Bezug auf die angewandten Instrumente?

    Ja die Ports sind auf der Rückseite, der Pegelzuwachs ist mir auch aufgefallen.

    Ich hab das ganze mal vergleichend angehängt: Rot ist das ursprüngliche Verhalten in der Summe, Grün das aktuelle und Blau eine Division der Frequenzgänge (manuell um 90db nach oben verschoben), die die Pegelunterschiede vom derzeitigen Zustand im Vergleich zum ursprünglichen Zustand zeigt (Sprich: wo ist der aktuelle Frequenzgang um welchen Betrag lauter oder leiser als der alte Frequenzgang).

    Vorher war das eine ziemliche Achterbahnfahrt zwischen 200Hz und 600Hz, auch wenn der Pegelzuwachs bei 300Hz recht großzügig ausfällt, sollte das derzeitige Verhalten besser in Griff bekommen zu sein.

    Ich bin gespannt, wie sich das äußert, wenn ich die Messungen auf 1 Meter wiederhole.


    So, der IHA ist in der Ecke installiert. Diesesmal sind die Ports vom Pegel her skaliert (-8,2db für jeden Port bei einem Flächenverhältnis von 78cm² pro Port zu 519cm² SD).

    Ich hab es mir angetan, die einzelnen Schritte messtechnisch zu dokumentieren, auch wenn es sich recht schwierig gestaltet einen wirklich identischen Messaufbau wiederherzustellen - der Einfluss der Maßnahmen auf die Störstellen ist aber ohne weiteres gut zu erkennen.
    Auf den Impuls hatte keine der Aktionen signifikanten Einfluss. Für einen besseren Vergleich habe ich die Pegel möglichst genau angeglichen, allerdings ohne das Pegelverhältnis der Bassreflexkanäle zum Tieftöner zu verändern.

    An der Masse des Bedämpfungsmaterials hat sich nichts geändert (bis auf den Inhalt des IHA), der Ballen Polyesterwatte hinter dem TMT hat nun halt nur ein bisschen weniger Platz als vorher, ist aber trotzdem nicht gestopft o.Ä.


    Hier nochmal das Bild des ursprünglichen Zustands:


    Ein Bild, nachdem die Bedämpfung etwas gezielter untergebracht wurde:


    Und ein Bild, bei dem der IHA eingebaut wurde.




    Ein GIF für den direkten Vergleich:


    Verrechnet man die Messungen Zeitrichtig miteinander ergeben sich folgende Unterschiede:

    Ursprünglicher Zustand:


    Gezieltere Bedämpfung:


    Eingebauter IHA:


    Noch ein GIF für den direkten Vergleich:



    EDIT: Dass die Messung viele schmalbandige Ausreißer hat, liegt vorrangig an einer Reflektion, die nach etwa 16ms eintrifft.
    (Eine Glättung hat einen ähnlichen Effekt, wie ein Gate an dieser Stelle - auf dem GIF ist die Wirkung des Gates zu sehen.)
    Das schmalbandige gezappel ist jetzt kein Beinbruch, für einige Positionsexperimente mit diesem recht großen Gerät werde ich aber wohl ein Paar helfende Hände brauchen. In sofern geb ich mich vorerst mal damit zufrieden, dass sowohl die Bedämpfung, als auch der IHA ihren Zweck erfüllen werden.

    Da ich heute ein wenig Zeit finde konnte, habe ich schonmal etwas mit der Bedämpfung herumexperimentiert. Am Boden, also unterhalb der Bassreflexkanäle, befindet sich nun eine etwa 6cm dicke Lage aus Noppenschaumstoff, übrige Portnahe Wände habe ich auch etwas großzügiger Bedämpft - stehts so, dass die Ports selbst frei bleiben.

    Die Menge an Polyesterwatte hinter dem Tieftöner habe ich ebenfalls erhöht.
    Wobei ich auch hier zur Reste-Edition vom Bedämpfungsmaterial gegriffen habe, das größtenteils lose Polyesterwatte(-stücke) enthält.
    Das wird quasi als Polyesterballen von einem Fliegengitter zusammen gehalten und einfach hinter dem Tieftöner platziert.
    (Wobei ich diese recht spontan entstandene Idee gar nicht mal verkehrt finde, man wird nicht nur seinen Verschnitt los - es funktioniert auch recht gut.)

    Der Einfluss auf die Nahfeldmessungen ist gut sichtbar, die Impulsantwort hat sich quasi gar nicht verändert.

    Die andere Schritte kommen dann vermutlich im Januar, wenn ich dann auch endlich mal Urlaub habe.

    Du hast natürlich völlig recht, da stand ich mir wohl eher selbst in der Quere.


    Ich bin etwas verwirrt heute 😂


    Auf 70er oder 80er Rohre sollte ich für Hifi-Zwecke ausweichen können und die sollten auch mit der Verstrebung passen - ohne dass ich da wild rumfrickeln muss.

    Das mit dem IHA probiere ich aber trotzdem mal, mich interessiert, ob der in dieser positionierung akzeptabel funktioniert.

    Die Bassreflexrohre nach oben zu versetzen ist ein guter Punkt, leider macht es den Anschein als würde den Beiden dann die Verstrebung in die Quere kommen, selbst wenn ich sie weiter auseinander ziehe, wird das eine frickelige Nummer. Rohre mit geringerem Durchmesser werden dann vermutlich zu lang.

    Ich behalte diesen Ansatz im Hinterkopf, würde ihn aber als letzte Option in Betracht ziehen, da er mit den meisten Änderungen verbunden ist, wenn ich das einigermaßen vernünftig machen möchte.

    Ich werde erst ein wenig mit der Bedämpfung experimentieren, und diese evtl. gezielter platzieren, um zu gucken wo ich da optimieren kann.
    Dann werde ich den IHA in der Ecke testen, den kann ich, wenn er Wirkungslos sein sollte, auch wieder entfernen. Sollte er die stehende Welle tatsächlich entschärfen, bleibt er drin.
    Wenn nichts davon zufriedenstellende Ergebnisse liefert, dann werde ich die Verstrebung versetzen, verkleinern oder sonst wie anpassen, um die Bassreflexrohre nach oben zu versetzen.

    Das ganze führt so neben einer sicheren Verbesserung des derzeitigen Zustands hoffentlich noch zu dem ein oder andere Erkenntnisgewinn.

    Ich danke euch für die Hinweise und Ratschläge, ich versuche euch auf dem Laufenden zu halten.

    Das ist auch das, was mich an der Impulsmessung stutzig macht, das hier sind Messungen vom SB13PFCR25-8 und dem Peerless SDS-830656. Da sieht man auch deutlich, wann der Impuls vom TMT endet ist und wo die Reflektion anfängt.
    Der Kappa 12A ist auch beim "Klopftest" recht auffällig, gerade dann wenn man die Schwingspule nicht kurzschließt, schwingt die Pappe wirklich hörbar lange nach.

    Ich kann nicht beurteilen, ob der IHA so richtig arbeitet. Ich könnte die Öffnung noch etwas weiter nach oben legen, damit sie weiter im Druckknoten liegt.


    Ich häng nochmal die TSP "> TSP Messung an:

    Vergleich mit den Werkstsp in der Simu:

    Ich habe mir über den Tag verteilt ein wenig Gedanken gemacht und möchte folgende Vorgehensweise umsetzen, wenn auch vermutlich erst nach den Feiertagen.


    IHA:

    Auf dem Bild ist ein Brett in der Ecke zu sehen (eingezeichnet in Rot), mit einer runden Öffnung von 150mm, bei einer Länge der Katheten von 230mm und einer Tiefe des Prismas von 312mm komme ich im Endeffekt auf 8,25 Liter Volumen, was in etwa 10% des Innenvolumens entspricht. Abgestimmt ist der Resonator auf die gemessene Spitze bei 214Hz, die in den Nahfeldmessungen der Bassreflexrohre sichtbar ist.

    Frage hier zu: Ich habe noch keinen IHA in dieser Form positioniert, muss ich hier mit Problemen rechnen oder evtl die Öffnung an eine andere Stelle legen?
    Normalerweise sollte die IHA so gut funktionieren.

    Der Tieftöner ist hier mit deutlichem Aufmaß in Rot gestrichelt eingezeichnet, um sicher zu gehen, dass es nicht zu mechanischen Kollisionen kommt.

    Das Brett werde ich dort als ganzes natürlich nur schwierig rein bekommen, daher werde ich das vermutlich zweiteilig ausführen.

    Messposition Optimieren:

    Nach dem der IHA eingebaut ist möchte ich Messposition (hauptsächliche in der Höhe) variieren, sowie Alex es empfohlen hat.

    Hier sind beide Bassreflexkanäle und die Nahfeldmessung vom TMT:

    Edit: Der Schlingel zwischen 30Hz und 40Hz könnte ein Artfakt vom Raum sein - ein Fenster von 100ms (also einer unteren Grenzfrequenz von 10Hz) erledigt ihn, wobei ich sowas bei einer Nahfeldmessung auch noch nicht gehabt habe.
    Allerdings habe ich mir bei leichteren Exemplaren auch immer die Mühe gemacht, den Bassreflexkanal ebenfalls für die Messung in der Raummitte zu platzieren, wenn es irgendwie möglich war.

    Nein auf dem Boden stand sie nicht, ich habe hier eine alte „Kiste“ aus Marmor. Damit habe ich das Gehäuse angehoben.

    Die wird wohl mal für ein Hifi Gerät gedacht gewesen sein, da habe ich die Box einfach drauf gestellt. Die höhe das Tieftöners im Raum liegt bei etwa 115cm. Der Mittelpunkt zwischen TMT und HT ist so etwa in der Mitte zwischen Decke und Boden.

    Meine (recht überschlägige) Zeichnung, Maße stimmen alle, Bassreflexrohre sind auf der Rückseite:

    Hier zwei Simulationen mit 4,5ms Fenster und 3ms Fenster, wie Zielführend diese sind sei erstmal dahingestellt. Ingesamt scheinen ist zwar etwas zappelig, aber die Amplituden der Ausreißer halten sich in einem recht schmalen Schlauch.


    Ich hoffe, dass hier irgendjemand etwas findet, was ich einfach übersehen habe...

    Moin zusammen, bevor ich zum eigentlichen Anliegen komme, eine kleine Entstehungsgeschichte:

    Ein befreundetes Pärchen hatte Mitte des Jahres einen Polterabend und die brauchten recht kurzfristig noch irgendeine Form von Beschallung, die im Garten nicht akustisch verhungert. Das hat dazu geführt, dass ich meinen Keller inspiziert habe und fix (in 5 Tagen vor und nach der Arbeit) dem Eminence Kappa 12A und dem Oberton D2544 am RCF H100 Horn ein neues Zuhause spendiert habe. Bausatz war D2544-K12 von Strassacker. Chassispositionen und Weiche sind original geblieben, der Kappa 12A hat allerdings eine nach unten verlängerte Schallwand und 80Liter Luft im Rücken spendiert bekommen. Was mich an einem Abend wirklich Zeit gekostet hat, war ein defekter Hochtöner. Die Lötstelle am Übergang vom Anschlussterminal zur Spulenzuleitung war kalt und hatte richtig Lust mich fast verzweifeln zu lassen. Es hat eine ganze weile gedauert, bis ich den Fehler des zufällig agierenden Übergangswiderstandes gefunden hatte, genauso nervig war es diese Stelle wieder korrekt zu verlöten.

    Nun geht des Kiste nochmal an den Kragen, die Originalweiche war nämlich nur mit heftigem Eingriff per DSP in den griff zu bekommen.

    Was mir bei der Entwicklung etwas Kopfschmerzen bereitet ist das Impulsverhalten des Kappa 12A, seine Impulsantwort ist nämlich auch im Nahfeld länger, als ich mein Messfenster bei 1 Meter Abstand setzen könnte. Dabei stell sich folgendes Problem: Bei kleinem Messfenster um 3ms sind die Reflektionsartefakte zwar recht gering, allerdings wird das Messfenster im Bereich einer Störung um 500Hz recht unscharf, so dass ich keine gewissenhafte Entzerrung vornehmen kann. Bei einem größeren Messfenster muss ich scheinbar etwa gezappel in kauf nehmen, kann die Störung dafür aber gut sehen.
    Der Kappa 12A misst sich generell etwas zappelig, auch was Impedanzen angeht, einen Defekt schließe ich aus, die messen sich beide ziemlich gleich, auch die TSP "> TSP stimmen noch.
    Einzig und allein die stehende Welle knapp über 200Hz ist der Konstruktion ohne IHA geschuldet, auch wenn die Kiste gut bedämpft ist - Noppenschaumstoff an den Wänden und ein ordentlicher Batzen Polyesterwatte direkt hinter dem TMT.

    Mangels Erfahrung mit solchen Thematiken, fällt es mir schwer zu entscheiden, ob ich noch Maßnahmen ergreifen sollte, und wenn ja welche? Insgesamt läuft die Simulation zwar recht zappelig, aber diese sind halt recht schmalbandig und reißen nicht besonders weit von der gedachten Mittellinie aus.
    Bisher konnte ich nur mit zwei Messfenstern in paralleler Verwendung einigermaßen sauber arbeiten - auch wenn ich mir fest vorgenommen habe nicht zu vergessen, dass es "nur" eine Resteverwertung ist, möchte mein innerer Monk das auseinanderfrimeln.


    Impulsantwort auf 1Meter:


    Impulsantwort im Nahfeld:


    Impulsantwort des Hochtöners (Als Referenz):

    Der Gründlichkeit halber poste ich noch das unbeschaltete Chassis (Gate bei 4,5ms - bemessen an der Erstreflektion vom Hochtöner), ihre Impedanzen und bisherige Simulation.




    Nahfeldmessung des Tieftöners (zeigt die Störung um 500Hz auch sehr gut):


    Impedanz: Eingebautes Chassis (misst sich auch etwas zappelig)

    Impedanz: Freiluftmessung (Etwas gezoomed, damit man die Störungen gut erkennen kann)


    Weitere Infos kommen im zweiten Post.

    Danke für die netten Kommentare, die Doku ist in Arbeit, wird aber erst zur finalen Version komplettiert, wenn ich mit der Resteverwertung fertig bin.


    Der Reckhorn Hochtöner macht seine Sache recht gut, da kann man sich nicht beschweren. Ich denke in seiner Preisklasse hat der kaum Konkurrenz. Ich hatte übrigens einen Mangel an einem der Hochtöner festgestellt, über den ich mich nie "beschwert" hätte, wenn er nicht in einem Waveguide hätte Platz nehmen sollen.
    Der war leicht dezentriert, ich habe Reckhorn meine Sorge um die möglichen Auswirkungen im Waveguide mitgeteilt. Nach ein wenig hin und her (und einer falschen Ersatzsendung) haben die mir einfach einen dritten zukommen lassen - für den Fall der Fälle. Auch wenn es klar ist, dass die Portokosten den Materialwert übersteigen, empfinde ich es als einen feinen Schachzug mir einfach einen dritten Hochtöner zu schenken, falls sich die leichte Dezentrierung negativ äußert.

    Hier gehts es dann weiter.

    Hier einmal Messung von 0° bis 90°, die Einzelzweige und die Impedanz.

    Hier einmal die Beschaltung, der Hochtöner brauchte etwas mehr Zuneigung, die ich ihm nicht verweigern konnte.

    Eine genaue Materialliste gibts in der Doku.


    Und weil ich noch ein wenig Platz für Bilder habe:

    Moin zusammen, da ich grade ein wenig Zeit finde um im Forum etwas Aktivität zu lassen, stelle ich mal den letzten Lautsprecher vor, der in meinen vier Wänden entstanden ist.

    Konkret geht es um die Kombi Sb13pfcr25-8 mit dem Reckhorn T.10F am WG148r. Dazu zunächst die TSP "> TSP und die Simulation(en). Ich habe mir hier die Freiheit genommen meine Messung mit den Werksangaben und den von Dibirama vergleichend in WinISD einzupfelgen. Die Abstimmung ist recht tief, und die drei Parametersätze zeigen nur unwesentliche Abweichungen.

    Hier ist eine Zeichnung (

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    Der Hochtöner wird mit einer Adapterplatte an den Waveguide gedrückt, ich habe meine aus Restholz gemacht, eine Zeichnung für eine Runde Version kommt mit in die Doku. Wie man sieht, ist der Hochtöner nicht vollständig versenkt. Das ist allerdings beabsichtigt und stellt sicher, dass die Flächen von Hochtöner und Waveguide bündig und mit genügend Kraft aneinander gedrückt werden, außerdem dient die "Teilversenkung" als Zentrierung.

    Man darf so auch etwas lockerer mit der Zustelltiefe des Fräsers umgehen, exakt bündig wäre zwar möglich, aber ein wenig zu viel zugestellt und dann darf man das unterfüttern.


    Die Messungen der unbeschalteten Chassis - nur geringe Streuung, eine kleine Störung bei 300Hz ohne weitere Auffälligkeiten. Der Tieftöner zeigt ein etwas ungleichmäßiges Bündelungsverhalten bei 2,1Khz, der Hochtöner tut es ihm zwischen 2Khz bis 4Khz gleich.


    Da ich nun nur noch einen Dateianhang hochladen kann, gehts im nächsten Thread weiter.

    Ich denke Alex wird da Recht behalten, deine Messungen wirst du vermutlich in einer besseren Mess-Umgebung wiederholen müssen.

    Ich hoffe ich kann dir mir folgender Anregung noch etwas unter die Arme greifen:


    Ich hab das irgendwann mal ganz pragmatisch gelöst, am Ende meines Mikrofonständers hängt die alte Mivoc Kalotte aus ausgeschlachteten SB25JM. (Wo sie wohl leider besser aufgehoben ist, als in dem Bausatz...)

    Das funktioniert auch, wenn man die Nahfeldmessungen von Chassis und Port fügen möchte.
    Wichtig ist nur, dass man das Gestänge, an dem das Mikrofon und und die Kalotte befestigt sind, immer als Einheit verschiebt. Damit spart man sich übrigens auch die Time Align Prozedur.
    Man kann auch den Lautsprecher anders hinstellen, und das Mikro mit der Kalotte an der selben Stelle lassen, das ist bei einer Nahfeldmessung aber noch viel umständlicher.

    Ich hab aus dem Grund noch schnell zwei Nahfeldmessungen gemacht, bei denen der Lautsprecher seine Position behalten hat und der Mikrofonständer als ganzes bewegt wurde, justiert wurde lediglich in der Höhe, damit der Abstand zwischen Mikrofon und Kalotte gleich bleibt. (Wenn bei Nahfeldmessungen die Phase nicht passt, verhält sich die Summe ganz schnell sehr eigenartig - hier hat alles gut funktioniert.)

    Stehen Mikrofon und Kalotte allerdings ohnehin während der Messung an der selben Stelle, weil man eine Fernfeldmessung macht und nur den Lautsprecher auf dem Drehteller bewegt, hat sich die Problematik, die bei den Nahfeldmessungen besteht, natürlich erledigt.


    PS:
    Eine richtige Zweikanalige Messung ist ohne Zweifel komfortabler, die Notwendigkeit mich selbst um eine Timing Referenz kümmern zu dürfen, war allerdings ne ziemlich lehrreiche Geschichte, in sofern ist die Erfahrung nicht weg. Trotzdem hab ich selbst auch immer ein Auge auf alternativem Messequipment, vermutlich wird das auch bald soweit sein, man möchte ja auch aus der Anfänger-Phase auch raus kommen :).